Untergang des Weströmischen Reiches
Der Untergang des Weströmischen Reiches begann 476 n.Chr., als Kaiser Romulus Augustulus durch den Heerführer Odoaker abgesetzt wurde.
Zwar war Romulus Augustulus der letzte Kaiser Westroms (Usurpator), aber der Staat existierte zunächst noch weiter – da der Senat und der Hof in Ravenna ebenso wie die römische Verwaltung Italiens noch mehrere Jahrzehnte weiterbestanden. Dennoch ließ sich Odoaker zum Verwalter Westroms bzw. Italiens (Dux Italiae) ernennen.
Das oströmische Reich bestätigte den Titel und seinen Anspruch. Später bezeichnete sich Odoaker selbst als König Italiens (Rex Italiae).
Inhalt
- 1 Steckbrief
- 2 Warum konnte Odoaker den Kaiser Westroms absetzen
- 3 Wie vollzog sich der Untergang des Weströmischen Reiches
- 4 Warum ging das Weströmische Reich unter
- 5 Welche Folgen hatte das Ende des Weströmischen Reiches
- 6 Chronologie der Ereignisse zum Untergang Westroms
- 7 Weitere Artikel zum römischen Reich
Steckbrief
| Zeitpunkt: | 476 n.Chr. |
| Historische Epoche: | Spätantike |
| Auslöser: | Absetzung von Kaiser Romulus Augustulus durch den germanisch-stämmigen Heerführer Odoaker |
| Ursachen: | Falsches Expansionsstreben, Instabilität, wirtschaftlicher Niedergang, Schwächung der römischen Legionen, Hunneneinfall, Völkerwanderung, Schattenkaiser-Zeit, Bürgerkriege und Gegenkaiser |
| Folgen: | Zusammenbruch der antiken Welt in Europa, Zerfall eines einheitlichen Europas |
| Nachfolge: | Odoakers Reich (476 bis 493) Römisches Dalmatien (bis 490) Königreich Soissons (476 - 480) Mauro-Römische Königreich (476 - 599) Westgotische Königreich (476 - 720) Erstes Königreich Burgund (411 - 534) Königreich Galizien (409–585) Königreich Alamannien (bis 911) |
Warum konnte Odoaker den Kaiser Westroms absetzen
Odoaker hatte es nicht mehr für nötig erachtet, einen Marionetten-Kaiser einzusetzen. Vorherige Heermeister (Magister militum) hielten an dieser Tradition fest. Diese fungierten in der Vergangenheit als Regenten von jungen Kaisern, wodurch sie zu einer Machtposition gelangten und zudem das Militär direkt kontrollierten.
Diese Machtfülle erlangten die Heermeister bereits zum Zeitpunkt als das Römische Reich geteilt wurde (395 n.Chr.). Denn als Theodosius I. starb ging zwar die Macht an seine Söhne Flavius Arcadius (Ostrom) und Flavius Honorius (Westrom) über, aber beide waren noch Jugendliche.
In Westrom wurde der Heermeister Flavius Stilicho dem jugendlichen Herrscher zur Seite gestellt. Und dieser übernahm sämtliche Regierungsgeschäfte in Westrom und war sogar der Vormund von Arcadius in Ostrom.
Als Stilicho 408 n. Chr. starb, überließ er ein Westreich mit einem Machtvakuum. Denn Stilicho hielt bis dahin die Westgoten, angeführt von Alarich I., in Schach. Mit seinem Tod brachen alle Dämme und es zeigte sich, dass das Westreich militärisch kaum eigenständig war. So fielen 410 n.Chr. die Goten in Rom ein und plünderten es.
Die Schwächung des weströmischen Kaisers gegenüber dem Militär wurde im Verlauf des 5. Jahrhunderts immer deutlicher.
Als Odoaker dann 476 n.Chr. den unrechtmäßigen Westkaiser Romulus Augustulus (Usurpator) einfach absetzte, wurde das Amt des Westkaisers faktisch abgeschafft. Dieser Umstand lässt sich an zwei Tatsachen erkennen. Zum einen ließ er Romulus Augustulus einfach am Leben. Falls Odoaker darauf spekuliert hätte, einen anderen Kaiser einzusetzen – hätte er Augustulus umbringen müssen.
Die zweite Tatsache ist, dass Odoaker die Insignien des weströmischen Kaisertums (die ornamenta palatii) nach Konstantinopel (Hauptstadt Ostroms) schickte. Demnach brauchte Westrom keinen Kaiser mehr und der Herrscher in Ostrom genügte als Alleinherrscher beider Reiche.
Aufgrund beider Tatsache kam Odoaker nicht selbst in den Verdacht, ein Usurpator zu sein. Und deshalb erhielt den Zuspruch Ostroms.
Wie vollzog sich der Untergang des Weströmischen Reiches
Spaltung in West- und Ostreich
Der letzte römische Kaiser, welche den Ost- und den Westteil regierte, war Valentinian I.. In seiner Regierungszeit (364 – 375) wurden die Vorrausetzungen geschaffen, dass Gesamtreich zwischen zwei Kaisern, mit eigenem Hof und eigener Verwaltungsstruktur, aufzuteilen. Denn während er der Westkaiser war, setzte er seinen Bruder Flavius Valens als Ostkaiser ein.
Diese Maßnahmen schienen erforderlich, um das Reich im Osten gegen die Perser (später die Hunnen) und das Westreich gegen die Germanen zu schützen. Und tatsächlich konnte Valentinian I. die Rhein-Donaugrenze stabilisieren.
Auf Valentinian folgten seine Söhne, welche sich gegen Usurpatoren (unrechtmäßiger Herrscher) durchsetzen mussten und teilweise daran scheiterten.
endgültige Reichsteilung
Letztlich gelang es Theodosius dem Großen noch einmal, das Reich zu vereinen. Doch als dieser 395 n. Chr. starb, wurde das Römische Reich endgültig unter seinen Söhnen aufgeteilt. Und so wurde der 10 -jährige Flavius Honorius der Kaiser im Westen und der 18-jährige Flavius Arcadius der Kaiser im Osten.
Die endgültige Reichsteilung wurde von Zeitgenossen nicht besonders argwöhnisch aufgefasst, da man sich sowieso schon an die Jahre mit den Doppelkaisern gewöhnt hatte. Dass man weiterhin ein Reich sei, wurde sowohl im Osten als auch im Westen betont. So verstand man die Teilung nicht als Teilung des Reiches, sondern eher als Teilung der Herrschaft über ein unteilbares Reich.
Sämtliche Gesetze galten in beiden Teilreichen und das Konsulat des jeweils anderen Teilreiches wurde zunächst noch anerkannt. Dennoch war das Auseinanderdriften beider Reiche auf kultureller, wirtschaftlicher und administrativer Ebene nicht mehr aufzuhalten.
Im Osten begann eine Zeit des Friedens, welche bis etwa 420 andauerte. Das Westreich kam stattdessen überhaupt nicht zur Ruhe. Dem Westkaiser wurde der Heermeister Stilicho zur Seite gestellt, welcher anfangs eine beratende Tätigkeit haben sollte. Doch dieser Einfluss auf den Jungkaiser ging so weit, dass Flavius Honorius zeitweise überlegte, den Ostkaiser anzugreifen.
