Skip to main content

Augustus (Titel)


Augustus (Plural: Augusti) war der formelle Titel der römischen Kaiser in der Antike. Das weibliche Pendant war der Titel der Augusta, welche für römische Kaiserinnen verwendet wurde. Wohlmöglich stammt die Bezeichnung aus der römischen Religionspraxis (Auspizien), wonach das Verhalten von Vögeln untersucht und als göttliches Zeichen (Omen) gedeutet wurde.

Nach dem Untergang des Weströmischen Reichs wurde der Titel im Byzantinischen Reich weitergeführt. Dort überdauerte der Gebrauch bis zur Eroberung von Konstantinopel (1453). Allerdings verlor der Titel seine kaiserliche Exklusivität und wurde vornehmlich für höhere Beamte gebraucht.

Im Frankenreich und im römisch-deutschen Reich wurde die Kaisertitulatur wieder eingeführt. So verwendete Karl der Große den Titel Serenissimus Augustus (deutsch: allerhöchste Augustus). In einigen Ländern des Heiligen Römischen Reiches wurde der Titel als Name übernommen, um Männer mit aristokratischer Herkunft so anzusprechen. Daher wurde Augustus zu einem Männernamen.

Steckbrief

Augustus-Titel
Bedeutung:Titel des römischen Kaisers
Übersetzung:der Erhabene, der Mehrer
Verleihung:an Octavian am 16. Januar 27 v. Chr. durch den römischen Senat
Erster:Octavian (Kaiser Augustus): reg. 27 v. Chr. - 14 n. Chr.
Letzter:Weströmische Reich: Romulus Augustulus (reg. 475-476),
Oströmische Reich: Herakleios (reg. 610-641)
Doppelvergabe:Marcus Aurelius erhob 161 n. Chr. Lucius Verus zum Augustus. Beide regierten bis 169 n. Chr. gemeinsam als Augusti. Während der römischen Tetrarchie (293-324) war die Teilung der Macht zwischen zwei Augusti und zwei Caesares gängige Praxis.
Alternativnamen:Byzantinische Reich: augoustos oder sebastos,
römisch-deutsche Reich: Serenissimus Augustus (Karl der Große), imperator Augustus (Otto der Große)

Standardtitel der römisch-deutschen Kaiser war bis zum 12. Jahrhundert: Dei gratia Romanorum imperator semper Augustus (deutsch: Durch Gottes Gnade Kaiser der Römer, immer Augustus)
Merkmale:-Sakrale Erhabenheit
-Politische Unverfänglichkeit
-Einzigartigkeit
-Verknüpfung mit römischen Tugenden
-Ideologische Legitimation
-Grundlage des Kaiserkults

Ist „Augustus“ ein Name oder ein Titel?

Ursprünglich war Augustus nur ein Titel. Dieser Ehrentitel bedeutet der Erhabene und wurde 27 v. Chr. dem damaligen römischen Alleinherrscher Octavian verliehen. Demnach wurde Octavian zu Octavian dem Erhabenen. Da aber dieser Ehrentitel so eng mit Kaiser Octavian verknüpft war, wurde daraus der Name des Herrschers. Demnach ist Augustus ein Titel, aus welchem später ein Name wurde.

Was bedeutet der Titel „Augustus“?

Augustus wird allgemein mit „der Erhabene“ übersetzt. Diese Übersetzung ist nicht falsch, trifft aber nicht die Fülle von Assoziationen – die im Lateinischen damit verbunden sind. So nannte man im Römischen Reich einen erhabenen Tempel: templum augustum.

Auch das Wort „augere“ klingt mit. Dieses Verb bedeutet: mehren oder vergrößern. Somit kann Augustus als Mehrer des Reiches übersetzt werden. Mit Mehrer war die Mehrung von Wohlstand, Frieden und Fülle gemeint.

Warum erhielt Octavian den Titel Augustus?

Octavian erhielt den Titel Augustus als Ehrentitel. Aber dieser Titel kaschierte, dass Augustus ein Alleinherrscher war.

Man vergab ganz bewusst nicht das Amt des Königs oder Kaisers, weil man wusste – dass die römische Bevölkerung niemals einen Tyrannen (Alleinherrscher) akzeptieren würden. Deshalb wurde Octavian nicht zum Monarchen oder König gekrönt, sondern zum Augustus gemacht.

Diese auf Augustus begründete Staatsform war der Prinzipat. Dies war immer noch eine Diktatur, allerdings im republikanischen Gewand.

Wann wurde Octavian zu Augustus?

Octavian bekam den Ehrentitel Augustus am 16. Januar 27 v. Chr. vom römischen Senat verliehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Octavian die Römischen Bürgerkriege siegreich beendet, welche mehr als hundert Jahre angedauert hatten.

