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Römische Legion


Eine Legion war ein Großverband der römischen Armee mit 4.000 bis 6.000 Soldaten. Jene Soldaten wurden als Legionäre bezeichnet.

Zu Zeiten der Römischen Könige gab es ein Bürgerheer, welchem alle Bürgersoldaten Roms zugeordnet waren. Man spricht in diesem Zusammenhang noch nicht von der Legion, da sich der Begriff nicht von der römischen Armee unterscheiden lässt. Erst am Ende der Römischen Königszeit und zu Beginn der Römischen Republik wurden die Truppen Roms differenzierter. Die Legion als Truppenverband bestand also erst in der Republik und überdauerte auch die anschließende Römische Kaiserzeit.

Das Leben der Legionäre, deren Ausbildung, Waffen, Panzerung, Besoldung, Alltag und Dienstzeit – wird im Artikel zu den Legionären beschrieben (siehe: Fragen und Antworten zu Legionären). In folgenden Artikel wird die Bedeutung, der Aufbau, die Entstehung, die Veränderung – also die Geschichte der Legion als Truppenverband beschrieben.

Steckbrief

Nachbildung eines römischen Legionlagers (Augusta Raurica, Basel), Bildnachweis: AnnaRoth108 / Shutterstock.com

Nachbildung eines römischen Legionlagers


Römische Legion
Bedeutung:lateinisch: legio = "ausgehobene Mannschaft"
Hoheitszeichen:SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum
Waffen:Gladius (Kurzschwert),
Pilum (Wurfspeer),
Hasta (Stoßlanze),
Pugio (Dolch),
Schutzausrüstung:Galea (Helm),
Scutum (Schild),
Lorica hamata (Kettenhemd),
Lorica squamata (Schuppenpanzer),
Lorica segmentata (Segmentpanzer),
Ocreae (Beinschienen),
Caligae (Sandalen),
Oberbefehlshaber
Königszeit:König (rex), Tribuni celerum (eine Art Stellvertreter des Königs), Praefecti für einzelne Abteilungen
Republik:Konsuln (2 pro Jahr), Prätoren, Prokonsuln, Proprätoren, Diktator
Kaiserzeit:Princeps: römischer Kaiser als Oberbefehlshaber aller Legionen,

Legati Augusti pro praetore: Statthalter in kaiserlichen Provinzen führte auch mehrere Legionen,

Legati legionis: Kommandeure einzelner Legionen (Senatorenrang),

Tribuni militum: Militärtribun (Stabsoffizier), welche Legionen zeitweise führten

Praefecti: eigentlich Kommandeure von Auxilia, später auch Kommandeur der Legio II Parthica
Truppenstärke
um 500 v. Chr.etwa 9.000 Mann (römische Armee)
14 n. Chr.etwa 250.000 Mann, unter Kaiser Augustus erreichte die Truppenstärke einen frühen Höhepunkt, die Armee bestand zur Hälfte aus Legionstruppen und zur anderen Hälfte aus Auxilia (Hilfstruppen)
211 n. Chr.etwa 450.000 Mann, unter Septimius Severus erreichte die Truppenstärke ihren absoluten Höhepunkt
Aufbau
Legion4.000–6.000 Soldaten
Kohorte400–600 Soldaten
Manipel120–160 Soldaten
Zenturie80-100 Soldaten
Contubernium8-10 Soldaten
Offiziersstruktur
Legatus legionisKommandeur einer Legion
Tribuni militumStabsoffiziere
CenturionesOffiziere einer Zenturie
Primus pilusranghöchster Centurio der Legion

Signum der römischen Armee mit Legionsadler, S.P.Q.R., kaiserliches Porträt, Lorbeerkranz, Bildnachweis: marcovaldo / Shutterstock.com

Signum der römischen Legion mit Legionsadler, S.P.Q.R., kaiserliches Porträt und Lorbeerkranz

Was war eine römische Legion, Wer gehörte dazu und wer nicht?

Die römische Legion war ein militärischer Großverband des Römischen Reiches, bestehend aus Landstreitkräften. Zur Frühzeit des römischen Königreichs gab es nur eine Legion, weshalb Legion gleichbedeutend mit römischer Armee war. Doch um 500 v. Chr. wurden die Könige durch zwei Praetoren ersetzt (Römische Republik). Dies hatte zur Folge, dass man die Legion erstmals teilte. Ab diesem Zeitpunkt war Legion und römisches Militär nicht mehr gleichbedeutend. Denn die Legion war fortan nur noch ein Großverband innerhalb des gesamten Militärs.