Den nachfolgenden Kaisern entglitt zunehmend die Reichsadministration im Westen und die Heermeister erhielten immer mehr Macht, was letztlich dazu führte – dass Odoaker einfach den Kaiser absetzen konnte.
Aufkommendes Christentum
Konstantin der Große war von 306 bis 337 römischer Kaiser. In seine Regierungszeit fällt die größte Reform seit der Einführung des Prinzipats durch Augustus. Denn Konstantin gab nicht nur die Christenverfolgung auf, sondern ermöglichte – dass das Christentum im Jahr 380 zur Staatsreligion im römischen Reich werden konnte.
Doch zunächst machte die konstantinische Wende lediglich möglich, dass das Christentum geduldet wurde. Später erhielten die Institutionen der Kirche besondere Privilegien.
Anfangs wurde der Monotheismus bzw. der Glaube an nur einen Christengott streng mit dem Kaisertitel verknüpft. Die Forderung lautete: So wie es nur einen Gott gibt, soll es auch nur einen Kaiser geben.
Zugleich wurde die Macht der Bischöfe gestärkt und der Opferkult zurückgedrängt. Zwischen 360 und 363 war Flavius Claudius Iulianus römischer Kaiser. Dieser machte eine Kehrtwende beim Christentum und setzte sich ab 361 für ein Wiederblühen des Heidentums ein. Dies misslang, da keine einheitliche heidnische Staatskirche aufgebaut werden konnte.
Alle nachfolgenden Kaiser blieben Christen, aber das Reich wurde destabilisiert. Denn die kirchlichen Führer und Bischöfe spielten eine immer größere Rolle in politischen Dingen. Die Staatsgeschäfte wurden dadurch immer komplizierter. Man kann sagen, dass das Christentum zwar eine Einheitsreligion war bzw. ist. Dennoch war der Verwaltungsapparat im römischen Reich diesen Reformen nicht gewachsen.
Die offizielle Verbindung von Kirche und Staat geschah mit Erhebung des Christentums zur Staatsreligion. Dies geschah 380 n.Chr., also 50 Jahre nach der konstantinische Wende. Die Kaiser, welche diese endgültige Verknüpfung vollzogen, waren Kaiser Gratian und Theodosius der Große.
Völkerwanderung
Die Hunnen, ein Reitervolk aus Zentralasien, eroberten in den frühen 370-er Jahren die Alanen im heutigen Kasachstan. Viele alanische Krieger schlossen sich den Hunnen an und zusammen erobern sie Teile von Osteuropa. Letztlich wird 375 das Gotenreich von den hunnischen Kriegerverbänden vernichtet (heutige Ukraine).
Die abgedrängten Goten fliehen nach Westen ins Römische Reich. Dort werden sie zunächst aufgenommen, rebellieren später aber gegen die Römer. In der Schlacht von Adrianopel (9. August 378) erfährt Rom eine entscheidende Niederlage gegen die Westgoten.
Diese Niederlage markiert den Niedergang der römischen Macht, den Beginn der Völkerwanderung und den Anfang von vielen germanischen Invasionen auf das römische Reich.
Zu dieser Zeit ist Rom noch eine Einheit (vor 395). Und somit hatte diese Niederlage Auswirkungen auf das spätere Ost- und Westrom. Denn bis zu dieser Niederlage haben die römischen Kaiser aktiv gegen Germanen, Hunnen und Perser gekämpft.
Es wurden Präventiv- und Vergeltungskriege geführt, um die Lage in den Außenbezirken zu stabilisieren. Durch die Niederlage von Adrianopel (heutige Türkei) veränderte sich die Strategie der Römer entscheidend. Denn fortan zahlten Kaiser zunehmend mehr Lösegelder, Tribute oder andere Hilfsgelder an die Barbaren.
Während Ostrom nach der Teilung von 395 erst einmal verschont blieb, begangen im Westreich die Barbareneinfälle und -aufstände. So brach 406 die Rheingrenze zusammen. Verschiedene Völker, wie die Vandalen, die Alanen oder die Sueben – drangen ins Westreich ein. Dies löste innere Konflikte aus, welche zu Bürgerkriegen führten.
Usurpatoren in Britannien
In Britannien erhoben sich mehrere Usurpatoren zum Westkaiser, weshalb man Britannien erst noch bekämpfte und später sich selbst überließ. In der Mitte des 5. Jahrhunderts wanderten die Angelsachsen in Britannien ein, welche die dort ansässigen Romano-Briten vertrieben.
Überfall der Westgoten
Im August 410 wurde Rom durch gotische Truppen geplündert, welche von Alarich I. angeführt wurden. Zwar konnte man die Westgoten wieder vertreiben und auf die Iberische Halbinsel verdrängen, doch die zahlreichen Brandherde waren kaum löschbar.
Ab 416 wollte man dann ein Bündnis mit den Westgoten eingehen und versprach ihnen ein Gebiet in Aquitanien (Südwesten Frankreichs). Im Gegenzug sollten die Westgoten die Rheingrenze gegen die Vandalen sichern. Aus diesem Abkommen ging später das Westgotenreich (ab 418) hervor, welches in Gallien bis zur Islamischen Expansion (711) bestand.
Überfall der Vandalen
Aber die Vandalen waren nicht aufzuhalten. Diese drangen ab 406 über die Rheingrenze ins Reich ein, schlugen sich bis Südspanien durch, setzten nach Nordafrika (weströmische Provinz Africa) über.
In Nordafrika eroberten sie weite Teile und gründeten das Vandalenreich im Jahr 428. Ihr Anführer war Geiserich. Von dort ausgehend, breiteten sich die Vandalen im Norden Afrikas weiter aus und eroberten 439 auch Karthago. Damit war es Geiserich gelungen, dem weströmischen Reich die wirtschaftlich bedeutendste Provinz zu entziehen. Sämtliches Getreide kam aus Karthago.
Ab diesem Zeitpunkt kontrollierte das Weströmische Reich nur noch Italien, einzelne Teile von Hispanien, Dalmatien, Teile Galliens und Mauretaniens.
Und 455 überfallen die Vandalen Rom und plündern die Stadt. Zuvor wurde Kaiser Petronius Maximus von der Volksmenge in Rom getötet. Die Vandalen nutzen das Chaos und greifen die Stadt an. Dieser Angriff brannte sich tief ins europäische Gedächtnis ein, woraus der Begriff: „Vandalismus“ entstand.
Hunneneinfall
Unter Attila stiegen die Hunnen als Machtfaktor im Osten (heutige Ungarn) auf. Das Geld, um die Hunnenarmee zu bezahlen, erpresste Attila aus Ostrom und Westrom gleichermaßen. Aber die Hunnen gingen auch Bündnisse mit beiden Reichen ein.
Bis 450 attackierte Attila fast ausschließlich Ostrom und ließ Westrom verschont. Dann griff er ins politische Machtgefüge Westroms ein und wandte sich gegen den Heermeister Flavius Aëtius.
