Römischer Legionär
Ein Legionär (lateinisch: legionarius, Plural: legionarii) war Bürgersoldat der römischen Armee. Jene Soldaten eroberten und verteidigten Gebiete des Römischen Reichs, während der Phase der Republik und des Prinzipats.
Bis zur Spätphase der Römischen Republik war die römische Legion eine reine Bürgerarmee. Erst im Zuge der marianische Heeresreform (107 v. Chr.) wurde eine Berufsarmee mit fester Dienstzeit aufgebaut. Gleichzeitig wurde die Rekrutierungsregeln geändert, um auch mittellose Römer für den Dienst zu werben.
Neben dem Kampf im Gefecht waren Legionäre auch exzellent darin, Straßen und Brücken zu bauen. In den römischen Provinzen halfen Legionäre dabei, die Bevölkerung zu romanisieren. Auch die polizeiliche Hilfstruppen in den Provinzen wurden aus Legionären gebildet. Demnach hatten Legionäre einen großen Anteil daran, das Römische Reich gesellschaftlich zu vereinen.
Nach ihrer aktiven Dienstzeit wurden Legionäre mit Geld oder Land belohnt. Viele von ihnen wurden zu einem anerkannten Mitglied der Gesellschaft, stiegen in die senatorische Politik ein oder wurden zu Meinungsführern in den Provinzen.
Inhalt
- 1 Steckbrief
- 2 Was war ein römischer Legionär?
- 3 Welche Waffen und Ausrüstung hatten römische Legionäre?
- 4 Wie waren römische Legionäre gepanzert?
- 5 Wie schwer war die Rüstung eines römischen Legionärs?
- 6 Wie wurde man römischer Soldat?
- 7 Welche Eigenschaften musste ein römischer Soldat haben?
- 8 Wie war eine römische Legion aufgebaut?
- 9 Wer durfte Legionär werden?
- 10 Wie alt waren römische Soldaten beim Dienstantritt?
- 11 Wie viel verdiente ein römischer Soldat im Jahr?
- 12 Wovon ernährten sich römische Soldaten im Feldlager?
- 13 Welche Vorteile hatte ein römischer Soldat?
- 14 Wie lange diente ein Legionär?
- 15 Wie wurden Legionäre ausgebildet?
- 16 Wie sah der Alltag eines Legionärs aus?
- 17 Durften Legionäre heiraten?
- 18 Mit welcher Taktik oder Formation kämpften die Legionäre?
- 19 Warum änderte sich die Panzerung der römischen Soldaten?
- 20 Warum veränderte sich die Schildform der römischen Legionäre?
- 21 Welche Ränge gab es in der Legion?
- 22 Was passierte nach dem Dienst?
- 23 Weitere Artikel zum römischen Reich
Steckbrief
| Bedeutung: | Römischer Soldat der Infanterie |
| Dienstgrade: | Rekruten (Tiro), Mannschaften (Miles), Unteroffiziere (Optio, Cornicen, Aquilifer), Offiziere (Centurios), |
| Dienstzeit: | vor 107 v. Chr.: keine feste Dienstzeit, ab 107 v. Chr.: 16 Jahre ab 27 v. Chr.: 25 Jahre |
| Waffen: | Gladius (Kurzschwert), Pilum (Wurfspeer), Hasta (Stoßlanze), Pugio (Dolch), |
| Rüstungen: | Galea (Helm), Scutum (Schild), Lorica hamata (Kettenhemd), Lorica squamata (Schuppenpanzer), Lorica segmentata (Segmentpanzer), Ocreae (Beinschienen), Caligae (Sandalen), |
| Truppenstärke: | 500 v. Chr.: etwa 9.000 Legionäre, 14 n. Chr.: im Todesjahr von Kaiser Augustus betrug die Truppenstärke der römischen Armee etwa 250.000 Mann (circa die Hälfte waren Legionäre, die andere Hälfte waren Auxiliartruppen) |
| Taktiken: | Mainpulartaktik, Kohortentaktik, Schildkrötenformation (testudo) |
| Merkmale: | -eiserne Disziplin -hohe Rekrutierungsraten -Strafenkatalog mit drastischen Strafen und verheißungsvolle Belohnungen -körperliche Abhärtung soll Disziplin schärfen -Ausbildung sollte die Angst beseitigen |
Was war ein römischer Legionär?
Ein Legionär war Soldat im römischen Reich. Das Wort Legionär kommt vom lateinischen Wort legionarius bzw. legio. Dies bedeutet übersetzt: „ausgehobene Mannschaft“.
Ausheben im militärischen Kontext bedeutet: einziehen oder rekrutieren. Und zur Mannschaft gehören beim Militär die untersten Dienstgrade, also die Rekruten, Gefreiten und Obergefreiten. Der Legionär war demnach ein Auserwählter für den Kriegsdienst, welcher vom römischen Staat eingezogen wurde.
Welche Waffen und Ausrüstung hatten römische Legionäre?
Die Waffen und Ausrüstung der römischen Armee veränderte sich immer wieder. Zu Beginn kämpften die Römer in der Phalanx, ähnlich wie die Griechen. In dieser Phase wurde schwere Rüstung und Langspeere bevorzugt.
Während der Mittleren Republik (300-107 v. Chr.) wechselten die Römer von der Phalanx zur flexiblen Manipeltaktik. Dabei wurden Kurzschwert (Gladius) und Wurfspeer (Pilum) zur Standardwaffe. Man erkannte, dass diese Taktik eine leichtere, beweglichere Ausrüstung erforderte.
Während der Römischen Kaiserzeit wurde die Armee professioneller. Man ging zu einer Berufsarmee über. Typische Waffen blieben Gladius und Pilum, während Hilfstruppen mit Bögen und Schleudern kämpften. Fortan erhielten die Legionäre auch Schuppenpanzer (Lorica squamata) oder Segmentpanzer (Lorica segmentata). Die Legionäre sollten sich durch die teure Rüstung von den Hilfstruppen (Auxilia) unterscheiden lassen.
In der Spätantike verschwanden die Segmentpanzer wieder. Stattdessen dominierten die Kettenhemden und Schuppenpanzer erneut. Der Grund dafür war, dass mobile Feldarmeen (comitatenses) gebraucht wurden, welche mit leichterer Panzerung besser auskamen.
Im Byzantinischen Reich spielten Bögen und Fernwaffen eine bedeutendere Rolle. Der Grund war, dass die Byzantiner eine kavallerieorientierte Armee aufstellten. Sie wurden zudem von Persern und Sarmaten beeinflusst.
Hieb- und Stichwaffen
Der Gladius (Mehrzahl: Gladii) war ein römisches Kurzschwert und die Standardwaffe der römischen Infanterie. Die Klinge war etwa 50-58 cm lang und etwa 6 cm breit. Das Kurzschwert war beidseitig geschliffen.