Heute könnte man die Legion mit einem Bataillon vergleichen. Jenes Bataillon besteht aus mehreren Kompanien der gleichen Waffengattung. Die Legion gehörte zur Truppengattung des Heeres, also zu den Landstreitkräften. Dem gegenüber stand die römische Marine (classis Romana) als eigene Waffengattung. Ebenfalls nicht zur Legion gehörig – waren die Auxiliartruppen. In diesen Hilfstruppen dienten Nichtrömer.

Wenn man also die römische Armee aufteilen würde, müsste man diese in:

  • Legionen (Heer mit Römern),
  • Auxiliartruppen (Heer mit Nichtrömern)
  • und den marinen Einheiten unterteilen.

Innerhalb des römischen Heeres gab es dann verschiedene Legionen, deren Anzahl – je nach Jahrhundert – zwischen zwei und dreißig variierte.

Wie entstand die römische Legion?

Der Ursprung der Legion lag im 7. Jahrhundert v. Chr.. Wohlmöglich wurde die Legion von der griechischen Phalanx geprägt. Diese war in drei Tausendschaften mit drei Militärtribunen unterteilt. Hinzu kamen etwa drei Hundertschaften (centurie) der Kavallerie.

Insgesamt bestand das römische Heer aus 3.300 Männern. Dies war eine reine Bürgerarmee, also ohne professionellen Berufssoldaten. Eingezogen wurden sämtliche römische Bürger zwischen 16 und 46, welche ihren Kriegsdienst an den zahlreichen Fronten des Römischen Königsreichs leisteten. An den Stadtmauern Roms wurden die älteren Jahrgänge als Wachposten eingesetzt.

Als sich dann die Bergrömer des Palatin mit den Hügelrömern des Quirinal vereinigte wurde die Stärke der Legion verdoppelt. Und um 500 v. Chr. betrug die Mannstärke etwa 9.000 Bürgersoldaten, welche immer noch in einer einzigen Legion vereint war.

Die Aufteilung der römischen Armee in mehrere Legionen geschah am Ende der Römischen Königszeit. Denn um 500 v. Chr. wurden die Könige durch zwei jährlich gewählte Prätoren ersetzt. Damit entstanden erstmals zwei Legionen mit jeweils 4.500 Mann.

Wie wurde aus der Bürgerarmee eine Berufsarmee?

Die Epoche der klassischen Legionen begann im 2. Jahrhundert v. Chr.. Zuvor war die römische Armee eine Bürgerarmee gewesen. Die Bürgersoldaten hatten keine feste Dienstzeit und wurden für einen bestimmten Krieg mit ungewisser Dienstzeit eingezogen. Dies änderte sich als Gaius Marius im Jahr 107 v. Chr. zum römischen Konsul gewählt wurde. Unter seiner Regentschaft wurden die Waffen der Soldaten vereinheitlicht. Es gab fortan feste Dienstzeiten und eine Besoldung. Außerdem wurde die Ausbildung verbessert und das Heer wurde auch für mittellose Bürger geöffnet.

Wer musste bzw. durfte in der römischen Legion dienen?

In der römischen Legion dienten nur Römer, also alle Bürger mit römischen Bürgerrecht. Schon in der Frühzeit Roms gab es ein Erfassungssystem, welches als Census (Volkszählung) bezeichnet wurde.

Beim Census wurden aber nicht nur Namen und Wohnort eines jeden Einzelnen erfasst, sondern auch dessen Vermögen. Daraus ergab sich die Pflicht zur Entrichtung von Steuern und Abgaben, aber auch eine Einteilung in Vermögensklassen.

Und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Vermögensklasse hatte Konsequenzen für den Militärdienst. So konnten untere Vermögensklassen lediglich als Hilfstruppen dienen, da sie sich weder Ausrüstung noch Waffen leisten konnten. Und nur die oberen Vermögensklassen dienten in Reiterei (Equites).

Die marianische Heeresreform (107 v. Chr.) löste dieses Klassensystem beim Militär auf, indem zukünftig der römische Staat für die Ausrüstung aufkam. Dadurch wurde die Berufsarmee auch für ärmere Menschen zugänglich.

Wie war die römische Legion in der Königszeit aufgebaut?

Unter König Servius Tullius (reg. 578–534 v. Chr.) kam es zu einer Heeresreform, welche die Aufstellung der Soldaten in der Legion neu ordnete. Diese bestand aus 6.000 Mann, welche sich in sechs Reihen aufteilten. Hinzu kamen 2.400 Mann aus den Hilfstruppen, welche nur leicht bewaffnet waren.