Bei der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451 n.Chr.) konnte Aëtius die Hunnenarmee noch abwehren, musste dazu aber auf westgotische Söldner zurückgreifen. Solche Truppenaufmärsche waren für Westrom, spätestens seit der Eroberung Karthagos durch die Vandalen, kaum noch finanzierbar. Und so war der Sieg bei Schlacht teuer erkauft.
Als Attila im Jahr 453 starb, entstand im Hunnenreich ein Machtvakuum. Theoretisch hätten sowohl Ostrom als auch Westrom dort als Ordnungsmacht auftreten müssen, um dieses Gebiet wieder zu stabilisieren. Beide Reiche taten es nicht, weil ihnen die militärischen Ressourcen fehlten.
Zeit der Schattenkaiser
Der Heermeister Flavius Aëtius starb 454 in Rom. Nach seinem Tod wurde der Erosionsprozess des Weströmischen Reiches noch schneller vorangetrieben, was daran lag – dass fortan sogenannte Schattenkaiser regierten bzw. nur scheinbar regierten.
Doch zunächst ernannte der weströmische Kaiser Eparchius Avitus den Offizier lavius Ricimer zum neuen Heermeister. Von der Personalie versprach sich Avitus, besser gegen die Vandalen vorgehen zu können. Dies gelang zwar, aber auf Kosten der Kaisermacht. Denn als es zu Hungersnöten in Rom kam, wollte Avitus die Armee auflösen. Daraufhin schloss Ricimer ein Bündnis mit Iulius Valerius Maiorianus und machte diesen zum Kaiser.
Zwischen 456 und 472 führte der Heerführer faktisch allein die Regierungsgeschäfte. Der Kaiser war lediglich noch eine Marionette des Heermeisters. Als Maiorianus 461 aus Gallien zurückkehrte, ließ Ricimer den Kaiser vor ein Militärgericht stellen und hinrichten. Danach machte er Libius Severus zum neuen Kaiser. Letztlich starb auch dieser 465 in Rom, wohlmöglich nachdem er von Ricimer vergiftet worden war.
Bürgerkrieg und Gegenkaiser
Auf Severus folgte Flavius Procopius Anthemius, welcher das Schicksal seiner Vorgänger nicht teilen wollte. Und deshalb führte er Krieg gegen den Heermeister, um Teile seiner Macht zurückzubekommen. Der Heermeister berief stattdessen Olybrius zum Gegenkaiser.
Als sich das Kriegsglück des Anthemius gegen ihn wandte, wechselten sämtliche Senatoren das Lager und entzogen dem Kaiser die Unterstützung. Letztlich konnte Ricimers Armee Rom erobern und Anthemius wurde hingerichtet.
Flavius Anicius Olybrius, welcher als Gegenkaiser von Ricimer, berufen wurde – überlebte seinen Heermeister. Denn dieser starb dann 472 an Fieber und einen Blutsturz. Das Amt des Heermeisters ging an Ricimers Neffen Gundobad über.
Zwei Monate nachdem Ricimer starb, wurde auch Kaiser Olybrius entmachtet. Denn Ostrom hatte den Gegenkaiser niemals legitimiert und stattdessen Julius Nepos als legitimen Kaiser ernannt. Dieser kam 472 nach Rom als Heermeister Gundobad nicht zugegen war. Und da Olybrius die militärische Stärke fehlte, wurde er einfach abgesetzt.
Odoaker Aufstand
Julius Nepos war der letzte legitime Kaiser des Weströmischen Reiches bzw. der letzte Kaiser, welchen das Oströmische Reich anerkannte. Doch der italienische Heermeister Orestes stürzte im August 475 diesen Kaiser und setzte seinen Sohn Romulus Augustus auf den Thron. Da der Kaiser noch ein Kind war, wird er auch als Romulus Augustulus (Augustelchen) bezeichnet.
Odoaker war Offizier in Orestes Armee. Und als die Armee im Jahr 476 diverse Landgebiete als Sold erforderte, verwehrte Orestes diese Forderung. Daraufhin brach eine Revolte in der Truppe aus und Odoakers Armee zog gegen den Heermeister. Bei Placentia in Norditalien wurde Orestes von Odoakers Truppen geschlagen und getötet.
Odoaker setzte daraufhin Orestes Sohn Romulus Augustus, welcher nur Usurpator war, ab. Aus Ostrom erhielt er die Bestätigung, dass er neuer Verwalter Westroms sei. Das Kaisertum in Westrom war seitdem abgeschafft.
Warum ging das Weströmische Reich unter
Im dritten Jahrhundert spaltete sich das Römische Reich in zwei Teile. Es entstanden das Ostreich mit Byzanz beziehungsweise später Konstantinopel als Hauptstadt und das Westreich. Diese Spaltung führte zu einer zunehmenden Entfremdung, bei der es nicht gelang, dass beide Reiche gemeinsam gegen Bedrohungen von außen ankamen.
Die Kluft wurde stärker, als das griechischsprachige Ostreich immer weiter wuchs, während gleichzeitig der lateinisch sprechende Westen immer mehr Probleme hatte. Die Stärke des Oströmischen Reiches ermöglichte im Weströmischen Reich diverse Invasionen von Außen.
Noch unter Kaiser Konstantin wurde Konstantinopel stark befestigt. Dadurch sollte die Stadt uneinnehmbar bleiben, weshalb viele Barbarenvölker sich eher einer Eroberung Roms zuwandten. Schließlich zerfiel das Weströmische Reich, während das Oströmische Reich noch tausend Jahre Bestand hatte.
Für den Untergang Westroms sind 5 offensichtliche Gründe zu nennen:
- Schwächung der Kaisermacht durch den Machtzwachs der Heermeister
- permanente Bedrohung durch Putsch, da die Heermeister das Militär kontrollierten
- teilweise unfähige Kaiser, welche sich nicht durchsetzen konnten
- innerpolitische Konflikte (teilweise stritten sich bis zu 6 Kaiser gleichzeitig um die Macht)
- ständige Bedrohung durch die Germanen und Hunnen im Zuge der Völkerwanderung
Alle diese Punkte sind bereits erklärt worden, aber es gibt weitere Ursachen für den Untergang Westroms – welche im Folgenden erläutert werden.
Falsches Expansionsstreben
In seiner Blütezeit reichte das Römische Reich von Atlantischen Ozean bis zum Euphrat. Es war nahezu unmöglich, ein derart großes Gebiet regierbar zu halten. Zwar verfügte das Römische Reich über ein hervorragendes Straßennetz. Dennoch war es nicht möglich, ein derart gigantisches Reich zu verwalten und eine effiziente Kommunikation zu betreiben.
Rom musste sich ständig damit beschäftigen, ausreichende Truppen und Ressourcen zu bilden, um die Grenzen gegen Angriffe von außen zu verteidigen. In Mitteleuropa wurde der Limes in verschiedenen Abschnitten errichtet, um von Norden eindringende Germanenstämme zurückzuhalten. Im zweiten Jahrhundert musste Kaiser Hadrian in Britannien den Hadrianswall erbauen lassen, um aus dem Norden Britanniens angreifende Feinde zurückzuhalten. Der militärische Aufwand war gigantisch und die Unterhaltung aller Grenzanlagen verbrauchte Unsummen.