Die Bürgerkriege waren in der historischen Rückschau ein Transformationsprozess von der Römischen Republik hin zum Römischen Kaiserreich. Denn in den hundert Jahren Bürgerkrieg wurde Schritt für Schritt die Machtfülle der römisch-republikanischen Institutionen (Senat, Volksversammlungen) zurückgebaut. Am Ende der Bürgerkriege hatte Octavian seinen Kontrahenten Marcus Antonius besiegt und war defacto Alleinherrscher.

Im Januar 27 v. Chr. gab Octavian die Alleinherrschaft an den römischen Senat zurück. Dieser bat ihn darum, weiterzumachen und so weitere Bürgerkriege zu verhindern.

Wahrscheinlich war dieses Vorgehen abgestimmt gewesen. Der Diktator nahm die Alleinherrschaft an und bekam den Ehrentitel Augustus verliehen. Dies war politisch brillant, da der Titel etwa neues war und keine Alleinherrschaft suggerierte.

Warum war der Augustus Titel politisch geschickt gewählt?

Die römischen Bürgerkriegsjahre (133-30 v. Chr.) haben gezeigt, was mit Alleinherrschern passiert (Ermordung Caesars). Deshalb gab Octavian ganz offiziell im Januar 27 v. Chr. alle seine außerordentlichen Befugnisse zurück an den Senat.

Daraufhin gab der römische Senat diese Sonderbefugnisse zurück an Octavian und bat ihn darum weiterzumachen. Dazu verlieh ihm der römischer Senat den Ehrentitel Augustus.

Dies hatte folgenden Vorteile:

  • kein Königstitel
  • Glaube, dass die Republik bewahrt wurde
  • spirituelle Vorteile
  • ideologische Vorteile

Kein Königstitel

Durch den Titel wurde Octavian nicht als Monarch bezeichnet, sondern als Augustus. Dies war wichtig, da die Institutionen der Römischen Republik nur deshalb existierten, um eine Monarchie (Alleinherrschaft) zu verhindern.

Man hatte im Jahr 509 v. Chr. den letzten römischen König vertrieben und setzte alles daran, keinen neuen Alleinherrscher zu legitimieren. Demnach hassten die Römer einen Monarchen oder sonstigen Diktator.

Wiederherstellung der Republik

Durch die Rückgabe der Sonderbefugnisse an den Senat konnte sich Augustus als Loyalist der Republik darstellen, welcher zu jeder Zeit bereit war, seine Alleinherrschaft aufzugeben. Und dadurch, dass der Senat ihm diese Sonderbefugnisse zur Alleinherrschaft wiederum zurückgab, konnte er sich als Beschützer der Römischen Republik darstellen.

Der Titel Augustus verhüllte demnach die Diktatur und gab der Alleinherrschaft einen republikanischen Anstrich. So existierte der römische Senat weiterhin. Doch diese Institution hatte im neuen Kaiserreich nur noch die Aufgabe – die Erlasse des Augustus (Kaisers) zu genehmigen.

Spiritueller Anstrich

August als „der Erhabene“ oder „der Ehrwürdige“ klingt religiös, göttlich oder heilig. Dadurch wirkte Octavian, als wenn er von den Göttern auserwählt oder begünstigt wurde. Er war demnach ein neuer Romulus, wurde aber nicht so genannt.

Ideologie

Der Titel Augustus erlaubte es, eine Monarchie zu etablieren, ohne das verhasste Wort rex (König) zu gebrauchen. Die neue Ideologie lautete: Der Augustus herrscht nicht, weil er König ist, sondern weil die Götter es so wollen.

Um den Augustustitel entstand ein neuer Staatskult, welcher dem Schutzgeist des Augustus (Genius Augusti) gewidmet war. Dadurch ließ sich der Kaiserkult mit einem religiösen Staatskult verbinden. Und dies wiederum ermöglichte, dass über Provinzgottheiten – welche Abwandlungen des kaiserlichen Schutzgeistes waren – eine Ideologie ins ganze Reich tragen ließ.

Man hielt Feste zu Ehren des Kaisers, der Schutzgeister (Schutzgötter) und des göttlichen Friedensbewahrer ab. Und so transportierte man das Narrativ eines göttlichen Herrschers in alle Provinzen des Römischen Reiches.

Welche religiöse Herkunft und Bedeutung hatte der Titel Augustus?

Schon Romulus, der Gründer des Römischen Reichs, hatte das augustum augurium. Dies war das Recht zur Erkundung des Götterwillens. Aus diesem erhabenen Recht wurde eine religiöse Praxis, welche als Auspizien (lateinisch: auspicium, auspicia) bezeichnet wird.

Praktizierende wurden bei den Römern als Auguren bezeichnet. Diese studierten das Verhalten und Geschrei von Tieren, insbesondere der Vögel. Aus deren Verhalten leiteten die Auguren ab, ob eine bestimmte Handlung oder geplantes Unternehmen den Götter recht sei oder nicht. Das Auspicium war demnach das römische Pendant zum griechischen Orakel.