Die Mannschaften trugen den Gladius üblicherweise auf der rechten Seite in einer Halterung. Dies erforderte sehr viel Übung beim Ziehen des Schwertes, verhinderte aber eine Kollision mit dem Schild. Ein Centurio trug den Gladius üblicherweise links, um diesen besser und schneller ziehen zu können.
Die Römer verwendeten den Gladius im dichten Kampfgetümmel der Infanterie. Hier war die vergleichsweise kurze Klinge von Vorteil. Denn im dichten Kampfgetümmel und Gedränge konnten die Legionäre ihre Waffe noch zum Stechen gebrauchen, während Langschwerter ineffektiv und nutzlos wurden.
Eine zweite Standardwaffe war der Dolch (Pugio). Diesen trugen römische Soldaten als Zweitwaffe. Diese Waffe hatte eine Länge von etwa 40 cm und war somit kürzer als der Gladius.
Distanzwaffe
Das Pilum (Plural: Pila) war ein Wurfspeer und die typische Distanzwaffe eines römischen Legionärs. Der Wurfspeer war eine Weiterentwicklung einer Wurflanze. Er bestand aus einem hölzernen Schaft mit einem Meter Länge. Der Schaft ging dann in eine vierkantige Eisenspitze über.
Vor dem Gefecht warfen die Römer ihre Pila aus 7 bis 15 Meter Entfernung auf ihre Feinde ab. So wurden einige Gegner bereits vor der Schlacht verwundet oder getötet. Die Spitzen des Pilum waren so scharf, dass sie Schilde durchbohrten und darin steckenblieben. Selbst Gegner, welche nicht durch den Wurf der Pila verwundet wurden, mussten dann die Eisenspitzen aus dem Schild ziehen oder ihren Schild aufgeben.
Stoßwaffe
Die Hasta war eine Stoßlanze der Römer. Die Länge einer Hasta betrug etwa 2,5 bis 4 Meter. Ursprünglich war dies die Standardwaffe der Infanterie und der Triarier, bevor das Kurzschwert diese ersetzte. Bei den Reitern blieb die Lanze die Standardwaffe. Die Hasta war keine Wurflanze, sondern eine reine Stoßwaffe im Nahkampf.
Marschausrüstung
Die Caligae (Singular: Caliga) waren Marschstiefel der römischen Soldaten. Diese wurden während der Römischen Republik dauerhaft getragen und blieben Standardausrüstung in der Kaiserzeit.
Oftmals wird die Caliga als eine Art Sandale beschrieben. Doch Sandalen bestehen aus Riemen. Und die Caliga war ein Oberschuh mit fester Sohle, welcher an der Oberseite mehrfach durchbrochen war. Dieser Halbschuh wurde mit Sohlennägeln durchschlagen, um ein Profil an der Unterseite herzustellen.
Neben der Nutzung als Marschschuh diente die genagelte Sohle wohlmöglich auch dazu, den Tritt gegen gestützte Gegner zu verstärken.
Zum Marschgepäck gehörten weiterhin ein Paar Manikas (Armschutz), ein Marschrucksack (Sarcina), etwa vierzehn Tage Essen, eine Wasserschlauchflasche (Blase für Posca), Kochgeräte, zwei Pfähle (sudes murale) zum Bau von Palisaden, eine Schaufel und ein Weidenkorb.
Wie waren römische Legionäre gepanzert?
Die Galea war ursprünglich eine Lederhaube. Später wurden Helme aus Metall gefertigt, welche als Cassis bezeichnet wurden.
Das Scutum (Plural: Scuta) war das Turmschild römischer Legionäre. Zunächst handelte es sich um ein ovales Holzschild, welches im 1. Jahrhundert n. Chr. immer rechteckiger wurde. Das Scutum war zwischen 120 und 130 cm hoch und hatte eine Breite von etwa 60 bis 70 cm.
Primär diente das Scutum zum Schutz, konnte aber auch gegen den Unterleib oder das Gesicht des Gegners gerammt werden. Möglicherweise war in früheren Modellen ein Stachel im Schild eingearbeitet, um den Angriff zu verstärken.
Die Lorica hamata war ein Kettenhemd, welches römische Soldaten seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. trugen. Das Hemd bestand aus 30.000 Eisenringen (auch Bronze), welche miteinander verflochten waren. So ein Kettenhemd wog bis zu 10 kg.
Die Lorica squamata war ein Schuppenpanzer, welchen die römische Kavallerie während der Kaiserzeit trug. Diese Panzerung bestand aus Eisen- oder Bronzeplatten, welche große Ähnlichkeit zu Fischschuppen hatten. Jene Metallschuppen wurden auf einem Hemd aus Leder aufgenäht und an den Längsseilen mit Draht verbunden. Solch ein Panzer wog etwa 13 kg.
Die Lorica segmentata ist ein Schienenpanzer der römischen Soldaten. Verarbeitet wurden Eisen oder Stahl. Gebräuchlich wurde diese Gliederpanzerung während des Prinzipat im 1. Jahrhundert.
Die einzelnen Metallplatten wurden geformt, um sich dem Körper seines Trägers bestmöglich anzupassen. Diese Rüstung war in mehrere Segmente unterteilt, welche frei beweglich waren. Dadurch wurde für den Träger mehr Flexibilität und Bewegungsfreiraum garantiert, ohne den Schutz des Trägers zu beeinträchtigen.
Diese Panzer trugen die römischen Soldaten in der Varusschlacht, was sich anhand von Funden in Kalkriese nachweisen lässt. Im 3. Jahrhundert wurden die Schienenpanzer aufgegeben.
Ocrea waren Beinschienen aus Metall. Sie sollten Verletzungen am Bein verhindern. Während in der Frühphase der Römischen Republik die Beinschienen zur Standardrüstung gehörten, verloren diese in der Spätphase an Bedeutung. Erst in der Römischen Kaiserzeit wurden die Beinschienen wieder eingeführt.
Wie schwer war die Rüstung eines römischen Legionärs?
Die Panzerung wog je nach Typ zwischen 10 und 13 kg. Dazu kamen Helm und Waffen, welche weitere 5 bis 10 kg wogen. Außerdem hatte jeder Legionär einen Schild, der ebenfalls zwischen 8 und 10 kg wog. Das Marschgepäck (Proviant, Werkzeuge, Kochgeschirr, Pfähle) wog weitere 20 bis 30 kg. In der Schlacht schleppte ein Legionär demnach zwischen 20 und 30 kg zusätzlich herum. Auf einem Marsch waren es 30 bis 50 kg zusätzliches Gewicht.
Wie wurde man römischer Soldat?
Soldaten wurden während der Römischen Republik eingezogen. Der Dienst war kein Beruf sondern eine Pflicht. Die Musterungen wurden von den Konsuln durchgeführt. Jeder römische Bürger wurde nach Alter und Vermögen eingeteilt. Die Vermögenseinteilung geschah im Zuge des Census. Jenes System erfasste jeden Bürger und sein Vermögen.