Wirtschaftlicher Rückgang
Neben zahlreichen Attacken durch auswärtige Kräfte, kam es im weströmischen Reich zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ständige Kriege, die mit hohen Ausgaben verbunden waren, schwächten die Kasse des Reiches. Hinzu kamen eine hohe Inflation sowie permanente Steuererhöhungen, die den Unmut der Bevölkerung hervorriefen.
Um den hohen Steuerzahlungen zu entgehen, zogen viele wohlhabende Bürger Roms auf das Land und errichteten dort Lehen. Gleichzeitig fehlte es dem Reich an Arbeitskräften, da die Wirtschaft Roms stark von den Sklaven abhängig war, welche sich handwerklich betätigten und das Land bearbeiteten.
Zunächst gelang es Rom, dank der militärischen Erfolge, andere Völker zu Leibeigenen zu machen. Ab dem zweiten Jahrhundert schritt diese Expansion jedoch nicht mehr voran, sodass weitere Sklaven und Kriegsbeuten ausblieben. Im fünften Jahrhundert machten die „Vandalen“ Nordafrika und den Mittelmeerraum unsicher, was zu weiteren wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte. So verlor das Reich zunehmend seine ursprüngliche Macht über ganz Europa.
Politische Instabilität
Alleine die Größe des Reiches und seine Verwaltung war schon schwierig. Hinzu kam eine ineffiziente Führung an dessen Spitze. Die römischen Kaiser lebten schon immer gefährlich und ihr Amt kam schon fast einem Todesurteil gleich. Einige „Kindkaiser“, wie Honorius oder Valentinian III, waren bestrebt, die Waffen gegen die eigene Regierung zu ergreifen, um dadurch ihre eigene Position zu stärken.
Zwar gelang es wiederum anderen Kaisern, die Regierungsgewalt zu behalten. Allerdings wurde die kaiserliche Regierungsgewalt zunehmend ausgehebelt. 454 erfolgte die Ermordung des weströmischen Generals Flavius Aetius, welcher die römische Herrschaft noch in Italien, Teilen Galliens sowie in Katalonien und Dalmatien aufrecht hielt. Nachdem 468 Kaiser Anthemius einen verzweifelten Versuch startete, Nordafrika wieder gewaltsam zu unterwerfen, verlor das römische Kaisertum immer mehr Autorität.
Schwächung der römischen Legion
Der Zerfall des Römischen Reiches hatte auch Auswirkungen auf das Heer. Es war nicht mehr möglich, eine ausreichende Zahl römischer Bürger als Soldaten zu rekrutieren. Manche Kaiser, wie Diokletian oder Konstantin bedienten sich ausländischer Söldner, um ihre Armeen zu stärken. Hinzu kamen eine große Zahl von „Barbaren“ und Goten, denen es an einer Bindung an das Römische Reich fehlte. Einige Heerführer wandten sich gegen ihre römischen Befehlsgeber und schließlich plünderten die „Barbaren“ Rom.
Welche Folgen hatte das Ende des Weströmischen Reiches
Als Folge bildeten die verschiedenen Stämme auf einst römischem Territorium eigene Reiche, während Rom sich nur noch auf Italien beschränkte. In Spanien bildete sich durch die Westgoten ein völlig neues Reich. Am Oberrhein gewannen die Franken die Oberhand, woraus das Fränkische Reich entstand.
Mit Ende des Weströmischen Reiches gilt auch die Antike als beendet. Doch von einigen Historikern wird der Untergang Westroms auch noch in die Spätantike verordnet. Demnach kann das Ende der Antike bzw. der Beginn des Mittelalters auch mit dem Einfall der Langobarden in Italien (568) oder mit der Islamischen Expansion (630-er Jahre) datiert sein.
Im Frühmittelalter versuchte man das Weströmische Reich wieder zu beleben. Sowohl das Frankenreich als auch das Heilige Römische Reich sahen sich als eine Fortführung des antiken Vorbildes.
Chronologie der Ereignisse zum Untergang Westroms
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 284 | Kaiser Numerian erleidet einen rätselhaften Tod. Sein Nachfolger wird Diokletian. Er leitet nötige Reformen ein, wodurch das Römische Reich die Reichskrise und die Zeit der Soldatenkaiser überwand. |
| 290 | Erstmalig werden verschiedene gotische Stämme erwähnt. Die Goten, welche nördlich der unteren Donau leben, werden als Terwingen (später Westgoten) bezeichnet. Und die gotischen Stämme im Schwarzmeerraum werden als Greutungen (später Ostgoten) erwähnt. |
| 293 | Unter Kaiser Diokletian wird die Römische Tetrarchie bzw. das Vier-Kaiser-System eingeführt. Das Reich wird unter Diokletian, Maximian, Constantius I. und Galerius aufgeteilt. |
| 306 | Konstantin I. (der Große) wird neuer Kaiser Roms und hebt das Vier-Kaiser-System (Tetrarchie) wieder auf. |
| 312 | Kaiser Konstantin I. erringt wichtige Siege gegen den Usurpator Maxentius. Bei der Schlacht von Verona fällt der Heerführer von Maxentius. Im Oktober kommt es im Norden Roms zur Schlacht an der Milvischen Brücke. Bei dieser Schlacht ertrinkt Maxentius auf der Flucht im Tiber. Konstantin glaubt, dass er diese Siege dem Christengott zu verdanken habe. Deshalb fördert er fortan das Christentum, lässt Kirchen bauen und konfiszierte Besitztümer zurückgeben. Diese Entwicklung wird in der Geschichtswissenschaft als konstantinische Wende bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass sich das Christentum in Rom etablieren und zur Weltreligion aufsteigen kann. |
| 330 | Der römische Kaiser Konstantin I. weiht am Bosporus eine neue Metropole ein, welche ihm zu Ehren den Namen "Konstantinopel" erhält. Diese Stadt wird später die Hauptstadt des Oströmischen Reiches werden. |
| 364 | Der Offizier Valentinian wird von seinen Truppen zum neuen Imperator ausgerufen. Kaiser Valentinian I. benennt seinen jüngeren Bruder Valens zum Mitkaiser. Beide teilen sich das Reich, das Militär und die Verwaltung auf. Während Flavius Valens den Osten regiert, wird Valentinian der Kaiser im Westen. Fortan agieren die zwei Reichshälften unabhängig voneinander, obwohl das Bewusstsein für ein Reich weiterhin vorherrschend ist. |
| 375 | Ein Hunneneinfall im Stammesgebiet der Ostgoten löst die Völkerwanderungszeit aus. Viele Goten bitten im römischen Reich um Asyl und überschreiten die Donau. Doch der Übertritt gerät außer Kontrolle. Denn viel mehr Goten strömen ins Reich als erwartet. An den Reichsgrenzen kommt es zu Hungersnöten, weshalb die Goten sich gegen die Provinzverwaltung wenden und plündernd durch die Balkanprovinzen ziehen. |
| 378 | Am 9. August 378 kommt es zur Schlacht von Adrianopel zwischen Goten und Römern. In dieser Schlacht stirbt Kaiser Valens und mit ihm etwa 10.000 Römer. Sein Nachfolger wird Theodosius. |
