Skip to main content

Römische Armee


Die römische Armee (lateinisch: Exercitus Romanus) ist ein Oberbegriff für die römischen Streitkräfte im Römischen Königreich (753-509 v.Chr.), in der Römischen Republik (509-27 v.Chr.), der Römischen Kaiserzeit (27 v. Chr. – 284 n. Chr.) und dem Römischen Reich der Spätantike. Darüber hinaus bestand die römische Armee auch in den Nachfolgestaaten. So im Weströmischen Reich (395-476) und im Oströmischen Reich, welches im 6. Jahrhundert zum Byzantinischen Reich wurde. Demnach bestand die römische Armee bis zum Fall Konstantinopels (1453) und blickte auf eine Tradition von mehr als 2.200 Jahre zurück. Innerhalb der Armee gab es Großverbände, deren Zusammensetzung und Organisation immer wieder geändert wurden. Ein solch militärischer Großverband war die römische Legion. Innerhalb dieses Verbandes dienten Legionäre als Soldaten.

Steckbrief

Aufführung einer Schlachtformation der römischen Armee in Gerasa, Bildnachweis: Marinodenisenko / Shutterstock.com

Aufführung einer Schlachtformation der römischen Armee in Gerasa


Römische Armee
Hoheitszeichen:SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum, Draco‑Standarte
Motto:Gloria Exercitus (deutsch: "Ruhm der Armee'')
Waffen:Gladius (Kurzschwert),
Pilum (Wurfspeer),
Hasta (Stoßlanze),
Pugio (Dolch),
Bögen und Schleudern (Fernwaffen der Auxilia),
Leichte Speere für Plänkler,
Ballista (Torsionsgeschütz),
Onager (Schleudergeschütz),
Rammböcke, Belagerungstürme, Katapulte
Schutzausrüstung:Galea (Helm),
Scutum (Schild),
Lorica hamata (Kettenhemd),
Lorica squamata (Schuppenpanzer),
Lorica segmentata (Segmentpanzer),
Ocreae (Beinschienen),
Caligae (Sandalen),
Umbo (Schildbuckel),
Subarmalis (Polsterung unter der Rüstung),
Oberbefehlshaber:König (Römisches Königreich) : 753–509 v. Chr.
Konsuln (Römische Republik): 509–27 v. Chr.
Kaiser (Römisches Kaiserreich, Byzantinisches Reich): ab 27 v. Chr. bis 1453
Truppenstärke
um 500 v. Chr.etwa 9.000 Mann
14 n. Chr.etwa 250.000 Mann, unter Kaiser Augustus erreichte die Truppenstärke einen frühen Höhepunkt, fortan wuchs die Anzahl der Soldaten
211 n. Chr.etwa 450.000 Mann, unter Septimius Severus erreichte die Truppenstärke ihren absoluten Höhepunkt
Aufbau
Legion4.000–6.000 Soldaten
Kohorte400–600 Soldaten
Manipel120–160 Soldaten
Zenturie80-100 Soldaten
Contubernium8-10 Soldaten
Offiziersstruktur
Legatus legionisKommandeur einer Legion
Tribuni militumStabsoffiziere
CenturionesOffiziere einer Zenturie
Primus pilusranghöchster Centurio der Legion
Mehr siehe Abschnitt: Artikel zum römischen Reich

Signum der römischen Armee mit Legionsadler, S.P.Q.R., kaiserliches Porträt, Lorbeerkranz, Bildnachweis: marcovaldo / Shutterstock.com

Signum der römischen Armee mit Legionsadler, S.P.Q.R., kaiserliches Porträt und Lorbeerkranz

Wie unterschieden sich Legionäre und Auxiliartruppen?

Legionäre waren Großverbände von Soldaten mit römischen Bürgerrecht. In den Auxiliartruppen dienten Soldaten von befreundeten Völkern, also Nichtrömer. Sie ergänzten die römische Armee um Spezialfähigkeiten, wie Bogenschießen und Schleuderer.

Laut Tacitus soll die römische Armee zur Hälfte aus Auxilia bestanden haben. Diese deckten einige taktische Bereiche ab, die die Legionen nicht beherrschten oder für welche die Mannstärke fehlte. So waren die Auxilia sehr gut im Bogenschießen oder stellten Spezialtruppen, wie die Kamelreiter gegen die Araber. Eine weitere Aufgabe bestand in der Überwachung der Grenzen.

Die Auxiliarsoldaten erhielten weniger Sold als Legionäre. Dies war ein weiterer Grund für den Einsatz von Auxiliartruppen. Um die Nichtrömer an den römischen Staat zu binden, versprach man ihnen nach 25-jähriger Dienstzeit und einer ehrenhaften Entlassung das römische Bürgerrecht. So gewann Rom billige Soldaten, welche aufgrund der Versprechungen loyal waren und nach langer Dienstzeit das Reich gegenüber anderen Nichtrömern stabilisierten.

Mittels Auxiliartruppen und dem Loyalitätsbonus sorgte man demnach für nachhaltige Ruhe bei anderen Nichtrömern in deren Provinzen.

Welche Waffen und Ausrüstung hatten Soldaten der römischen Armee?

Die Waffen und Ausrüstung der römischen Armee veränderte sich immer wieder. Zu Beginn kämpften die Römer in der Phalanx, ähnlich wie die Griechen. In dieser Phase wurde schwere Rüstung und Langspeere bevorzugt.

Während der Mittleren Republik (300-107 v. Chr.) wechselten die Römer von der Phalanx zur flexiblen Manipeltaktik. Dabei wurden Kurzschwert (Gladius) und Wurfspeer (Pilum) zur Standardwaffe. Man erkannte, dass diese Taktik eine leichtere, beweglichere Ausrüstung erforderte.

Während der Römischen Kaiserzeit wurde die Armee professioneller. Man ging zu einer Berufsarmee über. Typische Waffen blieben Gladius und Pilum, während Hilfstruppen mit Bögen und Schleudern kämpften. Fortan erhielten die Legionäre auch Schuppenpanzer (Lorica squamata) oder Segmentpanzer (Lorica segmentata). Die Legionäre sollten sich durch die teure Rüstung von den Hilfstruppen (Auxilia) unterscheiden lassen.

In der Spätantike verschwanden die Segmentpanzer wieder. Stattdessen dominierten die Kettenhemden und Schuppenpanzer erneut. Der Grund dafür war, dass mobile Feldarmeen (comitatenses) gebraucht wurden, welche mit leichterer Panzerung besser auskamen.

Im Byzantinischen Reich spielten Bögen und Fernwaffen eine bedeutendere Rolle. Der Grund war, dass die Byzantiner eine kavallerieorientierte Armee aufstellten. Sie wurden zudem von Persern und Sarmaten beeinflusst.

Hieb- und Stichwaffen

Der Gladius (Mehrzahl: Gladii) war ein römisches Kurzschwert und die Standardwaffe der römischen Infanterie. Die Klinge war etwa 50-58 cm lang und etwa 6 cm breit. Das Kurzschwert war beidseitig geschliffen.