Gekämpft wurde wohlmöglich in der Phalanx. In den ersten vier Reihen standen vierzig Hundertschaften der vollausgerüsteten Hopliten (Speerkämpfer). Diese gehörten zur ersten Vermögensklasse.

In den Reihen fünf und sechs standen dann zwanzig weitere Hundertschaften der zweiten und dritte Vermögensklasse. Diese waren nicht vollumfänglich ausgerüstet.

Die Bürger der untersten Vermögensklassen stellten die Hilfstruppen in 24 weiteren Hundertschaften. Diese füllten bei Bedarf die Lücken der Phalanx auf.

Wie veränderte sich der Aufbau der Legionen in der Römischen Republik?

Zu Beginn der Römischen Republik (um 509 v. Chr.) war die römische Armee eine Bürgermiliz. Die Beamten des Census (Censoren) teilten die Bürger alle fünf Jahre in verschiedene Vermögensklassen ein, wodurch sich die Zuordnung zur Waffengattung ergab. Gekämpft wurde zunächst weiterhin in der Phalanx und der sechsreihigen Tiefenstruktur aus der Königszeit.

Frühe Republik: 4. Jahrhundert v. Chr.

In den Samnitenkriegen (343-290 v. Chr.) kam die Phalanx an ihre Grenzen. Denn in diesen Kriegen wurde auf bergigen Gelände und Waldboden gekämpft, wodurch die Taktik in einem Block zu kämpfen, unbrauchbar und nachteilig wurde.

Die Römer entschieden sich dazu, die Legionen in mehrere kleinere Blöcke (Manipeln) aufzuteilen. Die einzelnen Blöcke wurden versetzt aufgestellt und in drei Reihen angeordnet.

In vorderster Reihe kämpften die Hastati mit Ovalschild (Parma) und Stoßlanze (Hasta). Diese sollten ein Bollwerk gegen den Gegner bilden und mit ihren 4 m langen Lanzen ein Durchbrechen der Manipelformation verhindern.

In zweiter Reihe standen die Principes. Diese waren mit Kurzschwert (Gladius) und Schild (Scutum) bewaffnet. Das Kurzschwert eignete sich besonders gut, im dichten Schlachtgetümmel immer noch zustechen und schlagen zu können. In der letzten Reihe stand die Reserve, bestehend aus der Triarii (Elitekämpfer).

Durch diese Taktik war es den Römern möglich, einzelne Soldaten eines Manipels auszutauschen, neu zu koordinieren und so die Reihen immer wieder aufzufüllen. Die Gefechte waren äußerst langwierig und mittels Manipulartaktik konnten die Römer lange genug durchhalten. Diese Taktik machte die Römer zur dominierenden Militärmacht in Italien.

Mittlere Republik: 3. Jahrhundert v. Chr.

Als die Römische Republik dann aber außerhalb Italiens gegen Karthago, Makedonien und Nubien kämpfte – erwies sich die Manipelformation als nicht hinreichend. Denn ein Manipel bestand aus circa 120 Soldaten. Und eine Legion mit 6.000 Mann bestand demnach aus 50 oder 60 solchen Manipeln.

Die Kommandeure mussten alle Manipel koordinieren können, um die ganze Legion zu steuern. In den großen Kriegen gegen die oben genannten Völker war dies kaum möglich. Deshalb entschied man sich auf eine Zwischenlösung, welche als Kohorte bezeichnet wurde.

In einer Kohorte dienten 400 bis 500 Legionäre. Demnach bestand eine Legion aus zehn solcher Kohorten. Die Kohortentaktik verlangte weniger Koordinationsbedarf als die Manipulartaktik und entwickelte aufgrund der Masse auch eine größere Durchschlagskraft. Gleichzeitig konnte man flexibler reagieren als in der Phalanxtaktik.

Mittels Kohortenformation gewannen die Römer die Punischen Kriege gegen das Karthagische Reich und die Makedonischen Kriege gegen die griechische Phalanx.

Späte Republik: 2 Jahrhundert v. Chr.

Die Römer verloren auch Schlachten, so gegen die Kimbern und Teutonen (ab 113 v. Chr.). Eine Heeresreform wurde immer dringender. Ab 107 v. Chr. wurde dann die Heeresreform des Marius auf den Weg gebracht.

Im Zuge dieser Reformen wurde das Mindestvermögen für Rekruten beim Zensus gesenkt und später ganz abgeschafft. Dadurch konnten viel mehr Rekruten eingezogen werden. Gleichzeitig wurde die Dienstzeit auf 16 Jahre festgeschrieben. Aus der Bürgermiliz entstand so eine Berufsarmee. Ausgerüstet wurden die Soldaten fortan vom römischen Staat. Deshalb wurden die Ausrüstung und Waffen immer einheitlicher.