| 380 | Kaiser Theodosius I. erklärt das Christentum zur Staatsreligion. |
| 382 | Kaiser Theodosius I. schloss am 3. Oktober 382 den sogenannten Gotenvertrag ab. Laut diesem Vertrag ist es den Goten gestattet, innerhalb der Reichsgrenzen unter eigener Führung, zu siedeln. Im Gegenzug verpflichten sich die Goten für den Kaiser zu kämpfen. Erstmalig erlauben die Römer, dass innerhalb des Reiches ein Staat gegründet werden darf. Das Gebilde eines „Staates im Staat“ entsteht, was ein Vorläufer des mittelalterlichen Lehnswesen wird. |
| 391 | Kaiser Theodosius wendet sich mit mehreren Edikten gegen die heidnischen Kulte und erklärt einige von ihnen zum Staatsverbrechen. |
| 395 | Rom wird endgültig geteilt, nachdem Theodosius an Herzversagen stirbt. Nun übernehmen seine Söhne Arcadius (in Konstantinopel) und Flavius Honorius (in Mailand) die Regierung. Das Reich im Osten soll die Grenzen gegen die Hunnen schützen. Und das Reich im Westen soll das Reich gegen Usurpatoren, Vandalen und andere germanische Stämme schützen. Beide Reiche betrachten sich dennoch als Einheit. Aber in der Folge bietet Ostrom den Weströmern wenig Unterstützung gegen die Germanen an, was schließlich zum Untergang des Westreiches führen wird. |
| 402 | Die Westgoten, welche durch einen erneuten Hunneneinfall vertrieben, wurden - belagern die Kaiserresidenz in Mailand. Dem römischen Heermeister Flavius Stilicho gelingt es, die Germanen zu vertreiben. Dennoch zieht Flavius Honorius von Mailand ins besser zu verteidigende Ravenna um. |
| 406 | Um den Jahreswechsel übertreten Vandalen, Alanen, Sueben und andere barbarische Stämme den Rhein. Auf der rechten Flussseite stoßen sie auf wenig Widerstand, weshalb sie plündernd durch Gallien und Hispanien ziehen können. |
| 407 | Die germanischen Burgunden überqueren den Rhein und lassen sich zwischen Mainz und Worms nieder. Dort gründen sie ein eigenes kleines Reich, wahrscheinlich mit Erlaubnis der Römer, für die sie das Grenzgebiet sichern sollen. |
| 409 | Die Vandalen und Sueben ziehen über die Pyrenäen auf die Iberische Halbinsel. Dort plündern, verwüsten sie das Land und versklaven die Bevölkerung. Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel gründen die Sueben ein eigenes Königreich. Das Königreich Sueben bestand bis 585, bevor es von den Westgoten erobert und ins Westgotenreich integriert wurde. |
| 410 | Die Westgoten, unter Führung Alarich I., erobern und plündern Rom. Zwar ist Rom seit 402 nicht mehr die Hauptstadt des Römischen Reiches, aber die psychologische Wirkung war verheerend. |
| 418 | Die Westgoten lassen sich in Gallien nieder und rufen bei Tolosa (Toulouse) ein eigenes Königreich aus. Das Tolosanische Reich gilt als erste Phase des Westgotenreiches. Es wird bis 507 bestehen und sich auf die Iberische Halbinsel ausdehnen. Danach wird Toledo (Spanien) zur neuen Hauptstadt, weshalb man fortan vom Toledanisches Reich, als zweite Phase des Westgotenreiches, spricht. Das Westgotenreich besteht bis ins Jahr 711. Dann geht es im Zuge der Islamischen Expansion ins Umayyaden-Kalifat über. |
| 429 | Von Spanien ausgehend setzen die Vandalen nach Nordafrika über. Der Vandalenführer Geiserich erobert nordafrikanische Gebiete der römischen Provinz Africa. Dort gründen die Vandalen dann ein eigenes Königreich. |
| 435 | Die Burgunder dehnen ihr Reich in Richtung Mosel aus. |
| 436 | Im Auftrag Roms wird die burgundische Armee von den Hunnen vernichtend geschlagen. |
| 439 | Unter Führung von König Geiserich I. erobern die Vandalen die Stadt Karthago. Nordafrika war die Kornkammer des römischen Reiches und fortan sind die Römer von der Getreidelieferung abgeschlossen. In einem Friedensvertrag erkennt Kaiser Valentinian III. das Vandalenreich an und bekommt im Gegenzug diverse Getreidelieferungen zugesprochen. Da Karthago aber ein wichtiger Handelsposten war, fehlen dem Weströmischen Reich fortan wichtige Steuereinnahmen. |
| 443 | Die letzten Burgunder werden in einer Region in Gallien (Zentralfrankreich) angesiedelt. Diese Region trägt heute den Namen Burgund. |
| 450 | Jüten, Sachsen und Angeln setzen von ihrer Stammheimat an der Nordsee nach Britannien über. Dort werden in der Folge mehrere Kleinkönigreiche gegründet, welche im Laufe der Zeit miteinander verschmelzen. Die Bevölkerung der daraus entstehenden Angelsachsen wird die englische Geschichte bestimmen. Die angelsächsische Sprache wird zur ersten Sprachstufe des Englischen. |
| 453 | Der Hunnenkönig Attila stirbt in seiner Hochzeitsnacht mit Ildico. Laut dem Geschichtsschreiber Priskos erstickte Attila an den Folgen eines Blutsturzes, was allerdings umstritten ist. Nach seinem Tod überdauerte das Attilareich nur kurze Zeit. Das Reich wurde durch Nachfolgekämpfe zerschlagen und vielerorts sagte sich die Bevölkerung vom Hunnenreich los. In der Schlacht am Nedao (454/55) verloren die Hunnen im Kampf mit aufständischen Verbänden ihre Oberherrschaft. Danach zerbrach das Hunnenreich, da die ganze Struktur auf den Hunnenkönig Attila ausgerichtet worden war. |
| 455 | Der weströmische Kaiser Valentinian III. wird ermordet. Seine Mörder waren Gefolgsleute vom Heermeister Aëtius, welcher ein Jahr zuvor vom Kaiser höchstpersönlich hingerichtet wurde. Als Kaiser Valentinian in Rom bei einer Truppenübung ermordet wurde, schaute seine Leibgarde zu und schritt nicht ein. |
| 455 | Nach dem gewaltsamen Tod von Kaiser Valentinian III. können vandalische Truppen die Stadt Rom ohne großen Widerstand einnehmen. Nach zweiwöchiger Plünderung Roms ziehen die Vandalen weiter und erobern Sizilien, Sardinien, Korsika, die Balearen und die restlichen Gebiete in Nordafrika. |
| 461 | Im Nordwesten Frankreichs entsteht das Reich von Soissons. Herrscher im Reich wird Aegidius, welcher abtrünnige römische Soldaten um sich sammelt und einen eigenen Staat in Nordgallien gründet. Regiert wird das Gebiet von einem Warlord, angefangen von Aegidius bis zu seinem Sohn Syagrius. |
| 472 | Der weströmische Heermeister Flavius Ricimer nimmt Rom, nach monatelanger Belagerung, ein. Als Heermeister ist der germanischstämmige Feldheer seit 15 Jahren der eigentliche Herrscher des Weströmischen Reiches. Nachdem er Rom erobert hat, lässt er die Stadt plündert und tötet Kaiser Anthemius. |