Die Mannschaften trugen den Gladius üblicherweise auf der rechten Seite in einer Halterung. Dies erforderte sehr viel Übung beim Ziehen des Schwertes, verhinderte aber eine Kollision mit dem Schild. Ein Centurio trug den Gladius üblicherweise links, um diesen besser und schneller ziehen zu können.

Römischer Legionär mit Gladiusschwert

Römischer Legionär mit Gladiusschwert

Die Römer verwendeten den Gladius im dichten Kampfgetümmel der Infanterie. Hier war die vergleichsweise kurze Klinge von Vorteil. Denn im dichten Kampfgetümmel und Gedränge konnten die Legionäre ihre Waffe noch zum Stechen gebrauchen, während Langschwerter ineffektiv und nutzlos wurden.

Eine zweite Standardwaffe war der Dolch (Pugio). Diesen trugen römische Soldaten als Zweitwaffe. Diese Waffe hatte eine Länge von etwa 40 cm und war somit kürzer als der Gladius.

Dolch (Pugio) eines Zenturio

Dolch (Pugio) eines Zenturio

Distanzwaffe

Das Pilum (Plural: Pila) war ein Wurfspeer und die typische Distanzwaffe eines römischen Legionärs. Der Wurfspeer war eine Weiterentwicklung einer Wurflanze. Er bestand aus einem hölzernen Schaft mit einem Meter Länge. Der Schaft ging dann in eine vierkantige Eisenspitze über.

Römischer Legionär mit Wurfspeer (Pilum) und Schild (Scutum)

Römischer Legionär mit Wurfspeer (Pilum) und Schild (Scutum)

Vor dem Gefecht warfen die Römer ihre Pila aus 7 bis 15 Meter Entfernung auf ihre Feinde ab. So wurden einige Gegner bereits vor der Schlacht verwundet oder getötet. Die Spitzen des Pilum waren so scharf, dass sie Schilde durchbohrten und darin steckenblieben. Selbst Gegner, welche nicht durch den Wurf der Pila verwundet wurden, mussten dann die Eisenspitzen aus dem Schild ziehen oder ihren Schild aufgeben.

Stoßwaffe

Die Hasta war eine Stoßlanze der Römer. Die Länge einer Hasta betrug etwa 2,5 bis 4 Meter. Ursprünglich war dies die Standardwaffe der Infanterie und der Triarier, bevor das Kurzschwert diese ersetzte. Bei den Reitern blieb die Lanze die Standardwaffe. Die Hasta war keine Wurflanze, sondern eine reine Stoßwaffe im Nahkampf.

Männer als römische Soldaten für Touristen verkleidet, mit Schild und Lanze (Hasta), in der Altstadt von Pula, Bildnachweis: meunierd / Shutterstock.com

Männer in römischer Rüstung mit Lanze (Hasta) und Schild

Schutzausrüstung

Die Galea war ursprünglich eine Lederhaube. Später wurden Helme aus Metall gefertigt, welche als Cassis bezeichnet wurden.

Kaiserlicher Helm (Galeae) eines Legionärs

Kaiserlicher Helm (Galeae) eines Legionärs

Das Scutum (Plural: Scuta) war das Turmschild römischer Legionäre. Zunächst handelte es sich um ein ovales Holzschild, welches im 1. Jahrhundert n. Chr. immer rechteckiger wurde. Das Scutum war zwischen 120 und 130 cm hoch und hatte eine Breite von etwa 60 bis 70 cm.

Nachbildung traditioneller Scutum-Schilde mit Scutumbuckel in der Mitte des Schildes

Nachbildung traditioneller Scutum-Schilde mit Scutumbuckel in der Mitte des Schildes

Primär diente das Scutum zum Schutz, konnte aber auch gegen den Unterleib oder das Gesicht des Gegners gerammt werden. Möglicherweise war in früheren Modellen ein Stachel im Schild eingearbeitet, um den Angriff zu verstärken.

Die Lorica hamata war ein Kettenhemd, welches römische Soldaten seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. trugen. Das Hemd bestand aus 30.000 Eisenringen (auch Bronze), welche miteinander verflochten waren. So ein Kettenhemd wog bis zu 10 kg.

Römische Legionär mit Kettenhemd (Lorica hamata)

Römische Legionär mit Kettenhemd (Lorica hamata)

Die Lorica squamata war ein Schuppenpanzer, welchen die römische Kavallerie während der Kaiserzeit trug. Diese Panzerung bestand aus Eisen- oder Bronzeplatten, welche große Ähnlichkeit zu Fischschuppen hatten. Jene Metallschuppen wurden auf einem Hemd aus Leder aufgenäht und an den Längsseilen mit Draht verbunden. Solch ein Panzer wog etwa 13 kg.

Schuppenpanzer (Lorica squamata) eines römischen Legionärs

Schuppenpanzer (Lorica squamata) eines römischen Legionärs

Die Lorica segmentata ist ein Schienenpanzer der römischen Soldaten. Verarbeitet wurden Eisen oder Stahl. Gebräuchlich wurde diese Gliederpanzerung während des Prinzipat im 1. Jahrhundert.

Die einzelnen Metallplatten wurden geformt, um sich dem Körper seines Trägers bestmöglich anzupassen. Diese Rüstung war in mehrere Segmente unterteilt, welche frei beweglich waren. Dadurch wurde für den Träger mehr Flexibilität und Bewegungsfreiraum garantiert, ohne den Schutz des Trägers zu beeinträchtigen.

Diese Panzer trugen die römischen Soldaten in der Varusschlacht, was sich anhand von Funden in Kalkriese nachweisen lässt. Im 3. Jahrhundert wurden die Schienenpanzer aufgegeben.

Nahaufnahme eines römischen Schienenpanzers (Lorica segmentata)

Nahaufnahme eines römischen Schienenpanzers (Lorica segmentata)

Ocrea waren Beinschienen aus Metall. Sie sollten Verletzungen am Bein verhindern. Während in der Frühphase der Römischen Republik die Beinschienen zur Standardrüstung gehörten, verloren diese in der Spätphase an Bedeutung. Erst in der Römischen Kaiserzeit wurden die Beinschienen wieder eingeführt.

Marschausrüstung

Die Caligae (Singular: Caliga) waren Marschstiefel der römischen Soldaten. Diese wurden während der Römischen Republik dauerhaft getragen und blieben Standardausrüstung in der Kaiserzeit.

Marschstiefel bzw. Sandalen (Caligae) der römischen Legionäre

Marschstiefel bzw. Sandalen (Caligae) der römischen Legionäre

Oftmals wird die Caliga als eine Art Sandale beschrieben. Doch Sandalen bestehen aus Riemen. Und die Caliga war ein Oberschuh mit fester Sohle, welcher an der Oberseite mehrfach durchbrochen war. Dieser Halbschuh wurde mit Sohlennägeln durchschlagen, um ein Profil an der Unterseite herzustellen.