Die sagenhaften Brüder Romulus und Remus, welche laut Legende die Gründung Roms vollzogen, waren beide Auguren. Romulus wurde der erste König Roms.

Als Octavian im Jahr 27 v. Chr. den Augustus-Titel erhalten sollte, wurde dies im Vorfeld mit dem römischen Senat abgestimmt. Der Titel „Romulus“ war ebenfalls im Gespräch, hatte allerdings – aufgrund der Monarchie – einen negativen Beigeschmack und wurde deshalb verworfen.

Auch wenn der Ehrentitel „Romulus“ aufgegeben wurde, so steckte dessen Bedeutung im Titel „Augustus“ drin. Octavian wurde zum Wiederbegründer der Stadt und des Römischen Staates.

Welche politische Funktion hatte der Augustus-Titel im Prinzipat?

Der Prinzipat war das Herrschaftssystem, welches Augustus einführte. An der Spitze stand er als Princeps (Erster). Gemeint war Augustus als Erster unter Gleichen (primus inter pares) im Senat. Dieses Herrschaftssystem verhüllte, dass der Augustus in Wahrheit über alle entscheidenden Machtmittel verfügte.

Religiöse Autorität

Der Titel des Erhabenen (Augustus) hatte einen zutiefst religiösen Anstrich. Er verband den Kaiser mit göttlicher Gunst und Fügung. Demnach wurde der Princeps nicht nur als erster politische Führer des Reiches gesehen, sondern war auch sakral legitimiert dazu.

Verschleierung

Der Augustus-Titel verschleierte die weltliche Macht des Princeps (Kaisers). Stattdessen verlieh der Titel seinem Träger ein gewissen Charme. Octavian erschien so nicht als Monarch oder Diktatur, sondern als Erster unter Gleichen.

Grundlage des Kaiserkults

Der Titel Augustus ließ sich ideal in den römischen Staatskult integrieren. Denn der Titel war mehrdeutig und ließ sich auf Provinzgottheiten übertragen.

In der römischen Religion kannte man Schutzgeister (Genien). Diese waren Ausdruck der Persönlichkeit eines Mannes. Mitunter waren es auch Personifizierung der Schicksalsbestimmung, der Schöpfungskraft oder des Tatendrangs eines Mannes. Der Schutzgeist des Augustus wurde als Genius Augusti bezeichnet.

Die Verehrung des Schutzgeistes ließ sich leicht verbreiten, wodurch der Alleinherrscher als Schutzgeber inszeniert werden konnte. Aus der Verehrung des Schutzgeistes, wurde eine Verehrung von Provinzgöttern, wodurch die Loyalität zum Kaiser stieg. Aus dieser Götterkult wurde letztlich ein Kaiserkult.

Der Princeps (Erster unter Gleichen) hatte somit die Gottesnähe, wodurch das Attribut des Primus religiös legitimiert wurde.

Qualitätsversprechen

Durch die religiöse Verknüpfung zwischen Kaiser und den Göttern entstand ein Markenzeichen für den Princeps. Der Augustus galt als Überwinder der Bürgerkriege, der Sicherer von Frieden und Wohlstand.

Gepaart mit dem Kaiserkult entstand so ein positive Erwartungshaltung, welche direkt auf den Kaiser abstrahlte. Der Kaiser war demnach nicht nur mächtig, sondern auch milde, würdig und wurde deshalb von den Göttern auserwählt.

Wie nutzte Augustus seinen Titel für Propaganda und Ideologie?

Octavian nutzte den Titel Augustus, um seine Macht religiös zu legitimieren, politisch zu verschleiern und ideologisch zu erhöhen.

Mittels Propaganda auf Münzen, Tempelinschriften und Kultveranstaltungen wurde dieses Herrscherbild verbreitet. Dabei war Octavian immer das Kernstück dieser Propaganda – um eine sakrale Leitfigur zu erschaffen, welche sich von Caesar und anderen Herrschern abgrenzen ließ.

Diese Leitfigur sollte römische Tugenden in sich vereinen und die Loyalität des ganzen Reiches genießen.

Sakrale Leitfigur

Augustus (der Erhabene) war religiös aufgeladen, da er den Titel mit den Götterwillen (Auguren) verband. Demnach wurde eine tieflegende Verknüpfung zwischen dem Götterwillen und den Titelträger transportiert.