Aus der jeweiligen Vermögensklasse (centuria) ergaben sich Konsequenzen bei der Abgabe von Steuern, aber auch bei der Zuteilung im Heer. Die untersten Klassen wurden für militärische Hilfsdienste eingeteilt, während die Oberklasse zur Reiterei (Equites) zugelassen wurde.
Im Römischen Kaiserreich (ab 27 v.Chr.) wurde dann auf eine Freiwilligenarmee gesetzt. Die Grundlage dafür schuf 107 v. Chr. Gaius Marius. Dieser sorgte für eine lohnende Besoldung und eine Absicherung der Veteranen. Damit machte er den Dienst für viele Soldaten lohnenswerter. Außerdem hob Marius die Dienstzeit auf 16 Jahre und länger an. Es entstand eine Berufsarmee mit Vollzeitsoldaten.
Ein sehr wichtiger Anreiz den Marius auf den Weg brachte, war, dass der römische Staat die Ausrüstung eines jeden Soldaten bezahlte. Zuvor musste jeder eingezogene Bürger seine Ausrüstung selbst bezahlen, weshalb nur Vermögende in die Reiterei kommen konnten. Mit dieser Versorgungsmaßnahme öffnete Marius die beliebteren Militärberufe für eine mittellose Bevölkerungsgruppe.
Als freiwilliger Legionär musste man zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Weiterhin musste man, um Legionär werden zu können, zwingend römischer Bürger sein. Zudem wurde bei der Musterung festgestellt, ob man körperlich gesund und somit geeignet war.
Welche Eigenschaften musste ein römischer Soldat haben?
Das wichtigste Merkmal eines Legionärs war Disziplin. Die Kommandooffiziere (Zenturionen) sorgten für eiserne Disziplin, indem sie ein striktes Belohnungs- und Strafensytem anwandten. Dabei reichte der Strafenkatalog von der einfachen Geldstrafe (Pecunaria multa) bis zur Dezimierung (Tötung jedes Zehnten).
Um Disziplin anzutrainieren, gab es Gewaltmärsche mit schweren Gepäck (30 bis 50 kg). Hinzu kamen tägliche Drills mit Übungswaffen, welche doppelt so schwer waren – wie Gefechtswaffen. Demnach mussten Legionäre auch körperlich fit und stabil sein.
Eine dritte Eigenschaft, welche jeder römische Soldat haben musste, war Mut. Denn die Formationen, in welchen die Römer kämpften, basierten darauf – dass niemand ausbrach. In solch engen Formationen kämpften die Legionäre Schulter an Schulter. Eine Flucht war unmöglich und die angelernte Disziplin wurde nun überlebenswichtig.
Die römischen Soldaten waren aber nicht nur aufs Kämpfen spezialisiert, sondern auch auf Logistik und Straßenbau. Überall dort, wo die Römer ein Gebiet eroberten, bauten sie Straßen und Nachschubwege. Und auch diese Arbeit war hart für die Legionäre, welche Material schleppten, Brücken und Festungen reparierten oder neue Lager bauten.
Weiterhin war es von Vorteil, wenn der römische Soldat äußerst lernwillig war. Denn für viele Soldaten war die militärische Karriere ein Sprungbrett für den sozialen Aufstieg. So wurden nicht wenige Legionäre zu Ärzten, Schmieden, Baumeister, Ingenieuren oder Vermessern ausgebildet.
Wie war eine römische Legion aufgebaut?
Eine Legion war ein Großverband, bestehend aus 5.000 bis 6.000 Soldaten. Angeführt und administrativ verwaltet wurde die Legion von einem Legaten (Legatus legionis).
Jede Legion hatte einen eigenen Legionsadler (Aquila), welcher von einem Aquilifer getragen wurde. Außerdem hatte jede Legion eigene Spezialisten, wie Ärzte, Artilleristen, Baumeister, Sanitäter oder Vermesser. Der Legionskommandeur (Legat) hatte Stabsoffiziere, welche ihn bei seiner Arbeit unterstützten.
Jede Legion bestand aus Kohorten, in welcher 480 Legionäre zusammengelegt waren. Diese hatten im Gefecht unterschiedliche taktische Aufgaben. Jede Kohorte ließ sich in Zenturien unterteilen, welche von einem Centurio angeführt wurden. Eine Zenturie bestand aus 80 Legionäre und war die kleinste taktische Einheit einer Legion.
Wer durfte Legionär werden?
Legionär werden durften nur Männer mit römischen Bürgerrecht. Alle Nichtrömer konnten sich den Auxiliartruppen anschließen und nach 25-jähriger Dienstzeit das römische Bürgerrecht erlangen. Mit diesem Recht waren Privilegien bei der Berufswahl verknüpft, aber auch die politische Teilhabe.
Wie alt waren römische Soldaten beim Dienstantritt?
Beim Diensteintritt waren römische Legionäre zwischen 18 und 25 Jahre. Allerdings gab es auch Wiederkehrer. Diese wurden Evocatus genannt. Ein Evocatus hatte seine 25 Jahre Dienstzeit hinter sich, wurde ehrenhaft entlassen – aber auf Wunsch eines Konsuls oder Kaisers wieder in die Legion aufgenommen. Diese waren beim zweiten Dienstantritt bereits 45 Jahre oder älter.
In der Prätorianergarde (Schutzgarde des Kaisers) gab es ebenfalls Wiederkehrer, welche als Evocati augusti bezeichnet wurden. Auch diese waren deutlich älter.
Wie viel verdiente ein römischer Soldat im Jahr?
Während der Frühen Kaiserzeit (Pax Romana) verdiente ein Legionär 225 Denare im Jahr. Unter Kaiser Domitian (reg. 81-96) wurde der Sold auf 300 Denare pro Jahr angehoben. Aber die Soldaten lebten nicht nur vom Sold. So bekamen sie auch Geschenke und Sonderzahlungen (Donative). Außerdem waren Kriegsbeute und Plünderungen eine wichtige Einnahmequelle. Allein dies war für viele Legionäre ein Anreiz, bei den Feldzügen mitzumachen.
Wovon ernährten sich römische Soldaten im Feldlager?
Hauptnahrungsquelle römischer Soldaten war Getreide. Dies machte etwa 60-70 % der Nahrung aus. Aus dem Getreide stellten die Legionäre diverse Nahrungsmittel her. So etwa Brot, Getreidebrei oder Hartkekse. Letzteres war besonders praktisch, da dies lange haltbar war und auf langen Märschen verzehrt werden konnte.
Die anderen 30 % der Rationen bildeten die Cibaria. Dazu gehörten vielerlei Lebensmittel, aber hauptsächlich Wein, Olivenöl, Salz und Pökelfleisch. Gemüse wurde hauptsächlich über Bohnen oder Linsen konsumiert. Durch Sammeln, Überfälle oder Handel konnte der römische Soldat auch an andere Speisen kommen, welche in seinen Rationen nicht enthalten waren.
Welche Vorteile hatte ein römischer Soldat?