Beschlagene Sohle eines Caliga

Beschlagene Sohle eines Caliga

Neben der Nutzung als Marschschuh diente die genagelte Sohle wohlmöglich auch dazu, den Tritt gegen gestützte Gegner zu verstärken.

Wie lange dauerte der Dienst in der römischen Armee?

In der Römischen Republik (bis 107 v. Chr.) dauerte die Dienstzeit durchschnittlich sechs Jahre. Allerdings war die Dienstzeit an die Dauer eines Krieges gekoppelt. Denn die Römischen Bürger wurden für den Kriegsdienst eingezogen und nicht, um ein dauerhaftes Heer zu bilden. Somit variierte die Dienstzeit je nach Dauer eines Konflikts.

Durch die marianische Heeresreform entstand ab 107 v. Chr. eine Berufsarmee mit Vollzeitsoldaten. Die Dienstzeit wurde auf 16 Jahre und länger festgeschrieben. Im Prinzipat von Kaiser Augustus (ab 27 v. Chr.) wurde die Dienstzeit der kaiserlichen Berufssoldaten auf 20 bis 25 Jahre festgesetzt.

Die Dienstzeit der Auxiliartruppen (Nichtrömer) wurde ebenfalls auf 20 bis 25 Jahre festgeschrieben. Bei ehrenhafter Entlassung erhielten die Soldaten nach dem Ende ihrer Dienstzeit zumeist das römische Bürgerrecht.

Wer führte die römische Armee an?

Während der römischen Königszeit (753–509 v. Chr.) hatte der König den Oberbefehl über die Streitkräfte. Oftmals führte er das Heer persönlich in den Krieg.

Während der Römischen Republik (509–27 v. Chr.) lag der Oberbefehl bei den Konsuln. Jedes Jahr wurden zwei Konsuln gewählt. Und jeder Konsul führte eine Armee. In Krisenlagen (Römische Bürgerkriege) wurden Diktatoren zu Alleinherrschern, welche kurzzeitig den absoluten Oberbefehl hatten.

Schon während der Späten Republik wurde der Römische Senat immer schwächer und Feldherren unterhielten eigene Armeen. Solche Privatarmeen wurden zum wichtigsten Machtfaktor, wodurch die Bürgerkriege immer wieder neu entflammten.

Im Prinzipat und der Römischen Kaiserzeit (27 v. Chr. – 476 n. Chr.) hatte der Kaiser zunächst nur den Oberbefehl über die kaiserliche Armee. Dessen Soldaten waren in den Kaiserprovinzen des Reiches stationiert und wurden vom Kaiser bezahlt. Die finanziellen Mittel für den Sold kamen aus den Kaiserprovinzen.

Das Gegenstück waren die Senatsprovinzen, welche militärisch und wirtschaftlich unbedeutender waren. Demnach floss weniger Geld in die Senatskasse, weshalb die Senatsarmee auch deutlich kleiner war. Demnach hatte der Senat keine militärische Macht. Und so bekam schon Kaiser Augustus 23 v. Chr. das Sonderrecht zur faktischen alleinigen Kontrolle über das Militär (imperium proconsulare maius).

Wie war die römische Armee aufgebaut?

Die römische Armee hatte verschiedene Ebenen in ihrer Kommandostruktur. Diese waren die Legion, die Manipel, die Kohorte oder die Zenturie. Die kleinste organisatorische Einheit war ein Contubernium.

Solche Ebenen finden sich heute noch im modernen Militär und werden dort als Großverband, Bataillon, Kompanie, Zug (Platoon) und Trupp (Gruppe, Squad) bezeichnet.

Neben den Legionen (Großverbänden) gab es im römischen Militär noch Auxiliartruppen, in welchen Nichtrömer dienten.

Legion

Die Legion war ein militärischer Großverband der römischen Armee. Innerhalb einer Legion waren 4.000 bis 6.000 Soldaten stationiert.

In der römischen Frühzeit war die Legion noch die Gesamtheit des Militärs gewesen. Doch im Zuge der Römischen Expansion wurde auch die Armee vergrößert. So gab es im 4. Jahrhundert v. Chr. bereits vier Legionen.

Als 107 v. Chr. Gaius Marius zum römischen Konsul gewählt wurde, setzte er eine Reihe von Heeresreformen um. Unter anderem wurde die Dienstzeit verlängert und die Besoldung erhöht. Aus der römischen Bürgermiliz entstand ein Berufsheer, bestehend aus Freiwilligen. Die Anzahl der Legionen stieg an. So gab es während der Römischen Kaiserzeit etwa 25 bis 30 Legionen.

Manipel

Die Schlachtordnung und räumliche Aufteilung innerhalb einer Legion wurde von der Treffen- bzw. Manipulartaktik bestimmt. Dabei standen die einzelnen Truppenteile so hintereinander, dass sie größtmögliche Bewegungsfreiheit hatten und sich gegenseitig unterstützen konnten.

Meist bestand eine Legion aus drei Treffen, zu denen 10 Manipel gehörten. Die Manipel in den ersten beiden Treffen hatte eine Stärke von 120 bis 160 Mann. Zum letzten Treffen gehörte nur 60 Mann. Dies war die Reserve. Jedes Manipel gliederte sich in zwei Centurien, welche von jeweils einem Centurio geführt wurde.

Kohorte

Die Heeresreform des Marius (107 v. Chr.) fasste die 30 Manipel mit je 160 Mann zu 10 Kohorten mit je 480 Mann zusammen. Diese Umstrukturierung war eine Erkenntnis aus den Kriegen auf Spanien. Denn größere Einheiten, wie die Kohorten, bedeuteten weniger Chaos im Gefecht. Gleichzeitig boten die 10 Kohorten gegenüber den 30 Manipeln eine klarere Struktur und schnellere Befehlswege.

Eine Kohorte bestand, je nach Zeitraum, aus 400 bis 600 Soldaten. Jede Legion bestand aus 10 Kohorten. Die erste Kohorte hatte eine Sonderstellung. In dieser ersten Kohorte war meist die doppelte Anzahl Soldaten eingeteilt. Außerdem war der ranghöchste Centurio der Legion (primus pilus) in der ersten Kohorte stationiert.

Zenturie

Eine Zenturie war die kleinste militärisch operierende Einheit. Sie bestand aus 100 Soldaten (später 80 Mann). Übersetzt bedeutet Centuria: Hundertschaft.

Der Anführer einer Zenturie wurde Centurio (Hundertschaftsführer) genannt. Solch Anführer stieg immer aus den Mannschaftsdienstgraden auf. Somit konnte jeder römischer Bürger auch Centurio werden. In der Frühen Republik wählten die Soldaten ihren Centurio selbst. Später wurde die Legion reformiert, weshalb die Legaten den Centurio wählten.

Contubernium

Ein Contubernium war die kleinste zusammenfassbare Einheit der römischen Armee. Der Begriff ist lateinisch und bedeutet übersetzt: Zeltgemeinschaft. Eine solche Zeltgemeinschaft bestand aus acht Soldaten, welche sich eben in Zelt- und Arbeitsgemeinschaften zusammentaten. Angeführt wurden diese häufig von einem Dienstältesten, welcher allerdings keinen offiziellen militärischen Rang hatte.