Octavian schaffte es, allein durch den Titel sich als von den Göttern auserkoren darzustellen. Da Augustus als Sieger des Bürgerkriegs hervorging, konnte er sich auch als Besieger des Krieges darstellen. Die Ideologie bzw. Botschaft lautete: „Ich bin Augustus, kein König oder Alleinherrscher – aber von den Göttern berufen, um Frieden zu bringen.“

Abgrenzung von Caesar

Caesar war wegen seines Strebens nach Alleinherrschaft und göttlicher Monarchie ermordet worden. Deshalb war es für Octavian ungeheuer wichtig, das Wort König (rex) zu vermeiden. Mit dem Titel Augustus war dies möglich.

Dieser Titel war idealerweise dazu geeignet, um eine Monarchie einzuführen, ohne sie zu nennen. Und so konnte Augustus seine Propaganda darauf ausrichten, Monarchie zu bekämpfen und die Republik zu bewahren, dabei aber selbst alle Machtmittel zu behalten.

Loyalität

Der Schutzgeist des Kaisers (Genius Augusti) wurde im ganzen Reich verehrt. Die römischen Bürger schworen ihren Treueeid auf diesen Schutzgeist und nicht auf den Kaiser. Auch dies war enorm wichtig, da ansonsten der Anschein erweckt werden würde, dass die Römische Republik eine Diktatur gewesen wäre.

Aber indem die Menschen auf einen Gott oder Geist schworen, konnte man den Kaiserkult ideal mit dem bereits bestehenden Götterkult verbinden. Dazu musste der Staatskult um Götter nur noch um den Schutzgeist erweitert werden. Der Glaube und die Rechtmäßigkeit an solchen Kult war längst vorhanden.

Tugenden

Da man den Schutzgeist des Kaisers auf lokale Provinzgottheiten übertragen konnte, ließen sich die Attribute der Götter ebenfalls übernehmen. Typische Attribute für welche Götter standen, waren: Ordnung, Fruchtbarkeit, Frieden und Wohlstand.

Mittels der Verknüpfung von Kaiser- und Götterkult konnte sich der Augustus diese Attribute aneignen. Der Schutzgeist des Kaisers (Genius Augusti) wurde zum Schutzgeist des Friedens, der Ernte und des Wohlstands. Dies färbte natürlich auf den Kaiser ab, wonach langfristig der Kaiser zum Bewahrer des Friedens und Wohlstands wurde.

Und so erschien Augustus als Inbegriff der römischen Tugenden: Der Mann, welcher Frieden brachte, die Republik wiederherstellte und die Grundlage für den Wohlstand der Römer schuf.

Neues Herrscherbild

Der Titel des Augustus etablierte eine ganz neue Kategorie von Herrscher. Und zwar den erhabenen und von Gott begünstigten ersten Mann im Staat, welcher kein König war.

des Princeps-Titels ließ sich dieses Herrscherbild weiter verfeinern: Der von Gott auserwählte Herrscher ist Erster unter Gleichen. Dieses neue Herrscherbild wurde auf Münzen, in Tempeln, in Inschriften und im Kult verbreitet.

Was ist der Unterschied zwischen Imperator, Caesar und Augustus?

Octavians offizielle Kaisertitulatur lautete: Imperator Caesar Augustus. Gaius Julius Caesar war der Adoptivvater von Octavian, weshalb er seinen Namen annahm. Bis zur Verleihung des Augustus-Titels lautete deshalb Octavians Name: Gaius Julius Caesar Octavianus. Der letzte Namensbestandteil macht deutlich, dass Octavian ursprünglich aus der Familie der Oktavier stammte.

Demnach war Caesar in Zeiten Octavians lediglich sein Name und der Name seines Adoptivvaters. Nach Lebezeiten Octavians wurde Caesar zu einem Titel. Diesen Caesar-Titel erbten spätere Kaiser neben den Augustus-Titel. Der Caesar-Titel verweist demnach auf die Dynastie der Julier und die Nachfolge. Wer Caesar genannt wurde, war entweder legitimer Nachfolger des derzeitigen Kaisers (Augustus) oder gehörte zur kaiserlichen Familie (Dynastie).

Unter Kaiser Diokletian (reg. 284-305) wurde die kaiserliche Macht aufgeteilt. Fortan herrschten zwei Augusti (Seniorkaiser) und zwei Caesares (Juniorkaiser, Nachfolger).

Den Titel des Imperator bekam Octavian nach den Siegen bei den Schlachten von Forum Gallorum und Mutina verliehen. Die Verleihung geschah im Jahr 43 v. Chr. durch den römischen Senat. Der Titel des Imperators war ein Siegertitel, welcher mit Kommandant übersetzt werden kann.

TitelBeschreibung
Augustus:Ehrentitel des römischen Kaisers (erblich)
Caesar:Ursprünglich Name von Gaius Julius Caesar, welcher von seinem Adoptivsohn (Octavian) übernommen wurde. Nach Octavian: ein erblicher Titel des Kaiser. Später: Titel des Nachfolgers oder Mitregenten
Imperator:Siegertitel (nicht erblich)


Ähnliche Beiträge