Trojanische Krieg
Der Trojanische Krieg war ein bewaffneter Konflikt zwischen Griechen und Trojanern, welcher im wohlmöglich 13. oder 12. Jahrhundert v. Chr. stattfand. Jener Krieg gilt als zentrales Ereignis der griechischen Mythologie, in welchem sich auch die Götter einmischten.
Beschrieben ist der Krieg unter Anderem in der Ilias von Homer. Dort werden die Griechen als Achäer, Danaer oder Argiver bezeichnet. Ob die Ilias eine Tatsachenerzählung mit historischen Kern oder nur eine Erzählung mit rein mythischen Gehalt ist, wird von der Forschung immer noch diskutiert.
Andere Werke des sogenannten Epischen Zyklus, welche den Untergang Trojas behandeln, sind die Kypria, die Aithiopis, die Kleine Ilias und die Iliu persis.
Der Trojanische Krieg dauerte zehn Jahre und endete mit einem Sieg der Griechen. Eingeleitet wurde der Fall Trojas durch eine List des Odysseus, welcher die Idee zum Trojanischen Pferd lieferte, wodurch die griechischen Soldaten hinter die Stadtmauern Trojas gelangten.
In der Antike verordneten Autoren den Untergang der Stadt Troja in einen Zeitraum zwischen 1334 und 1135 v. Chr.. Laut klassischer Geschichtseinteilung fällt diese Zeitspanne in die Bronzezeit bzw. Eisenzeit. In der griechischen Geschichte entspricht dieser Zeitraum der mykenischen Zeit, der Vorantike oder ägäischen Bronzezeit.