Im 2. Jahrhundert führte Kaiser Hadrian eine Heeresreform durch. Nun wurde die Anzahl der Soldaten eines Contuberniums von acht auf zehn erhöht. Außerdem wurde der Rang des decanus eingeführt, welcher nun in einem solchen Contubernium das Sagen hatte. Jener decanus würde heute einem Unteroffizier entsprechen.

So ein Contubernium hatte keine taktische Aufgabe. Es war demnach kein eigenständiger Kampfverband. Die Soldaten teilten sich lediglich das Zelt, hatten eine gemeinsame Ausrüstung und teilten sich alltägliche Arbeiten (z.B. Kochen, Wachdienst) im Lager.

Was machten Legaten, Tribunen und Zenturionen?

Legaten (Legati legionis) waren Legionskommandeure. Diese stammten aus dem senatorischen Adel und hatten strategische Entscheidungen zu treffen. Sie waren für die Verwaltung, Disziplin und Versorgung der Legion verantwortlich.

Zudem berichteten die Legaten dem Kaiser oder den Provinzstatthaltern. Ernannt wurden die Legaten vom römischen Kaiser. So ein Legionskommandeur ist eine militärische Funktion und kein Dienstrang. Im heutigen Militär würde der Kommandeur einer Legion dem Dienstrang eines Generals, Generalleutnants oder Generalmajors entsprechen.

Die Tribunen (Tribuni militum) waren Stabsoffiziere und die rechte Hand des Legaten. Sie unterstützten ihn in der Entscheidungsfindung, übernahmen Führungs- und Verwaltungsaufgaben, beaufsichtigten die Ausbildung und sorgten für Disziplin.

Während der Republik wurden die Tribunen vom römischen Volk gewählt. In der Kaiserzeit wurden Tribunen entweder vom Kaiser oder vom Statthalter ernannt. Oftmals stammten die Tribunen aus dem Adel und durchliefen die römische Ämterlaufbahn (cursus honorum).

Tribunen waren keine Frontoffiziere, nahmen nicht an operativen Entscheidungen teil und blieben Teil des Stabes. Heutige Stabsoffiziere haben den Dienstrang eines Majors, Oberstleutnants oder Obersts.

Die Zenturionen waren Frontoffiziere, welche eine Zenturie von ca. 80 Soldaten anführten. Es handelte sich um Offiziere, welche direkt aus den Mannschaftsdienstgraden aufgestiegen waren. In der Frühen Republik wurden Zenturios direkt von den Mannschaften gewählt. Während der Späten Republik bestimmten Konsuln und Feldherren die Zenturionen. In der Kaiserzeit wurde ein Zenturio vom Kaiser oder vom Legionskommandeur ernannt.

Die Zenturionen übernahmen bei Gefechten die direkte Führung, setzten Disziplin durch, kümmerten sich ansonsten um die Ausbildung und die Organisation im Feldlager. Der ranghöchste Zenturio war der primus pilus. Im heutigen Militär würde der Zenturio den Dienstrang eines Hauptmannes entsprechen (höchster unterer Offiziersdienstgrad).

Wie groß war die Römische Armee?

Bis 500 v. Chr. betrug das Standardaufbot der römischen Armee circa 9.000 Soldaten. Mehr war auch nicht nötig, um den Stadtstaat Rom zu beschützen. Im Jahr 396 v.Chr. eroberte Rom die Nachbarstadt Veji, welche bis dahin von den Etruskern kontrolliert wurde. Mit dieser Eroberung begann die Römische Expansion in Italien und in den Mittelmeerraum.

Truppenstärke der Mittleren Republik

Während der Mittleren Republik änderte sich die Militärtaktik der Römer. Anstelle einer einzigen großen Einheit (Phalanx) stellte man mehrere kleinere Einheiten (Manipel) auf und ordnete diese schachbrettartig auf dem Schlachtfeld an. Vermutlich übernahmen die Römer diese Taktik im Jahr 300 v. Chr. während den Samnitenkriegen (343-290 v. Chr.).

Während der Samniterkriege wurde die Standardabgabe auf vier Legionen (zwei pro Konsuln) verdoppelt, wodurch sich ein Aufgebot von 18.000 Mann ergab. Gleichzeitig zog ein neues Element in die römische Kriegsführung ein. Denn jede Legion wurde von einem verbündeten Verband, den sogenannten Alae, begleitet.

Während der Punischen Kriege (264-146 v. Chr.) kam ein drittes Element hinzu. Die Alae und Legionen wurden von der leichten Kavallerie aus Numidien, kretische Bogenschützen und balearische Schleuderer begleitet. Die Truppenstärke mitsamt der Verbündeten betrug etwa 40.000 Mann.

Truppenstärke in der Spätphase der Republik

In der späteren Phase der Römischen Republik war das Reich militärisch überdehnt, weshalb man neue Wege der Rekrutierung finden musste. Die Reformen des Gaius Marius (107 v. Chr.) schufen einen Ausweg. Das Heer wurde von einer Bürgerarmee zur Berufsarmee mit festen Dienstzeiten umgestaltet.

Truppenstärke im Römischen Kaiserreich

Fortan stieg die Anzahl der Rekruten dauerhaft. Im Prinzipat des Augustus (ab 27 v. Chr.) knüpfte man daran an, indem man eine Berufsarmee mit 25-jähriger Dienstzeit schuf. Unter Augustus stieg die Mannstärke auf 250.000 Soldaten an. Die Armee bestand aus 25 Legionen und ca. 250 Hilfsregimenter. Und die Anzahl zwischen Römern und Nichtrömern (Auxiliar) war nahezu ausgeglichen.

Die Truppenstärke erreichte im Jahr 211 einen Höhepunkt von etwa 450.000 (33 Legionen und ca. 400 Hilfsregimenter). Zu diesem Zeitpunkt übertrafen die Hilfstruppen die Legionäre erheblich. Bis ins Jahr 270 sank die Truppenstärke dann wieder erheblich. Gründe waren sicherlich die Pest und die großen Barbareninvasionen.

Unter Diokletian (reg. 284–305) wurde die Truppenstärke wieder auf ein Niveau wie im 2. Jahrhundert angehoben (etwa 400.000). Den Höhepunkt von 211 hatte man allerdings nie wieder erreicht.

Warum war die römische Disziplin so effektiv?

Militärische Disziplin steht auf fünf Säulen:

  • Drill, Ausbildung und Routinen
  • klare Führungsstrukturen und Befehlsketten
  • Kameradschaft und Teamgeist
  • Loyalität und Sinn für Verantwortung
  • Konsequenzen bei Fehlverhalten und Belohnungen bei vorbildlichen Verhalten

Drill und Ausbildung

Durch Drill und Ausbildung werden Routinen geschaffen, an welchen sich Soldaten orientieren können. Diese Routinen geben Sicherheit, schaffen aber auch einen Zustand von körperlicher Härte und geistiger Resilienz. Der militärische Drill im Römischen Reich bestand aus langen Märschen mit voller Ausrüstung, ständigen Formationswechseln im Laufschritt und dem Üben mit doppelt so schweren Waffen.