| 472 | Im Weströmischen Reich wird Flavius Anicius Olybrius neuer Herrscher. Seine Regierungszeit reicht vom Frühjahr bis zum Herbst 472. Er wurde mit Unterstützung des Heermeisters Ricimer ins Amt erhoben. Doch Ricimer starb 18. August 472. Wenige Tage später starb auch der Kaiser an Herzschwäche. |
| 475 | Der Heermeister Orestes verjagt in Ravenna den amtierenden Kaiser Julius Nepos und installiert seinen Sohn Romulus auf den Thron. Unterstützt wird Orestes von Odoaker, einem Germanen, welcher seine Armee in den Dienst Roms gestellt hat. |
| 476 | Odoaker und sein germanisches Heer sind unzufrieden mit der römischen Führung und wenden sich deshalb gegen den Kaiser Romulus und seinen Vater, dem Heerführer Orestes. Am 23. August 476 kommt es bei Placentia in Norditalien zur Schlacht zwischen Orestes und Odoaker. Diese endet mit Orestes Tod am 28. August 476. Odoaker zieht dann weiter nach Ravenna und setzt Kaiser Romulus Augustus ab. Er schickt die kaiserlichen Insignien nach Konstantinopel und teilt dem oströmischen Kaiser Zenon mit, dass Westrom keinen Kaiser mehr brauche. Das Staatsgebiet Westroms beschränkt sich zu dieser Zeit nur noch auf das italienische Festland. Der oströmische Kaiser stimmt zu und erklärt Odoaker zum Rex Italiae (König von Italien). Zur damaligen Zeit war die Absetzung des Kaisers von geringer Bedeutung. Denn in Westrom herrschte sowieso Chaos. Nachfolgende Generationen betrachten das Ende der 500-jährigen Geschichte des römischen Kaisertums aber als Epochenereignis, welches die Antike enden ließ. |
Weitere Artikel zum römischen Reich
| Im Folgenden findest du eine Tabelle mit den wichtigsten Stichworten zum römischen Reich bzw. zur römischen Antike. Die hier verlinkten Artikel haben alle einen Steckbrief in Tabellenform, in welchem die wichtigsten Fakten zu jedem Begriff zusammengestellt sind. Dies eignet sich besonders gut für Schüler, welche Daten und Fakten für den Geschichtsunterricht lernen müssen. Nach dem Steckbrief folgt im jeweiligen Artikel der Abschnitt mit Fragen und Antworten zum Thema. Dort werden Hintergründe zu den Begriffen kurz und einfach erklärt. Diese Erklärungen sind leicht verständlich und wurden für Schüler und Kinder geschrieben. | |
| Zeit: | Antike |
| Symbole: | SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum, Draco‑Standarte |
| Gründung Roms (753 v. Chr.), | |
| Römische Königreich (753-510 v.Chr.), | |
| Römische Republik (510-27 v.Chr.), | |
| Römische Kaiserzeit (27 v.Chr.- 284), | |
| Spätantike (284-630) | |
| Weströmisches Reich (395-476), | |
| Oströmisches Reich (330-1453), | |
| Untergang des Römischen Reiches und Untergang der antiken Welt | |
| Erster Latinerkrieg (498–493 v. Chr.), | |
| Vejischer Krieg (406–396 v. Chr.), | |
| römisch-gallische Kriege (390–387 v. Chr.), | |
| Zweiter Latinerkrieg (340–338 v. Chr.), | |
| Samnitenkriege (343–275 v. Chr.), | |
| Pyrrhischer Krieg (280–275 v. Chr.) | |
| Erster Punischer Krieg (264–241 v. Chr.), | |
| Zweiter Punischer Krieg (218–201 v. Chr.), | |
| Zweiter Makedonischer Krieg (200–197 v. Chr.), | |
| Keltiberischer Krieg (197–179 v. Chr.), | |
| Römisch-Syrischer Krieg (192–188 v. Chr.), | |
| Dritter Makedonischer Krieg (171–168 v. Chr.), | |
| Spanischer Krieg (154–133 v. Chr.), | |
| Dritter Punischer Krieg (149–146 v. Chr.), | |
| Jugurthinischer Krieg (111–105 v. Chr.), | |
| Kimbernkriege (113–101 v. Chr.), | |
| Mithridatische Kriege (88-63 v. Chr.), | |
| Gallischer Krieg (58–51 v. Chr.), | |
| Alexandrinischer Krieg (48–47 v. Chr.), | |
| Mutinensischer Krieg (44–43 v. Chr.), | |
| Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.), | |
| Ptolemäischer Krieg (32–30 v. Chr.), | |
| Kantabrischer Krieg (29–19 v. Chr.), | |
| Augusteische Germanenkriege (12 v. Chr. – 16 n. Chr.), | |
| Chattenkrieg (83 n. Chr.), | |
| Dakerkrieg des Domitian (85-89), | |
| Dakerkriege des Trajan (101–105), | |
| Erster Partherkrieg (114–117), | |
| Zweiter Partherkrieg (162–165), | |
| Erster Markomannenkrieg (167–175), | |
| Zweiter Markomannenkrieg (178–180), | |
| Dritter Partherkrieg (197–199), | |
| Tarquinianische Verschwörung (509 v.Chr.), | |
| Ständekämpfe (500-286 v. Chr.), | |
| Samnitenaufstand (269 v.Chr.), | |
| Picenti-Aufstand (269 v. Chr.), | |
| Falisci-Aufstand (241 v. Chr.), | |
| Erster Sklavenkrieg (136-132 v. Chr.), | |
| Revolutionszeit (133-30 v.Chr.), | |
| Zweiter Sklavenkrieg (103–100 v. Chr.), | |
| Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Chr.), | |
| Sullas Bürgerkrieg (83–81 v. Chr.), | |
| Sertorianischer Krieg (80–72 v. Chr.), | |
| Lepidus Aufstand (77 v. Chr.), | |
| Dritter Sklavenkrieg (73–71 v. Chr.), | |
| Caesars Bürgerkrieg (49–45 v. Chr.), | |
| Bürgerkrieg der Befreier (44–42 v. Chr.), | |
| Bellum Siculum (42–36 v. Chr.), | |
| Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.), | |
| Krieg von Actium (32–30 v. Chr.), | |
| Jüdischer Krieg (66–73), | |
| Bataveraufstand (69–70), | |
| Diasporaaufstand (115–117), | |
| Bar-Kochba-Aufstand (132-135), | |
| Kriege gegen die Alamannen (237-271), | |
| Gotensturm (249–269), | |
| Krieg gegen die Westgoten (376–382), | |
| Vandalenkriege (429–534), | |
| Hunnenkriege (430–470), | |
| Justians Kriege gegen die Ostgoten (535–555), | |
| Verfassung: | Römische Verfassung, Verfassung der römischen Republik, Prinzipat |
| Institutionen: | Auctoritas, Cursus honorum, Imperium, Kollegialität, Römische Staatsbürgerschaft |
| Versammlungen: | Kuriat, Plebejischer Rat, Stammesversammlung, Volksversammlung, Zenturiat |
| Ämter: | Aedile, Decemviri, Diktator, Gouverneur, Interrex, Konsul, Korrektor, Prätor, Prokonsul, Promagistrat, Quästor, Rex, Tribune, Triumviri, Zensor, |
| Vollmachten: | Tribunicia potestas, Imperium proconsulare maius, Censoria potestas, Cura morum |
| Recht: | Mos maiorum, Ius, Leges Iuliae, Lex de imperio, Senatus consultum, Senatus consultum ultimum, Quaestio perpetua, |
| Titel: | Augustus, Caesar, Dominus, Dux, Imperator, Legatus, Lictor, Magister militum, Officium, Pater Patriae, Praeses, Praefectus, Princeps, Princeps Senatus, Pontifex maximus, Tetrarch, Triumvir monetalis, Vicarius, Vigintisexviri, |
| Bildung, Blütezeit (Pax Romana), Essen, Kunst, Kulte, Literatur, Mythologie, Philosophie, Religion, Sprache, Sport, Wissenschaft | |