Der offensichtlichste Vorteil für einen römischen Soldaten war die regelmäßige Soldzahlung. In der Antike gab es keinen Sozialstaat und keine Festanstellung wie heute, weshalb wiederkehrendes Einkommen extrem verführerisch war. Außerdem bekamen einige Soldaten vom Kaiser diverse Geldgeschenke (Donativum) oder Prämien. Auf Kriegszügen machten Soldaten weitere Beute, welche aufgeteilt wurde. Auch dies war eine Einnahmequelle.
Der nächste Vorteil beim Dienst in der römischen Armee war die Versorgungssicherheit. Während der Dienstzeit bekam man zu Essen, zu Trinken und eine Unterkunft im Lager. Neben der Rüstung und den Waffen stellte der römische Staat auch Kleidung und medizinische Versorgung zur Verfügung.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der soziale Aufstieg, welcher mit einer Militärkarriere verknüpft war. Viele Zenturionen verdienten ein Vielfaches eines Legionärs. Und jene Zenturionen kamen aus den Mannschaften, weshalb jeder Soldat ebenfalls diesen Karriereweg einschlagen konnte. Das Militär kannte kein Adel, keine Blutlinie und Herkunftsfamilie. Die meisten Veteranen waren nach ihrer Dienstzeit sehr wohlhabend, bekamen eine Abfindung in Form von Land oder Geld.
Für Auxilia (Nichtrömer) wurde der 25-jährige Dienst mit dem römischen Bürgerrecht entlohnt. Dieses Bürgerrecht bekamen dann auch die Kinder. Jenes Recht öffnete Türen zu besseren Berufen und zur politischen Teilhabe.
Der letzte Vorteil ist der Prestigegewinn. Dieser Vorteil existiert für jeden Krieg, war Ziel sämtlicher Kriegspropaganda und hilft heute noch dabei, Menschen für den Kriegsdienst zu gewinnen. Denn wer sein Land, seinen König oder seinen Kaiser verteidigt, genießt höheres Ansehen in der Gesellschaft. Man wird zum Beschützer des Vaterlandes erklärt, wird gesellschaftlich geachteter und hat einen besseren Zugang zu allen Ressourcen (Ämter, Macht, Geld, Frauen).
Wie lange diente ein Legionär?
In der Römischen Republik (bis 107 v. Chr.) dauerte die Dienstzeit durchschnittlich sechs Jahre. Allerdings war die Dienstzeit an die Dauer eines Krieges gekoppelt. Denn die Römischen Bürger wurden für den Kriegsdienst eingezogen und nicht, um ein dauerhaftes Heer zu bilden. Somit variierte die Dienstzeit je nach Dauer eines Konflikts.
Durch die marianische Heeresreform entstand ab 107 v. Chr. eine Berufsarmee mit Vollzeitsoldaten. Die Dienstzeit wurde auf 16 Jahre und länger festgeschrieben. Im Prinzipat von Kaiser Augustus (ab 27 v. Chr.) wurde die Dienstzeit der kaiserlichen Berufssoldaten auf 20 bis 25 Jahre festgesetzt.
Die Dienstzeit der Auxiliartruppen (Nichtrömer) wurde ebenfalls auf 20 bis 25 Jahre festgeschrieben. Bei ehrenhafter Entlassung erhielten die Soldaten nach dem Ende ihrer Dienstzeit zumeist das römische Bürgerrecht.
Wie wurden Legionäre ausgebildet?
Ein eingezogener Soldat (tiro) erhielt zunächst nur Übungswaffen zum Training. Diese Holzschwerter und Übungsschilde waren doppelt so schwer wie die echten Kriegswaffen. Dadurch sollte die körperliche Kraft der Legionäre trainiert und deren Disziplin geschärft werden. Außerdem lernten Rekruten das Schwimmen und den Bau des Lagers. Diese Grundausbildung dauerte sechs Monate. Danach wurde der Rekrut (tiro) zum Milit und schließlich seiner Legion zugeteilt.
Während der gesamten Dienstzeit gab es Training mit Übungswaffen. Grundlage für militärische Überlegenheit der Römer war die Disziplin jedes Einzelnen. Durch eisenharte Disziplin wollten die Römer ihren Legionäre die Angst vorm Gefecht austreiben. Strafen, welche von Prügeln (Fustuarium) bis zur Todesstrafe (decimatio) reichten, sollten für die notwendige Disziplin in der Truppe sorgen.
Laut dem jüdisch-hellenistischen Historiker Flavius Josephus (37-100) waren die Strafen so hart, dass römische Soldaten mehr Angst vor ihren Centurios hatten als vorm Feind. Und solche harten Bestrafungen wurden nicht nur bei Flucht vor dem Feind sondern auch für Faulenzen und Untätigkeit verhängt.
Wie sah der Alltag eines Legionärs aus?
Der Alltag eines römischen Soldaten war genauestens geplant und durchstrukturiert. Nach Sonnenaufgang begann der Tag mit dem Frühstück (Pradium) bestehend Brot und Brei. Danach mussten die Legionäre antreten und die täglichen Befehle entgegennehmen. Für Einige begann danach das intensive Üben mit den Holzschwertern. Ergänzt wurde das Kampftraining mit Märschen und Formationsübungen.
Wer nicht trainierte, reparierte Waffen, Brücken oder Straßen. Andere Legionäre erkundeten das Umfeld, bauten Straßen oder hatten Wachdienst. Nach dem Mittagessen wurde die gleiche Arbeit wieder aufgenommen und bis zum Abendessen (Cena) fortgesetzt.
Herzstück des Legionsalltag war der Marsch mit 20 bis 30 kg Marschgepäck. Wenn die Legion am Marschziel angelangt war, wurde ein neues Lager errichtet. Dazu wurden Wälle errichtet, Gräben ausgehoben, Zelte aufgebaut und Wälder gerodet.
Jedes Lager hatte neben den Wohnzelten immer ein Badehaus, ein Lazarett, ein Übungsplatz und Werkstätten. Oftmals gab es noch eine Tempelanlage. All diese Zelte wurden für jedes Lager neu errichtet. Am Abend wurden im Lager diverse Würfelspiele gespielt. Ein offizielles Familienleben war für Legionäre nicht erlaubt.
Durften Legionäre heiraten?
Erst in der Regierungszeit von Septimius Severus (reg. 193-211) durften Soldaten offiziell heiraten. Wahrscheinlich war das Eheverbot für Soldaten eine Notwendigkeit, da man sich nach dem Tod des Legionärs auch um die Witwe hätte kümmern müssen.
Mit welcher Taktik oder Formation kämpften die Legionäre?
In den ersten 200 Jahren kämpften die Römer in der Phalanx, genauso wie die Griechen. Dabei kämpft die ganze Legion in einem großen Block. Der Vorteil ist, dass durch die Masse sich eine enorme Durchschlagskraft entwickelt. Nachteilig ist, dass die Phalanx nur im offenen Gelände seine Wirkung entfaltet. In Tälern, an Berghängen und Schluchten ist die Phalanx viel zu leicht zu durchbrechen.