Führungsstruktur und Befehlskette

Die zweite Grundlage für Disziplin ist eine klare Befehlskette, welche immer eingehalten werden muss. In der römischen Armee gab es diese Hierarchie – welche beim Legionär begann, dann weiter zu den Optiones und Zenturionen überging.

Die Befehlskette endete bei den Tribunen und schließlich beim Legaten. Somit wusste jeder Soldat genau, wem er gehorchen musste und wer für was verantwortlich war. Besonders die Zenturionen sorgten für eiserne Disziplin, da dies im Gefecht überlebensnotwendig war.

Kameradschaft

Kameradschaft und Teamgeist sind weitere Treiber von Disziplin. Da Soldaten für lange Zeit zusammenleben, müssen sie sich gegenseitig unterstützen.

Auf dem Schlachtfeld wird der Nebenmann zum wichtigsten Menschen im Leben eines Soldaten. Diese Einsicht fördert Kameradschaft und Disziplin. Aufgrund der langen Dienstzeit in der Berufsarmee überdauerten die Kameradschaften in der römischen Legion mehrere Jahre, weshalb die Disziplin mit den Dienstjahren wuchs.

Kaiserliche Loyalität

Im Prinzipat bezahlte der Kaiser die Armee aus seiner Kaiserkasse. Demnach waren die Soldaten ihm gegenüber loyal.

Belohnungen und Strafen

Vorhersehbare Konsequenzen sind ein weitere Grundpfeiler für Disziplin. So gab es in der römischen Armee diverse Belohnungen bei guten Verhalten (Beuteteilen, Höherer Sold, Auszeichnungen, Beförderungen, Land bei Entlassung). Diese Anreize schufen eine Motivation bei den Soldaten, sich vorbildlich zu verhalten.

Im Gegenzug gab es vorhersehbare Bestrafungen bei Fehlverhalten. Diese bestanden im Auspeitschen, Degradierung, Einbehaltung des Soldes und sogar der Todesstrafe. So gab es die Dezimation (decimatio), bei welcher jeder zehnte Mann getötet wurde. Die Bestimmung, wer getötet werden würde, bestimmte ein Losverfahren. Solch kollektive Strafen wurden bei Meuterei oder Feigheit vor dem Feind verhängt, betrafen aber die ganze Einheit. Selbst Offiziere konnten per Los gezogen werden.

Welche Taktiken nutzte die römische Armee?

Phalanx

Die Phalanx war die klassische Taktik der Griechen gewesen. Und die Römer haben diese Taktik übernommen. In dieser Formation stellen sich alle Krieger dicht nebeneinander und halten ihre Schilde vor sich. Es entsteht so ein großer Block. Jene Formation schützt jeden Mann. Auch Pfeile und Lanzen können die Phalanx kaum durchdringen.

In der Phalanx-Formation rücken dann alle Krieger gleichmäßig vor, wobei der Schildschutz niemals aufgegeben wird. Neben der hohen Schutzwirkung wirkt sich das dichte Beisammenstehen auch auf die Moral der Krieger aus. Niemand verlässt die Phalanx, alle achten auf ihren Nebenmann – wodurch sich ein hoher Kameradschaftsgeist ergibt.

Darstellung der Phalanx Formation

Darstellung der Phalanx Formation

Aber die Phalanx hat auch Nachteile. Denn sobald die Formation einmal durchbrochen wurde, sind die Krieger schutzlos. Außerdem kann die Phalanx nur auf ebenen Boden wirkungsvoll eingesetzt werden. In abschüssigen Gelände verliert diese Formation an Bedeutung, wirkt sich mitunter auch nachteilig aus.

In den Samnitenkriegen (343-290 v. Chr.) kämpften die Römer auf bergigem Gelände, engen Tälern und auf waldigen Boden. In solchem Gelände bricht die Phalanx allzu oft auseinander. Bei den Römern reifte die Erkenntnis, dass man mit der Phalanx in Mittelitalien keinen Krieg gewinnen kann.

Manipulartaktik

Die Manipulartaktik besteht aus kleinen Blöcken (Manipeln), welche auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Anders als bei der Phalanx ist die Legion nicht ein großer Block, sondern mehrere kleine Blöcke (Manipel). Dazu wurden die einzelnen Blöcke schachbrettartig verteilt und eine Tiefenstruktur mit drei Linien geschaffen.

In einer Linie standen die Hastati (junge Soldaten), in einer anderen die Principes (erfahrene Soldaten). Und die Triarii (Veteranen) standen auf einer dritten Linie.

Diese Tiefenstruktur ermöglichte, dass man hinten immer eine Reserve halten konnte. Außerdem konnte man die Truppenteile ständig austauschen, wodurch immer frische Soldaten in vorderster Linie standen.

Durch diese Taktik war es für die Römer möglich, sehr lange Gefechte auszuführen. Außerdem konnte man flexibler und schneller auf Anforderungen reagieren und Truppenteile sehr gut verschieben. Die Manipulartaktik machte Rom zur dominierenden Militärmacht Italiens.

Aber die Manipulartaktik hatte auch Nachteile. Da jede Einheit auf dem Schlachtfeld mehr oder weniger selbstständig vorging, man aber ein gemeinsames Ziel erreichen wollte, mussten die Truppenteile koordiniert werden. Dies erforderte einen hohen Grad an Ausbildung bei den Legionären. Gleichzeitig mussten die Befehlshaber auch sehr viel Führungsstärke und Erfahrung aufbringen.

Jeder Fehler in der Abstimmung führte dazu, dass eine Einheit geschwächt wurde. Im flachen Gelände konnte die Manipulartaktik auch niemals die Wucht einer Phalanx entfachen.

Kohortentaktik

In den großen Kriegen des Römischen Reichs (Karthago, Makedonien, Seleukiden) erwies sich die Manipulartaktik als schlecht. Denn der Führungsaufwand war zu groß. In einem Manipel kämpften 120 Mann und eine Legion mit 30 Manipeln war dementsprechend schwer zu steuern.

Deshalb wählte man eine Zwischenlösung zwischen Phalanx (1 Block) und den Manipeln (zu viele Blöcke). Und diese Zwischenlösung hieß Kohorte. In einer Kohorte wurden 480 Soldaten vereinheitlicht. Somit bestand eine Legion nicht mehr aus 30 Manipeln sondern aus 10 Kohorten, welche deutlich leichter zu steuern waren.

Die Kohorten boten mehr Masse und somit mehr Durchschlagskraft. Gerade gegen die makedonische Phalanx oder die numidische Reiterei war das entscheidend. Die Heeresreformen des Marius (107 v. Chr.) richtete sich klar an der Kohortenstruktur aus. Die alte Dreiteilung (Hastati, Principes, Triarii) entfiel.