| Hauptgötter: | Juno, Vesta, Minerva, Ceres, Diana, Venus, Mars, Mercurius, Iovis, Neptunus, Vulcanus, Apollo |
| Trias: | Kapitolinische Trias: Jupiter, Juno und Minerva Aventinische Trias: Ceres, Liber und Libera |
| Helden: | Aeneas, Ascanius, Gaius Mucius Scaevola, Herkules, Horatius Cocles, Lucretia, Rhea Silvia, Romulus und Remus, |
| Praktiken: | Bestattungspraktiken, Feste, Kulte, Ludi, Mysterien, Tempel, Trunkenheit, Votum |
| Priestertum: | Auguren, Epulone, Fetiale, Flamines, Fratres Arvales, Pontifices, Vestales, |
| Sonstiges: | Christenverfolgung in Rom, Christentum wird römische Staatsreligion, Simon Petrus als erster Bischof von Rom (Papst) |
| Aufteilung: | Legion, Manipel, Kohorte, Zenturie, Contubernium, Auxiliartruppen |
| Einheiten: | Accensus (Leichtinfanterist), Aktuar (Verteiler von Lohn), Adjutor (Assistent), Aeneator (Militärmusiker), Agrimensor (Vermesser), Aquilifer (Träger des Legionsadlers), Ala (Verbündete), Alaris (Kavallerist einer Ala-Einheit), Auxilia (Nichtrömer), Architecti (Ingenieur), Armicustos (Waffenlieferant), Ballistarius (Artilleriebediener), Beneficiarius (Militärpolizei), Bucellarii (Geleittruppe), Buzinator (Trompeter), Cacula (Sklave eines Soldaten), Capsarior (Sanitäter), Causarius (entlassen wegen Verwundung), Celeres (königlicher Gardist), Clinicus (Sanitäter), Cohors amicorum (Leibwächter eines hohen Beamten), Comes (Kommandeur), Draconarius (Träger der Kavallerie-Standarte), Equites (römische Kavellerie), Foederati (barbarische Söldner), Hastatus (Soldat der ersten Kampflinie), Imaginifer (Fahnenträger), Medicus (Arzt), Numerus (Einheit ausländischer Verbündeter), Palatini (Eliteeinheit), Prätorianer (Leibwächter des Kaisers), Rorarii (letzte Linie bzw. Reserve der Manipeltaktik), Scholae Palatinae (Eliteeinheit von Kaiser Konstantin dem Großen), Signifer (Standartenträger der Legion), Triarii (Speerträger), Urbanae (Polizeitrupp), Vexillarius (Träger einer Vexillum-Standarte), |
| Treueid: | Sacramentum |
| Dienstränge: | Centurio (Kommandooffizier einer Hundertschaft), Comes (Kommandeure), Decurion (Anführer einer Kavallerietruppe), Decanus (Anführer eines Contubernium), Discens (Mannschaftsdienstgrad), Dux (General), Katepano (Militärbeamter im oströmischen Reich), Legatus (Legionsführer), Legatus legionis (Legionsführer im Senat), Legionär (Standardeinheit der schweren Infanterie), Magister militum (General im spätrömischen Reich), Miles (einfacher Fußsoldat), Prätorianerpräfekt (Kommandeur der Prätorianer), Primus Pilus (ranghöchster Centurio), Strategos (General in der oströmischen Armee), Tiro (Rekrut) |
| Auszeichnungen: | Graskrone (Corona obsidionalis), Bürgerkrone (Corona civica), Marinekrone (Corona navalis), Goldkrone (Corona aurea), Mauerkrone (Corona muralis), Lagerkrone (Corona vallaris), Torques (Armreif), Armilla (goldenes Armband), Phalerae (Gold-, Silber- oder Bronzescheiben), Hasta pura (Ehrenlanze), Honesta missio (ehrenvolle Entlassung), Spolia opima (reiche Beute), Tropaion |
| Strafen: | Auspeitschung, Fustuarium (Prügelstrafe), Bastinado (Prügeln der Fußsohlen), Pecunaria multa (Geldstrafe), Decimatio (Tötung jedes Zehnten), gradus deiectio (Degradierung), |
| Waffen: | Gladius (Kurzschwert), Pilum (Wurfspeer), Hasta (Stoßlanze), Pugio (Dolch), Ballista (Torsionsgeschütz), Onager (Schleudergeschütz), |
| Schutzrüstung: | Galea (Helm), Scutum (Schild), Lorica hamata (Kettenhemd), Lorica squamata (Schuppenpanzer), Lorica segmentata (Segmentpanzer), Ocreae (Beinschienen), Caligae (Sandalen) |
| Bedeutende Schlachten: | Schlacht am Regillus (496 v. Chr.), Schlacht an der Allia (387/390 v. Chr.), Schlacht von Cannae (216 v. Chr.), Schlacht von Zama (202 v. Chr.), Schlacht bei Magnesia (189 v. Chr.), Schlacht von Pydna (168 v. Chr.), Schlacht bei Actium (31 v. Chr.), Varusschlacht (9 n. Chr.), Schlacht von Adrianopel (378 n.Chr.) |
| Strömungen: | Stoizismus, Epikureismus, Skeptizismus, Neuplatonismus, Christliche Philosophie |
| Philosophen: | Marcus Tullius Cicero, Titus Lucretius Carus (Lukrez), Lucius Annaeus Seneca, Epiktet, Mark Aurel, Plotin, Augustinus von Hippo |
| Phasen: | Römische Archaik, Goldene Latinität, Silberne Latinität |
| Vertreter: | Lucius Livius Andronicus, Titus Maccius Plautus, Publius Terentius Afer (Terenz), Quintus Ennius, Marcus Porcius Cato Censorius, Marcus Tullius Cicero, Gaius Iulius Caesar, Publius Vergilius Maro (Vergil), Quintus Horatius Flaccus (Horaz), Publius Ovidius Naso (Ovid), Lucius Annaeus Seneca, Titus Petronius Arbiter, Marcus Annaeus Lucanus, Decimus Iunius Iuvenalis, Marcus Valerius Martialis (Martial), |
| Geschichtsschreiber: | Gaius Sallustius Crispus (Sallust), Titus Livius, Tacitus |
| Phasen: | Altlatein, Klassisches Latein, Vulgärlatein, Spätlatein, Mittellatein, Mittellatein |
| Romulus (753–716 v. Chr.), | |
| Numa Pompilius (716–673 v. Chr.), | |
| Tullus Hostilius (673–642 v. Chr.), | |
| Ancus Marcius (642–617 v. Chr.), | |
| Lucius Tarquinius Priscus (616–579 v. Chr.), | |
| Servius Tullius (578–535 v. Chr.), | |
| Tarquinius Superbus (535–509 v. Chr.) | |
| Lucius Junius Brutus (Erster Konsul), | |
| Publius Valerius Publicola (brachte republikanische Gesetze auf den Weg), | |
| Gaius Marius (führte Heeresreform mit Berufsarmee durch), | |
| Lucius Cornelius Sulla (Diktator zur "Neuordnung des Staates"), | |
| Gnaeus Pompeius Magnus (Feldherr und Konsul), | |
| Marcus Licinius Crassus (reichster Mann Roms), | |
| Gaius Julius Caesar (Diktator auf Lebenszeit), | |
| Marcus Tullius Cicero (politischer Redner), | |
| Marcus Antonius (Gegner im letzten Bürgerkrieg), | |
| Gaius Octavius (Sieger im letzten Bürgerkrieg, erster Kaiser und Erbe Caesars), | |
| 31 v. Chr. - 14 | Augustus |
| 14 - 37 | Tiberius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 14 bis 16. März 37 |
| 37 - 41 | Caligula: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 37 bis 24. Januar 41 |
| 41 - 54 | Claudius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 24. Januar 41 bis 13. Oktober 54 |
| 54 - 68 | Nero: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 54 bis 68 |
| 68 - 69 | Galba: römischer Kaiser , reg. 68 bis 69 |
| 69 - 69 | Otho: römischer Kaiser , reg. 15. Januar 69 bis 16. April 69 |
| 69 - 69 | Vitellius: römischer Kaiser , reg. 16. April 69 bis 21. Dezember 69 |