Manipulartaktik
Während der Samnitenkriegen (343-290 v. Chr.) kam die Phalanx-Formation an ihre Grenzen, da man auf bergigen Gelände und Waldboden kämpfen musste. Nun dachten sich die Römer die Manipulartaktik aus. Dabei wird die ganze Legion in verschiedene Blöcke (Manipeln) aufgeteilt. Diese operieren flexibel und in drei Linien:
- Hastati (junge Soldaten) bilden die erste Linie. Ausgerüstet sind diese mit Ovalschild (Parma) und der Stoßlanze (Hasta).
- Principes (erfahrene Soldaten) stehen in der zweiten Linie. Ausgerüstet sind diese mit Turmschild (Scutum), der Stoßlanze (Hasta) und einem Kurzschwert (Gladius).
- Die Triarii (Veteranen) standen auf einer dritten Linie.
Diese Tiefenstruktur ermöglichte, dass man hinten immer eine Reserve halten konnte. Außerdem konnte man die Truppenteile ständig austauschen, wodurch immer frische Soldaten in vorderster Linie standen.
Durch diese Taktik war es für die Römer möglich, sehr lange Gefechte auszuführen. Außerdem konnte man flexibler und schneller auf Anforderungen reagieren und Truppenteile sehr gut verschieben. Die Manipulartaktik machte Rom zur dominierenden Militärmacht Italiens.
Kohortentaktik
In den großen Kriegen des Römischen Reichs (Karthago, Makedonien, Seleukiden) erwies sich die Manipulartaktik als schlecht. Denn der Führungsaufwand war zu groß. In einem Manipel kämpften 120 Mann und eine Legion mit 30 Manipeln war dementsprechend schwer zu steuern.
Deshalb wählte man eine Zwischenlösung zwischen Phalanx (1 Block) und den Manipeln (zu viele Blöcke). Und diese Zwischenlösung hieß Kohorte. In einer Kohorte wurden 480 Soldaten vereinheitlicht. Somit bestand eine Legion nicht mehr aus 30 Manipeln sondern aus 10 Kohorten, welche deutlich leichter zu steuern waren.
Die Kohorten boten mehr Masse als die Manipel und somit mehr Durchschlagskraft. Gerade gegen die makedonische Phalanx oder die numidische Reiterei war das entscheidend. Die Heeresreformen des Marius (107 v. Chr.) richtete sich klar an der Kohortenstruktur aus. Die alte Dreiteilung (Hastati, Principes, Triarii) entfiel.
Eine Kohorte konnte eigenständig kämpfen, ein Gelände halten oder durchbrechen, als Stoßtrupp eingesetzt werden oder als Reserve dienen. Die Kohorte war somit eine Mini-Legion.
Außerdem ließ sich die Kohorte wunderbar mit Auxiliartruppen kombinieren. So konnten Bogenschützen, Schleuderer und Kavallerie integriert werden und die ganze Legion wurde taktisch viel variabler.
Schildkrötenformation (testudo)
Die Schildkrötenformation (testudo) war eine Belagerungstaktik der Römer. Dabei stehen die Soldaten dicht nebeneinander. Die äußeren Reihen heben ihre Schilde und schützen so vor allen Angriffen von vorn, von hinten und von den Seiten. Zeitgleich heben die mittleren Reihen ebenfalls ihre Schilde über den Kopf und schützen so die Formation vor Angriffen von oben.
Die Römer verwendeten diese Formation bei der Belagerung von Alesia (52 v. Chr.), der Belagerung von Jerusalem (70 n. Chr.), Belagerung von Masada (73/74 n. Chr.) und der Belagerung von Dura Europos (3. Jahrhundert n. Chr.).
Aber die Schildkrötenformation ist eine reine Defensivhaltung und eignet sich nicht bei Angriffen. Sie schützt vor Pfeilen und Wurfspeeren. Aber sobald die Formation durchbrochen wird, muss die durchbrochene Reihe aufgefüllt werden. Und dies kostet enorme Koordination und Disziplin. Außerdem ist die Formation anfällig gegen schwere Geschosse (z. B. Ballisten).
Warum änderte sich die Panzerung der römischen Soldaten?
Die Änderung der Panzer – vom Kettenhemd zum Schienenpanzer – war eine Folge der Änderung der Formation. In der Phalanx war Beweglichkeit zweitrangig und Schutz umso wichtiger. Deshalb erfüllte das Kettenhemd seine Pflicht. Doch in einer beweglichen Formation mit Manipeln oder Kohorten muss auch der Soldat beweglich sein. Deshalb kamen Schienen- und Schuppenpanzer auf. Bei Grenzschutzaufgaben in der Spätantike wurde das Kettenhemd wieder bevorzugt. Der Schienenpanzer wurde vernachlässigt.
Warum veränderte sich die Schildform der römischen Legionäre?
Bei der Schildform ist es genauso, wie bei der Panzerung. Die Taktik gibt die Schutzkleidung vor. Für die Phalanx brauchten die Römer große Turmschilde. Statik und Stabilität waren die Prämisse. Bei der Kohorten- und Manipulartaktik war Bewegungsfreiheit gefragt, weshalb die Schildform sich anpassen musste.
Welche Ränge gab es in der Legion?
In der römischen Legion gab es verschiedene Hierarchieebenen und Dienstränge. Die unterste Stufe bildeten die Rekruten (Tiro), welche nach ihrer Grundausbildung zum Miles (Legionär) wurden. Die Miles waren die Standardränge eines Legionär. Im heutigen Militär entspricht dies den Mannschaftsdiensträngen (Gefreiter, Obergefreiter usw.).
Einige Miles wurden zu Spezialisten (Immunes). Zu diesen Spezialtruppen gehörten Zimmerleute, Medici (Mediziner), Artilleristen und Ingenieure. Diese Legionäre erhielten einen höheren Sold als die Miles. Außerdem waren sie vom harten Militäralltag befreit und gingen ihren Spezialaufgaben nach.
Ein Kommandooffizier hieß Centurio. Dieser führte eine Hundertschaft (centuria) von 80 bis 100 Legionären an. Zu den Aufgaben des Centurios gehörte die Kommandierung seiner Hundertschaft im Gefecht. Außerdem setzten die Centurios die Disziplin im Lager durch, indem sie Strafen verhängten und Belohnungen vergaben. Der ranghöchste Centurio war der Primus Pilus, welcher die erste Kohorte anführte.
Unterstützt wurden die Kommandooffiziere (Centurio) von Unteroffizieren. Eine der wichtigsten Unteroffiziere war der Optio, welcher als Stellvertreter des Zenturio fungierte. Der Standartenträger einer Hundertschaft (Zenturie) war der Signifer. Auch dies war ein Unteroffizier, genauso wie der Tesserarius (Wachoffizier), Cornicen (Hornbläser) und Aquilifer (Adlerträger).