Eine Kohorte konnte eigenständig kämpfen, ein Gelände halten oder durchbrechen, als Stoßtrupp eingesetzt werden oder als Reserve dienen. Die Kohorte war somit eine Mini-Legion.

Außerdem ließ sich die Kohorte wunderbar mit Auxiliartruppen kombinieren. So konnten Bogenschützen, Schleuderer und Kavallerie integriert werden und die ganze Legion wurde taktisch viel variabler.

Schildkrötenformation (testudo)

Die Schildkrötenformation (testudo) war eine Belagerungstaktik der Römer. Dabei stehen die Soldaten dicht nebeneinander. Die äußeren Reihen heben ihre Schilde und schützen so vor allen Angriffen von vorn, von hinten und von den Seiten. Zeitgleich heben die mittleren Reihen ebenfalls ihre Schilde über den Kopf und schützen so die Formation vor Angriffen von oben.

Nachstellung einer Schildkrötenformation (testudo), Von Neil Carey https://www.flickr.com/photos/ncarey/ - https://www.flickr.com/photos/ncarey/144042243/, <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2428371

Nachstellung einer Schildkrötenformation (testudo)

Die Römer verwendeten diese Formation bei der Belagerung von Alesia (52 v. Chr.), der Belagerung von Jerusalem (70 n. Chr.), Belagerung von Masada (73/74 n. Chr.) und der Belagerung von Dura Europos (3. Jahrhundert n. Chr.).

Aber die Schildkrötenformation ist eine reine Defensivhaltung und eignet sich nicht bei Angriffen. Sie schützt vor Pfeilen und Wurfspeeren. Aber sobald die Formation durchbrochen wurde, muss die durchbrochene Reihe aufgefüllt werden. Und dies kostet enorme Koordination und Disziplin. Außerdem ist die Formation anfällig gegen schwere Geschosse (z. B. Ballisten).

Warum war die römische Armee so erfolgreich?

Die römische Armee war kein Haufen von Soldaten, sondern ein lebendiges System mit klarer Führung, eiserner Disziplin und festen Strukturen (Manipel, Kohorten, Legionen). Die Römer haben ein Gefecht nicht als reine Auseinandersetzung sondern als Kunstform begriffen. Und zu dieser Kunstform gehörten Feinabstimmung zwischen den Truppenteilen, Einbindung fremder Kompetenzen (Auxiliartruppen) und die Versorgung auf besten Nachschubwege.

Aufgrund ihrer Ausdehnung und ständigen Kriege waren die Römer nicht nur Meister des Krieges sondern auch Meister der Logistik. Keine andere Macht der Antike investierte so systematisch in Infrastruktur. So wurden überall Nachschubwege, Straßen und Militärlager errichtet. Wollte man den Feind umzingeln, baute man Straßen um den Feind herum.

An diesen Straßen entstanden Zwischenlager und Militärstützpunkte. Und so hatte man schnell neue Aufmarschgebiete mit einer stetigen Truppenstärke aufgebaut. So konnte die Armee über weite Strecken operieren, dauerhaft versorgt werden und selbst in Wintermonaten eine Belagerung halten. Die einzelnen Taktiken (Kohorte, Manipel) ließen Möglichkeiten zur Veränderung und Anpassung zu, wodurch sie schnell und flexibel auf dem Schlachtfeld reagieren konnten.

Weitere Artikel zum römischen Reich

Im Folgenden findest du eine Tabelle mit den wichtigsten Stichworten zum römischen Reich bzw. zur römischen Antike. Die hier verlinkten Artikel haben alle einen Steckbrief in Tabellenform, in welchem die wichtigsten Fakten zu jedem Begriff zusammengestellt sind. Dies eignet sich besonders gut für Schüler, welche Daten und Fakten für den Geschichtsunterricht lernen müssen. Nach dem Steckbrief folgt im jeweiligen Artikel der Abschnitt mit Fragen und Antworten zum Thema. Dort werden Hintergründe zu den Begriffen kurz und einfach erklärt. Diese Erklärungen sind leicht verständlich und wurden für Schüler und Kinder geschrieben.
Zeit:Antike
Symbole:SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum, Draco‑Standarte
Phasen der Römischen Geschichte
Gründung Roms (753 v. Chr.),
Römische Königreich (753-510 v.Chr.),
Römische Republik (510-27 v.Chr.),
Römische Kaiserzeit (27 v.Chr.- 284),
Spätantike (284-630)
Weströmisches Reich (395-476),
Oströmisches Reich (330-1453),
Untergang des Römischen Reiches und Untergang der antiken Welt
Römische Expansionskriege
Erster Latinerkrieg (498–493 v. Chr.),
Vejischer Krieg (406–396 v. Chr.),
römisch-gallische Kriege (390–387 v. Chr.),
Zweiter Latinerkrieg (340–338 v. Chr.),
Samnitenkriege (343–275 v. Chr.),
Pyrrhischer Krieg (280–275 v. Chr.)
Erster Punischer Krieg (264–241 v. Chr.),
Zweiter Punischer Krieg (218–201 v. Chr.),
Zweiter Makedonischer Krieg (200–197 v. Chr.),
Keltiberischer Krieg (197–179 v. Chr.),
Römisch-Syrischer Krieg (192–188 v. Chr.),
Dritter Makedonischer Krieg (171–168 v. Chr.),
Spanischer Krieg (154–133 v. Chr.),
Dritter Punischer Krieg (149–146 v. Chr.),
Jugurthinischer Krieg (111–105 v. Chr.),
Kimbernkriege (113–101 v. Chr.),
Mithridatische Kriege (88-63 v. Chr.),
Gallischer Krieg (58–51 v. Chr.),
Alexandrinischer Krieg (48–47 v. Chr.),
Mutinensischer Krieg (44–43 v. Chr.),
Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.),
Ptolemäischer Krieg (32–30 v. Chr.),
Kantabrischer Krieg (29–19 v. Chr.),
Augusteische Germanenkriege (12 v. Chr. – 16 n. Chr.),
Chattenkrieg (83 n. Chr.),
Dakerkrieg des Domitian (85-89),
Dakerkriege des Trajan (101–105),
Erster Partherkrieg (114–117),
Zweiter Partherkrieg (162–165),
Erster Markomannenkrieg (167–175),
Zweiter Markomannenkrieg (178–180),
Dritter Partherkrieg (197–199),
Römische Bürgerkriege
Tarquinianische Verschwörung (509 v.Chr.),
Ständekämpfe (500-286 v. Chr.),
Samnitenaufstand (269 v.Chr.),
Picenti-Aufstand (269 v. Chr.),
Falisci-Aufstand (241 v. Chr.),
Erster Sklavenkrieg (136-132 v. Chr.),
Revolutionszeit (133-30 v.Chr.),
Zweiter Sklavenkrieg (103–100 v. Chr.),
Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Chr.),
Sullas Bürgerkrieg (83–81 v. Chr.),
Sertorianischer Krieg (80–72 v. Chr.),
Lepidus Aufstand (77 v. Chr.),
Dritter Sklavenkrieg (73–71 v. Chr.),
Caesars Bürgerkrieg (49–45 v. Chr.),
Bürgerkrieg der Befreier (44–42 v. Chr.),
Bellum Siculum (42–36 v. Chr.),
Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.),
Krieg von Actium (32–30 v. Chr.),
Jüdischer Krieg (66–73),
Bataveraufstand (69–70),
Diasporaaufstand (115–117),
Bar-Kochba-Aufstand (132-135),
Kriegerische Einfälle zum Ende des Römischen Reiches
Kriege gegen die Alamannen (237-271),
Gotensturm (249–269),
Krieg gegen die Westgoten (376–382),
Vandalenkriege (429–534),
Hunnenkriege (430–470),
Justians Kriege gegen die Ostgoten (535–555),
Politische Geschichte
Verfassung:Römische Verfassung, Verfassung der römischen Republik, Prinzipat
Institutionen:Auctoritas, Cursus honorum, Imperium, Kollegialität, Römische Staatsbürgerschaft
Versammlungen:Kuriat, Plebejischer Rat, Stammesversammlung, Volksversammlung, Zenturiat
Ämter:Aedile, Decemviri, Diktator, Gouverneur, Interrex, Konsul, Korrektor, Prätor, Prokonsul, Promagistrat, Quästor, Rex, Tribune, Triumviri, Zensor,
Vollmachten:Tribunicia potestas, Imperium proconsulare maius, Censoria potestas, Cura morum
Recht:Mos maiorum, Ius, Leges Iuliae, Lex de imperio, Senatus consultum, Senatus consultum ultimum, Quaestio perpetua,
Titel:Augustus, Caesar, Dominus, Dux, Imperator, Legatus, Lictor, Magister militum, Officium, Pater Patriae, Praeses, Praefectus, Princeps, Princeps Senatus, Pontifex maximus, Tetrarch, Triumvir monetalis, Vicarius, Vigintisexviri,
Römische Kultur
Bildung, Blütezeit (Pax Romana), Essen, Kunst, Kulte, Literatur, Mythologie, Philosophie, Religion, Sprache, Sport, Wissenschaft
Römische Mythologie und Religion
Hauptgötter: Juno, Vesta, Minerva, Ceres, Diana, Venus, Mars, Mercurius, Iovis, Neptunus, Vulcanus, Apollo
Trias:Kapitolinische Trias: Jupiter, Juno und Minerva