| 69 - 79 | Vespasian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 1. Juli 69 bis 23. Juni 79 |
| 79 - 81 | Titus: römischer Kaiser, Flavier , reg. 24. Juni 79 bis 13. September 81 |
| 81 - 96 | Domitian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 14. September 81 bis 18. September 96 |
| 96 - 98 | Nerva: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 19. September 96 bis 27. Januar 98 |
| 98 - 117 | Trajan: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 27. Januar 98 bis 8. August 117 |
| 117 - 138 | Hadrian: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 8. August 117 bis 10. Juli 138 |
| 138 - 161 | Antoninus Pius: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 10. Juli 138 bis 7. März 161 |
| 161 - 180 | Mark Aurel: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 7. März 161 bis 17. März 180 |
| 180 - 192 | Commodus: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 17. März 180 bis 31. Dezember 192 |
| 193 - 193 | Pertinax: römischer Kaiser , reg. Januar 193 bis 28. März 193 |
| 193 - 193 | Didius Julianus: römischer Kaiser , reg. 28. März 193 bis 2. Juni 193 |
| 193 - 211 | Septimius Severus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 193 bis 4. Februar 211 |
| 211 - 217 | Caracalla: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 4. Februar 211 bis 8. April 217 |
| 217 - 218 | Macrinus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 11. April 217 bis 8. Juni 218 |
| 218 - 222 | Elagabal: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 16. Mai 218 bis 11. März 222 |
| 222 - 235 | Severus Alexander: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 13. März 222 bis März 235 |
| 235 - 238 | Maximinus Thrax: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 235 bis 238 |
| 238 - 238 | Gordian I.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 238 |
| 238 - 244 | Gordian III.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 244 |
| 244 - 249 | Philippus Arabs: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 244 bis 249 |
| 249 - 251 | Decius: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 249 bis 251 |
| 253 - 260 | Valerian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 253 bis 260 |
| 260 - 268 | Gallienus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 260 bis 268 |
| 268 - 270 | Claudius Gothicus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 268 bis 270 |
| 270 - 270 | Quintillus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 270 bis 270 |
| 275 - 276 | Aurelian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 275 bis 276 |
| 276 - 276 | Florianus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 276 |
| 276 - 282 | Probus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 282 |
| 282 - 283 | Carus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 282 bis 283 |
| 283 - 285 | Carinus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 283 bis 285 |
| 286 - 305 | Maximian: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 1. März 286 bis 1. Mai 305 |
| 286 - 305 | Diokletian: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 286 bis 305 |
| 305 - 306 | Constantius I.: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 306 |
| 305 - 311 | Galerius: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 311 |
| 306 - 337 | Konstantin I.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 306 bis 22. Mai 337 |
| 306 - 307 | Severus: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 306 bis 16. September 307 |
| 308 - 324 | Licinius: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 308 bis 324 |
| 310 - 313 | Maximinus Daia: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 310 bis 313 |
| 337 - 340 | Kaiser Konstantin II.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 340 |
| 337 - 361 | Constantius II.: römischer Kaiser im Osten, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 3. November 361 |
| 360 - 363 | Julian Apostata: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 360 bis 26. Juni 363 |
| 364 - 375 | Valentinian I.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 17. November 375 |
| 364 - 378 | Flavius Valens: römischer Kaiser im Osten, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 9. August 378 |
| 375 - 383 | Gratian: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 25. August 383 |
| 375 - 392 | Valentinian II.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 15. Mai 392 |
| 379 - 395 | Theodosius I.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 379 bis 17. Januar 395 |
| 395 - 423 | Flavius Honorius: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 15. August 423 |
| 395 - 408 | Flavius Arcadius: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 1. Mai 408 |
| 408 - 450 | Theodosius II.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 408 bis 28. Juli 450 |
| 425 - 455 | Valentinian III.: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 425 bis 16. März 455 |
| 450 - 457 | Markian: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 450 bis 27. Januar 457 |
| 457 - 474 | Leo I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 7. Februar 457 bis 18. Januar 474 |
| 457 - 461 | Majorian: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 457 bis 7. August 461 |
| 467 - 472 | Anthemius: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 467 bis 11. Juli 472 |
| 474 - 480 | Julius Nepos: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 480 |
| 474 - 474 | Leo II.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 17. November 474 |
| 474 - 491 | Zenon: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 9. April 491 |
| 491 - 518 | Anastasios I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 491 bis 10. Juli 518 |
| 518 - 527 | Justin I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 518 bis 1. August 527 |
| 527 - 565 | Justinian I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 527 bis 14. November 565 |
| 565 - 578 | Justin II.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 565 bis 5. Oktober 578 |
| 578 - 582 | Tiberios I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 578 bis 13. August 582 |
| 582 - 602 | Maurikios: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 582 bis 27. November 602 |