Über der Centurio-Ebene standen die Stabsoffiziere. Diese hatten keine Kommandoaufgaben sondern Verwaltungsaufgaben. Der Lagerpräfekt (Praefectus Castrorum) war für die Logistik, Lagerbau und Ausrüstung verantwortlich. Solch ein Lagerpräfekt war der dritthöchste Offizier einer Legion und wurde meist aus den Reihen des Primus Pilus (ranghöchsten Centurio) aufgefüllt.
Weitere Stabsoffiziere kamen aus der Politik in Form von Militärtribunen (Tribuni Militum). In jeder Legion gab es sechs solcher Tibunen, welche aus der Adelselite Roms stammten und eine politische Ämterlaufbahn (Cursus honorum) anstrebten.
Über den Lagerpräfekten und den anderen Stabsoffizieren stand der Legionskommandeur (Legatus Legionis). Solch Legat wurde vom Kaiser ernannt, führte die Legion ins Feld und traf strategische Entscheidungen. Jene Strategie wurde dann auf die Kohorten runtergebrochen und an die entsprechenden Centurios weitergegeben. Letztere setzten diese strategischen Entscheidungen taktisch um.
Was passierte nach dem Dienst?
Nach 25-jähriger Dienstzeit erhielt der Legionär seine ehrenvollen Entlassung (missio honesta). Mit dieser Ehrung wurde das römische Bürgerrecht verliehen, falls dieses noch nicht vorhanden war. Außerdem gab es Steuervorteile und der Legionär durfte heiraten.
Des Weiteren erhielten Veteranen ein Stück Land oder eine Geldprämie. Das zugewiesene Land war meist in der Provinz, in welcher der Legionär stationiert gewesen war. Solche Veteranenkolonien dienten dem Loyalitätsaufbau in den Provinzen. Die Veteranen bildeten dort eine lokale Elite und brachten die römische Kultur, Sprache und Verwaltung in die Provinzen.
Veteranen genossen ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Viele machten nach ihrer Dienstzeit eine zweite Karriere in der Politik, in der Verwaltung oder im Bauwesen. Durch die Abfindung waren die Veteranen bereits wohlhabend und durch ihr biografisches Ansehen wurden sie zu Meinungsführern und Kulturvermittlern.
Weitere Artikel zum römischen Reich
| Im Folgenden findest du eine Tabelle mit den wichtigsten Stichworten zum römischen Reich bzw. zur römischen Antike. Die hier verlinkten Artikel haben alle einen Steckbrief in Tabellenform, in welchem die wichtigsten Fakten zu jedem Begriff zusammengestellt sind. Dies eignet sich besonders gut für Schüler, welche Daten und Fakten für den Geschichtsunterricht lernen müssen. Nach dem Steckbrief folgt im jeweiligen Artikel der Abschnitt mit Fragen und Antworten zum Thema. Dort werden Hintergründe zu den Begriffen kurz und einfach erklärt. Diese Erklärungen sind leicht verständlich und wurden für Schüler und Kinder geschrieben. | |
| Zeit: | Antike |
| Symbole: | SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum, Draco‑Standarte |
| Gründung Roms (753 v. Chr.), | |
| Römische Königreich (753-510 v.Chr.), | |
| Römische Republik (510-27 v.Chr.), | |
| Römische Kaiserzeit (27 v.Chr.- 284), | |
| Spätantike (284-630) | |
| Weströmisches Reich (395-476), | |
| Oströmisches Reich (330-1453), | |
| Untergang des Römischen Reiches und Untergang der antiken Welt | |
| Erster Latinerkrieg (498–493 v. Chr.), | |
| Vejischer Krieg (406–396 v. Chr.), | |
| römisch-gallische Kriege (390–387 v. Chr.), | |
| Zweiter Latinerkrieg (340–338 v. Chr.), | |
| Samnitenkriege (343–275 v. Chr.), | |
| Pyrrhischer Krieg (280–275 v. Chr.) | |
| Erster Punischer Krieg (264–241 v. Chr.), | |
| Zweiter Punischer Krieg (218–201 v. Chr.), | |
| Zweiter Makedonischer Krieg (200–197 v. Chr.), | |
| Keltiberischer Krieg (197–179 v. Chr.), | |
| Römisch-Syrischer Krieg (192–188 v. Chr.), | |
| Dritter Makedonischer Krieg (171–168 v. Chr.), | |
| Spanischer Krieg (154–133 v. Chr.), | |
| Dritter Punischer Krieg (149–146 v. Chr.), | |
| Jugurthinischer Krieg (111–105 v. Chr.), | |
| Kimbernkriege (113–101 v. Chr.), | |
| Mithridatische Kriege (88-63 v. Chr.), | |
| Gallischer Krieg (58–51 v. Chr.), | |
| Alexandrinischer Krieg (48–47 v. Chr.), | |
| Mutinensischer Krieg (44–43 v. Chr.), | |
| Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.), | |
| Ptolemäischer Krieg (32–30 v. Chr.), | |
| Kantabrischer Krieg (29–19 v. Chr.), | |
| Augusteische Germanenkriege (12 v. Chr. – 16 n. Chr.), | |
| Chattenkrieg (83 n. Chr.), | |
| Dakerkrieg des Domitian (85-89), | |
| Dakerkriege des Trajan (101–105), | |
| Erster Partherkrieg (114–117), | |
| Zweiter Partherkrieg (162–165), | |
| Erster Markomannenkrieg (167–175), | |
| Zweiter Markomannenkrieg (178–180), | |
| Dritter Partherkrieg (197–199), | |
| Tarquinianische Verschwörung (509 v.Chr.), | |
| Ständekämpfe (500-286 v. Chr.), | |
| Samnitenaufstand (269 v.Chr.), | |
| Picenti-Aufstand (269 v. Chr.), | |
| Falisci-Aufstand (241 v. Chr.), | |
| Erster Sklavenkrieg (136-132 v. Chr.), | |
| Revolutionszeit (133-30 v.Chr.), | |
| Zweiter Sklavenkrieg (103–100 v. Chr.), | |
| Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Chr.), | |
| Sullas Bürgerkrieg (83–81 v. Chr.), | |
| Sertorianischer Krieg (80–72 v. Chr.), | |
| Lepidus Aufstand (77 v. Chr.), | |
| Dritter Sklavenkrieg (73–71 v. Chr.), | |
| Caesars Bürgerkrieg (49–45 v. Chr.), | |
| Bürgerkrieg der Befreier (44–42 v. Chr.), | |
| Bellum Siculum (42–36 v. Chr.), | |
| Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.), | |
| Krieg von Actium (32–30 v. Chr.), | |
| Jüdischer Krieg (66–73), | |
| Bataveraufstand (69–70), | |
| Diasporaaufstand (115–117), | |
| Bar-Kochba-Aufstand (132-135), | |
| Kriege gegen die Alamannen (237-271), | |
| Gotensturm (249–269), | |
| Krieg gegen die Westgoten (376–382), | |
| Vandalenkriege (429–534), | |
| Hunnenkriege (430–470), | |
| Justians Kriege gegen die Ostgoten (535–555), | |
| Verfassung: | Römische Verfassung, Verfassung der römischen Republik, Prinzipat |
| Institutionen: | Auctoritas, Cursus honorum, Imperium, Kollegialität, Römische Staatsbürgerschaft |
| Versammlungen: | Kuriat, Plebejischer Rat, Stammesversammlung, Volksversammlung, Zenturiat |
| Ämter: | Aedile, Decemviri, Diktator, Gouverneur, Interrex, Konsul, Korrektor, Prätor, Prokonsul, Promagistrat, Quästor, Rex, Tribune, Triumviri, Zensor, |
| Vollmachten: | Tribunicia potestas, Imperium proconsulare maius, Censoria potestas, Cura morum |
| Recht: | Mos maiorum, Ius, Leges Iuliae, Lex de imperio, Senatus consultum, Senatus consultum ultimum, Quaestio perpetua, |