Aventinische Trias: Ceres, Liber und Libera
Helden:Aeneas, Ascanius, Gaius Mucius Scaevola, Herkules, Horatius Cocles, Lucretia, Rhea Silvia, Romulus und Remus,
Praktiken:Bestattungspraktiken, Feste, Kulte, Ludi, Mysterien, Tempel, Trunkenheit, Votum
Priestertum:Auguren, Epulone, Fetiale, Flamines, Fratres Arvales, Pontifices, Vestales,
Sonstiges:Christenverfolgung in Rom, Christentum wird römische Staatsreligion, Simon Petrus als erster Bischof von Rom (Papst)
Römische Armee
Aufteilung:Legion, Manipel, Kohorte, Zenturie, Contubernium, Auxiliartruppen
Einheiten:Accensus (Leichtinfanterist), Aktuar (Verteiler von Lohn), Adjutor (Assistent), Aeneator (Militärmusiker), Agrimensor (Vermesser), Aquilifer (Träger des Legionsadlers), Ala (Verbündete), Alaris (Kavallerist einer Ala-Einheit), Auxilia (Nichtrömer), Architecti (Ingenieur), Armicustos (Waffenlieferant), Ballistarius (Artilleriebediener), Beneficiarius (Militärpolizei), Bucellarii (Geleittruppe), Buzinator (Trompeter), Cacula (Sklave eines Soldaten), Capsarior (Sanitäter), Causarius (entlassen wegen Verwundung), Celeres (königlicher Gardist), Clinicus (Sanitäter), Cohors amicorum (Leibwächter eines hohen Beamten), Comes (Kommandeur), Draconarius (Träger der Kavallerie-Standarte), Equites (römische Kavellerie), Foederati (barbarische Söldner), Hastatus (Soldat der ersten Kampflinie), Imaginifer (Fahnenträger), Medicus (Arzt), Numerus (Einheit ausländischer Verbündeter), Palatini (Eliteeinheit), Prätorianer (Leibwächter des Kaisers), Rorarii (letzte Linie bzw. Reserve der Manipeltaktik), Scholae Palatinae (Eliteeinheit von Kaiser Konstantin dem Großen), Signifer (Standartenträger der Legion), Triarii (Speerträger), Urbanae (Polizeitrupp), Vexillarius (Träger einer Vexillum-Standarte),
Treueid:Sacramentum
Dienstränge:Centurio (Kommandooffizier einer Hundertschaft), Comes (Kommandeure), Decurion (Anführer einer Kavallerietruppe), Decanus (Anführer eines Contubernium), Discens (Mannschaftsdienstgrad), Dux (General), Katepano (Militärbeamter im oströmischen Reich), Legatus (Legionsführer), Legatus legionis (Legionsführer im Senat), Legionär (Standardeinheit der schweren Infanterie), Magister militum (General im spätrömischen Reich), Miles (einfacher Fußsoldat), Prätorianerpräfekt (Kommandeur der Prätorianer), Primus Pilus (ranghöchster Centurio), Strategos (General in der oströmischen Armee), Tiro (Rekrut)
Auszeichnungen:Graskrone (Corona obsidionalis), Bürgerkrone (Corona civica), Marinekrone (Corona navalis), Goldkrone (Corona aurea), Mauerkrone (Corona muralis), Lagerkrone (Corona vallaris), Torques (Armreif), Armilla (goldenes Armband), Phalerae (Gold-, Silber- oder Bronzescheiben), Hasta pura (Ehrenlanze), Honesta missio (ehrenvolle Entlassung), Spolia opima (reiche Beute), Tropaion
Strafen:Auspeitschung, Fustuarium (Prügelstrafe), Bastinado (Prügeln der Fußsohlen), Pecunaria multa (Geldstrafe), Decimatio (Tötung jedes Zehnten), gradus deiectio (Degradierung),
Waffen:Gladius (Kurzschwert), Pilum (Wurfspeer), Hasta (Stoßlanze), Pugio (Dolch), Ballista (Torsionsgeschütz), Onager (Schleudergeschütz),
Schutzrüstung:Galea (Helm), Scutum (Schild), Lorica hamata (Kettenhemd), Lorica squamata (Schuppenpanzer), Lorica segmentata (Segmentpanzer), Ocreae (Beinschienen), Caligae (Sandalen)
Bedeutende Schlachten:Schlacht am Regillus (496 v. Chr.),
Schlacht an der Allia (387/390 v. Chr.),
Schlacht von Cannae (216 v. Chr.),
Schlacht von Zama (202 v. Chr.),
Schlacht bei Magnesia (189 v. Chr.),
Schlacht von Pydna (168 v. Chr.),
Schlacht bei Actium (31 v. Chr.),
Varusschlacht (9 n. Chr.),
Schlacht von Adrianopel (378 n.Chr.)
Römische Philosophie
Strömungen:Stoizismus, Epikureismus, Skeptizismus, Neuplatonismus, Christliche Philosophie
Philosophen:Marcus Tullius Cicero, Titus Lucretius Carus (Lukrez), Lucius Annaeus Seneca, Epiktet, Mark Aurel, Plotin, Augustinus von Hippo
Römische Literatur
Phasen:Römische Archaik, Goldene Latinität, Silberne Latinität
Vertreter:Lucius Livius Andronicus, Titus Maccius Plautus, Publius Terentius Afer (Terenz), Quintus Ennius, Marcus Porcius Cato Censorius, Marcus Tullius Cicero, Gaius Iulius Caesar, Publius Vergilius Maro (Vergil), Quintus Horatius Flaccus (Horaz), Publius Ovidius Naso (Ovid), Lucius Annaeus Seneca, Titus Petronius Arbiter, Marcus Annaeus Lucanus, Decimus Iunius Iuvenalis, Marcus Valerius Martialis (Martial),
Geschichtsschreiber:Gaius Sallustius Crispus (Sallust), Titus Livius, Tacitus
Römische Sprache (Latein)
Phasen:Altlatein, Klassisches Latein, Vulgärlatein, Spätlatein, Mittellatein, Mittellatein
Römische Könige
Romulus (753–716 v. Chr.),
Numa Pompilius (716–673 v. Chr.),
Tullus Hostilius (673–642 v. Chr.),
Ancus Marcius (642–617 v. Chr.),
Lucius Tarquinius Priscus (616–579 v. Chr.),
Servius Tullius (578–535 v. Chr.),
Tarquinius Superbus (535–509 v. Chr.)
Politiker der Römischen Republik
Lucius Junius Brutus (Erster Konsul),
Publius Valerius Publicola (brachte republikanische Gesetze auf den Weg),
Gaius Marius (führte Heeresreform mit Berufsarmee durch),
Lucius Cornelius Sulla (Diktator zur "Neuordnung des Staates"),
Gnaeus Pompeius Magnus (Feldherr und Konsul),
Marcus Licinius Crassus (reichster Mann Roms),
Gaius Julius Caesar (Diktator auf Lebenszeit),
Marcus Tullius Cicero (politischer Redner),
Marcus Antonius (Gegner im letzten Bürgerkrieg),
Gaius Octavius (Sieger im letzten Bürgerkrieg, erster Kaiser und Erbe Caesars),
Römische Kaiser
31 v. Chr. - 14Augustus
14 - 37Tiberius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 14 bis 16. März 37
37 - 41Caligula: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 37 bis 24. Januar 41
41 - 54Claudius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 24. Januar 41 bis 13. Oktober 54
54 - 68Nero: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 54 bis 68
68 - 69Galba: römischer Kaiser , reg. 68 bis 69
69 - 69Otho: römischer Kaiser , reg. 15. Januar 69 bis 16. April 69