| Titel: | Augustus, Caesar, Dominus, Dux, Imperator, Legatus, Lictor, Magister militum, Officium, Pater Patriae, Praeses, Praefectus, Princeps, Princeps Senatus, Pontifex maximus, Tetrarch, Triumvir monetalis, Vicarius, Vigintisexviri, |
| Bildung, Blütezeit (Pax Romana), Essen, Kunst, Kulte, Literatur, Mythologie, Philosophie, Religion, Sprache, Sport, Wissenschaft | |
| Hauptgötter: | Juno, Vesta, Minerva, Ceres, Diana, Venus, Mars, Mercurius, Iovis, Neptunus, Vulcanus, Apollo |
| Trias: | Kapitolinische Trias: Jupiter, Juno und Minerva Aventinische Trias: Ceres, Liber und Libera |
| Helden: | Aeneas, Ascanius, Gaius Mucius Scaevola, Herkules, Horatius Cocles, Lucretia, Rhea Silvia, Romulus und Remus, |
| Praktiken: | Bestattungspraktiken, Feste, Kulte, Ludi, Mysterien, Tempel, Trunkenheit, Votum |
| Priestertum: | Auguren, Epulone, Fetiale, Flamines, Fratres Arvales, Pontifices, Vestales, |
| Sonstiges: | Christenverfolgung in Rom, Christentum wird römische Staatsreligion, Simon Petrus als erster Bischof von Rom (Papst) |
| Aufteilung: | Legion, Manipel, Kohorte, Zenturie, Contubernium, Auxiliartruppen |
| Einheiten: | Accensus (Leichtinfanterist), Aktuar (Verteiler von Lohn), Adjutor (Assistent), Aeneator (Militärmusiker), Agrimensor (Vermesser), Aquilifer (Träger des Legionsadlers), Ala (Verbündete), Alaris (Kavallerist einer Ala-Einheit), Auxilia (Nichtrömer), Architecti (Ingenieur), Armicustos (Waffenlieferant), Ballistarius (Artilleriebediener), Beneficiarius (Militärpolizei), Bucellarii (Geleittruppe), Buzinator (Trompeter), Cacula (Sklave eines Soldaten), Capsarior (Sanitäter), Causarius (entlassen wegen Verwundung), Celeres (königlicher Gardist), Clinicus (Sanitäter), Cohors amicorum (Leibwächter eines hohen Beamten), Comes (Kommandeur), Draconarius (Träger der Kavallerie-Standarte), Equites (römische Kavellerie), Foederati (barbarische Söldner), Hastatus (Soldat der ersten Kampflinie), Imaginifer (Fahnenträger), Medicus (Arzt), Numerus (Einheit ausländischer Verbündeter), Palatini (Eliteeinheit), Prätorianer (Leibwächter des Kaisers), Rorarii (letzte Linie bzw. Reserve der Manipeltaktik), Scholae Palatinae (Eliteeinheit von Kaiser Konstantin dem Großen), Signifer (Standartenträger der Legion), Triarii (Speerträger), Urbanae (Polizeitrupp), Vexillarius (Träger einer Vexillum-Standarte), |
| Treueid: | Sacramentum |
| Dienstränge: | Centurio (Kommandooffizier einer Hundertschaft), Comes (Kommandeure), Decurion (Anführer einer Kavallerietruppe), Decanus (Anführer eines Contubernium), Discens (Mannschaftsdienstgrad), Dux (General), Katepano (Militärbeamter im oströmischen Reich), Legatus (Legionsführer), Legatus legionis (Legionsführer im Senat), Legionär (Standardeinheit der schweren Infanterie), Magister militum (General im spätrömischen Reich), Miles (einfacher Fußsoldat), Prätorianerpräfekt (Kommandeur der Prätorianer), Primus Pilus (ranghöchster Centurio), Strategos (General in der oströmischen Armee), Tiro (Rekrut) |
| Auszeichnungen: | Graskrone (Corona obsidionalis), Bürgerkrone (Corona civica), Marinekrone (Corona navalis), Goldkrone (Corona aurea), Mauerkrone (Corona muralis), Lagerkrone (Corona vallaris), Torques (Armreif), Armilla (goldenes Armband), Phalerae (Gold-, Silber- oder Bronzescheiben), Hasta pura (Ehrenlanze), Honesta missio (ehrenvolle Entlassung), Spolia opima (reiche Beute), Tropaion |
| Strafen: | Auspeitschung, Fustuarium (Prügelstrafe), Bastinado (Prügeln der Fußsohlen), Pecunaria multa (Geldstrafe), Decimatio (Tötung jedes Zehnten), gradus deiectio (Degradierung), |
| Waffen: | Gladius (Kurzschwert), Pilum (Wurfspeer), Hasta (Stoßlanze), Pugio (Dolch), Ballista (Torsionsgeschütz), Onager (Schleudergeschütz), |
| Schutzrüstung: | Galea (Helm), Scutum (Schild), Lorica hamata (Kettenhemd), Lorica squamata (Schuppenpanzer), Lorica segmentata (Segmentpanzer), Ocreae (Beinschienen), Caligae (Sandalen) |
| Strömungen: | Stoizismus, Epikureismus, Skeptizismus, Neuplatonismus, Christliche Philosophie |
| Philosophen: | Marcus Tullius Cicero, Titus Lucretius Carus (Lukrez), Lucius Annaeus Seneca, Epiktet, Mark Aurel, Plotin, Augustinus von Hippo |
| Phasen: | Römische Archaik, Goldene Latinität, Silberne Latinität |
| Vertreter: | Lucius Livius Andronicus, Titus Maccius Plautus, Publius Terentius Afer (Terenz), Quintus Ennius, Marcus Porcius Cato Censorius, Marcus Tullius Cicero, Gaius Iulius Caesar, Publius Vergilius Maro (Vergil), Quintus Horatius Flaccus (Horaz), Publius Ovidius Naso (Ovid), Lucius Annaeus Seneca, Titus Petronius Arbiter, Marcus Annaeus Lucanus, Decimus Iunius Iuvenalis, Marcus Valerius Martialis (Martial), |
| Geschichtsschreiber: | Gaius Sallustius Crispus (Sallust), Titus Livius, Tacitus |
| Phasen: | Altlatein, Klassisches Latein, Vulgärlatein, Spätlatein, Mittellatein, Mittellatein |
| Romulus (753–716 v. Chr.), | |
| Numa Pompilius (716–673 v. Chr.), | |
| Tullus Hostilius (673–642 v. Chr.), | |
| Ancus Marcius (642–617 v. Chr.), | |
| Lucius Tarquinius Priscus (616–579 v. Chr.), | |
| Servius Tullius (578–535 v. Chr.), | |
| Tarquinius Superbus (535–509 v. Chr.) | |
| Lucius Junius Brutus (Erster Konsul), | |
| Publius Valerius Publicola (brachte republikanische Gesetze auf den Weg), | |
| Gaius Marius (führte Heeresreform mit Berufsarmee durch), | |
| Lucius Cornelius Sulla (Diktator zur "Neuordnung des Staates"), | |
| Gnaeus Pompeius Magnus (Feldherr und Konsul), | |
| Marcus Licinius Crassus (reichster Mann Roms), | |
| Gaius Julius Caesar (Diktator auf Lebenszeit), | |
| Marcus Tullius Cicero (politischer Redner), | |
| Marcus Antonius (Gegner im letzten Bürgerkrieg), | |
| Gaius Octavius (Sieger im letzten Bürgerkrieg, erster Kaiser und Erbe Caesars), | |
| 31 v. Chr. - 14 | Augustus: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 31 v. Chr. bis 19. August 14 |
| 14 - 37 | Tiberius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 14 bis 16. März 37 |
| 37 - 41 | Caligula: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 37 bis 24. Januar 41 |
| 41 - 54 | Claudius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 24. Januar 41 bis 13. Oktober 54 |
| 54 - 68 | Nero: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 54 bis 68 |
| 68 - 69 | Galba: römischer Kaiser , reg. 68 bis 69 |
| 69 - 69 | Otho: römischer Kaiser , reg. 15. Januar 69 bis 16. April 69 |