69 - 69Vitellius: römischer Kaiser , reg. 16. April 69 bis 21. Dezember 69
69 - 79Vespasian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 1. Juli 69 bis 23. Juni 79
79 - 81Titus: römischer Kaiser, Flavier , reg. 24. Juni 79 bis 13. September 81
81 - 96Domitian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 14. September 81 bis 18. September 96
96 - 98Nerva: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 19. September 96 bis 27. Januar 98
98 - 117Trajan: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 27. Januar 98 bis 8. August 117
117 - 138Hadrian: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 8. August 117 bis 10. Juli 138
138 - 161Antoninus Pius: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 10. Juli 138 bis 7. März 161
161 - 180Mark Aurel: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 7. März 161 bis 17. März 180
180 - 192Commodus: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 17. März 180 bis 31. Dezember 192
193 - 193Pertinax: römischer Kaiser , reg. Januar 193 bis 28. März 193
193 - 193Didius Julianus: römischer Kaiser , reg. 28. März 193 bis 2. Juni 193
193 - 211Septimius Severus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 193 bis 4. Februar 211
211 - 217Caracalla: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 4. Februar 211 bis 8. April 217
217 - 218Macrinus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 11. April 217 bis 8. Juni 218
218 - 222Elagabal: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 16. Mai 218 bis 11. März 222
222 - 235Severus Alexander: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 13. März 222 bis März 235
235 - 238Maximinus Thrax: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 235 bis 238
238 - 238Gordian I.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 238
238 - 244Gordian III.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 244
244 - 249Philippus Arabs: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 244 bis 249
249 - 251Decius: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 249 bis 251
253 - 260Valerian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 253 bis 260
260 - 268Gallienus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 260 bis 268
268 - 270Claudius Gothicus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 268 bis 270
270 - 270Quintillus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 270 bis 270
275 - 276Aurelian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 275 bis 276
276 - 276Florianus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 276
276 - 282Probus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 282
282 - 283Carus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 282 bis 283
283 - 285Carinus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 283 bis 285
286 - 305Maximian: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 1. März 286 bis 1. Mai 305
286 - 305Diokletian: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 286 bis 305
305 - 306Constantius I.: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 306
305 - 311Galerius: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 311
306 - 337Konstantin I.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 306 bis 22. Mai 337
306 - 307Severus: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 306 bis 16. September 307
308 - 324Licinius: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 308 bis 324
310 - 313Maximinus Daia: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 310 bis 313
337 - 340Kaiser Konstantin II.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 340
337 - 361Constantius II.: römischer Kaiser im Osten, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 3. November 361
360 - 363Julian Apostata: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 360 bis 26. Juni 363
364 - 375Valentinian I.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 17. November 375
364 - 378Flavius Valens: römischer Kaiser im Osten, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 9. August 378
375 - 383Gratian: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 25. August 383
375 - 392Valentinian II.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 15. Mai 392
379 - 395Theodosius I.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 379 bis 17. Januar 395
395 - 423Flavius Honorius: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 15. August 423
395 - 408Flavius Arcadius: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 1. Mai 408
408 - 450Theodosius II.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 408 bis 28. Juli 450
425 - 455Valentinian III.: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 425 bis 16. März 455
450 - 457Markian: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 450 bis 27. Januar 457
457 - 474Leo I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 7. Februar 457 bis 18. Januar 474
457 - 461Majorian: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 457 bis 7. August 461
467 - 472Anthemius: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 467 bis 11. Juli 472
474 - 480Julius Nepos: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 480
474 - 474Leo II.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 17. November 474
474 - 491Zenon: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 9. April 491
491 - 518Anastasios I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 491 bis 10. Juli 518
518 - 527Justin I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 518 bis 1. August 527
527 - 565Justinian I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 527 bis 14. November 565
565 - 578Justin II.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 565 bis 5. Oktober 578
578 - 582Tiberios I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 578 bis 13. August 582
582 - 602Maurikios: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 582 bis 27. November 602

Ähnliche Beiträge