| 69 - 69 | Vitellius: römischer Kaiser , reg. 16. April 69 bis 21. Dezember 69 |
| 69 - 79 | Vespasian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 1. Juli 69 bis 23. Juni 79 |
| 79 - 81 | Titus: römischer Kaiser, Flavier , reg. 24. Juni 79 bis 13. September 81 |
| 81 - 96 | Domitian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 14. September 81 bis 18. September 96 |
| 96 - 98 | Nerva: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 19. September 96 bis 27. Januar 98 |
| 98 - 117 | Trajan: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 27. Januar 98 bis 8. August 117 |
| 117 - 138 | Hadrian: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 8. August 117 bis 10. Juli 138 |
| 138 - 161 | Antoninus Pius: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 10. Juli 138 bis 7. März 161 |
| 161 - 180 | Mark Aurel: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 7. März 161 bis 17. März 180 |
| 180 - 192 | Commodus: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 17. März 180 bis 31. Dezember 192 |
| 193 - 193 | Pertinax: römischer Kaiser , reg. Januar 193 bis 28. März 193 |
| 193 - 193 | Didius Julianus: römischer Kaiser , reg. 28. März 193 bis 2. Juni 193 |
| 193 - 211 | Septimius Severus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 193 bis 4. Februar 211 |
| 211 - 217 | Caracalla: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 4. Februar 211 bis 8. April 217 |
| 217 - 218 | Macrinus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 11. April 217 bis 8. Juni 218 |
| 218 - 222 | Elagabal: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 16. Mai 218 bis 11. März 222 |
| 222 - 235 | Severus Alexander: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 13. März 222 bis März 235 |
| 235 - 238 | Maximinus Thrax: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 235 bis 238 |
| 238 - 238 | Gordian I.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 238 |
| 238 - 244 | Gordian III.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 244 |
| 244 - 249 | Philippus Arabs: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 244 bis 249 |
| 249 - 251 | Decius: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 249 bis 251 |
| 253 - 260 | Valerian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 253 bis 260 |
| 260 - 268 | Gallienus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 260 bis 268 |
| 268 - 270 | Claudius Gothicus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 268 bis 270 |
| 270 - 270 | Quintillus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 270 bis 270 |
| 275 - 276 | Aurelian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 275 bis 276 |
| 276 - 276 | Florianus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 276 |
| 276 - 282 | Probus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 282 |
| 282 - 283 | Carus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 282 bis 283 |
| 283 - 285 | Carinus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 283 bis 285 |
| 286 - 305 | Maximian: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 1. März 286 bis 1. Mai 305 |
| 286 - 305 | Diokletian: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 286 bis 305 |
| 305 - 306 | Constantius I.: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 306 |
| 305 - 311 | Galerius: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 311 |
| 306 - 337 | Konstantin I.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 306 bis 22. Mai 337 |
| 306 - 307 | Severus: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 306 bis 16. September 307 |
| 308 - 324 | Licinius: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 308 bis 324 |
| 310 - 313 | Maximinus Daia: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 310 bis 313 |
| 337 - 340 | Kaiser Konstantin II.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 340 |
| 337 - 361 | Constantius II.: römischer Kaiser im Osten, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 3. November 361 |
| 360 - 363 | Julian Apostata: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 360 bis 26. Juni 363 |
| 364 - 375 | Valentinian I.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 17. November 375 |
| 364 - 378 | Flavius Valens: römischer Kaiser im Osten, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 9. August 378 |
| 375 - 383 | Gratian: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 25. August 383 |
| 375 - 392 | Valentinian II.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 15. Mai 392 |
| 379 - 395 | Theodosius I.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 379 bis 17. Januar 395 |
| 395 - 423 | Flavius Honorius: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 15. August 423 |
| 395 - 408 | Flavius Arcadius: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 1. Mai 408 |
| 408 - 450 | Theodosius II.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 408 bis 28. Juli 450 |
| 425 - 455 | Valentinian III.: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 425 bis 16. März 455 |
| 450 - 457 | Markian: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 450 bis 27. Januar 457 |
| 457 - 474 | Leo I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 7. Februar 457 bis 18. Januar 474 |
| 457 - 461 | Majorian: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 457 bis 7. August 461 |
| 467 - 472 | Anthemius: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 467 bis 11. Juli 472 |
| 474 - 480 | Julius Nepos: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 480 |
| 474 - 474 | Leo II.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 17. November 474 |
| 474 - 491 | Zenon: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 9. April 491 |
| 491 - 518 | Anastasios I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 491 bis 10. Juli 518 |
| 518 - 527 | Justin I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 518 bis 1. August 527 |
| 527 - 565 | Justinian I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 527 bis 14. November 565 |
| 565 - 578 | Justin II.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 565 bis 5. Oktober 578 |
| 578 - 582 | Tiberios I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 578 bis 13. August 582 |
| 582 - 602 | Maurikios: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 582 bis 27. November 602 |