Die alte Dreiteilung in Truppenteile mit unterschiedlich guter Bewaffnung wurde aufgegeben (Hastati, Principes, Triarii). Stattdessen setzte man auf die bewährte Kohorteneinteilung und einer Einteilung nach Dienstjahren. Die Rekruten begannen als Hastati (Stoßkämpfer), wurden dann zu Principes (Kurzschwert mittlere Reihe) und schließlich zu Triariern (Veteranen). Das Vermögen spielte keine Rolle mehr, da der römische Staat seine Soldaten selbst ausrüstete.

Nach der marianischen Reform bestand eine Legion aus:

  • 10 Kohorten mit 480 bis 600 Soldaten
  • eine Kohorte aus 3 Manipeln mit 120 bis 200 Soldaten
  • ein Manipel aus 2 Zenturien mit 80 bis 100 Soldaten

Die Zenturien (Hundertschaften) waren die kleinste Kommandoeinheit. Ihr Offizier war ein Centurio, welcher aus den Mannschaftsdienstteilen aufgestiegen war. Dadurch bot die römische Legion eine echte Karrierechance für jedermann.

Welche Bedeutung hatten Legionen in den Bürgerkriegen?

Ein wichtiges Statement der marianischen Heeresreform von 107 v. Chr. war, dass Marius den Veteranen nach abgeschlossener Dienstzeit ein Stück Land versprochen hatte. Wohlmöglich sollte dadurch die Armee noch attraktiver werden. Aber auch die Ansiedlung römischer Loyalisten in einer neuen Provinz könnte das Ziel gewesen.

Fortan kämpften römische Legionäre nicht nur für Ruhm, fette Beute und die Allmacht Roms – sondern auch für ein Leben nach dem Dienst. Da die Landverteilung sich bei jedem Feldherrn und Konsul immer wieder änderte, wurden Legionäre gegenüber einzelnen Politikern loyal und gegenüber anderen nicht. Sie schworen ihren Treueeid auf Feldherren, von denen sie Land zugesprochen bekamen und nicht mehr auf den römischen Senat. So entstanden kleine Militärstaaten im Römischen Staat. Und Feldherren hatten Privatarmeen, welche sie als Druckmittel gegen den römischen Senat einsetzten.

Während der Römischen Bürgerkriege (bis 30 v. Chr.) wurde das Militär zu einem politischen Machtfaktor. Derjenige Feldheer, welcher die meisten Legionen aufstellen konnte, hatte den größten Einfluss auf den römischen Senat. Als der Senat den Feldherren Gaius Julius Caesar dazu aufforderte, seine Legionen abzugeben – zog er gegen Rom. Am Ende von Caesars Bürgerkrieg wurde eine Diktatur errichtet, welche durch die militärische Macht des Diktators zusammengehalten wurde.

Erstmals wurde die Oberbefehlsgewalt aller Legionen wieder unter einem Diktator vereint. Nach Caesars Ermordung (44 v. Chr.) wurde diese Vollmacht hinfällig, weshalb Gaius Octavius und Marcus Antonius eigene Legionen aufstellen konnten.

Wie veränderten sich die Legionen von der Republik zur Kaiserzeit?

Schon durch die marianische Heeresreform (ab 107 v. Chr.) wurde die römische Armee zweigeteilt. In den Legionstruppen dienten römische Freiwillige und in den Auxiliareinheiten (Hilfstruppen) dienten Nichtrömer, welche sich ebenfalls freiwillig meldeten.

Jene Auxiliar bestanden aus Soldaten, welche von unterworfenen oder verbündeten Völkern stammten. Die Römer boten den Auxiliar nach absolvierte Dienstzeit das römische Bürgerrecht an. Dies war ein besonderes Privileg, welches den Männern eine gehobene Stellung in den Provinzen garantieren sollte. Dementsprechend groß war der Zulauf an Auxiliareinheiten.

Im Römischen Kaiserreich (ab 27 v. Chr.) wurde diese Zweiteilung beibehalten und Kaiser Augustus setzte auf eine strikte Aufteilung zwischen Legion und Auxiliar. Zudem wurde die Berufsarmee unter Kaiser Augustus in ein stehendes Heer gewandelt. Die erste Kohorte wurde in ihrer Mannstärke verdoppelt und die Standardgröße einer gesamten Legion betrug etwa 5.500 Mann.

In der ersten Kohorte war zudem der Primus Pilus (ranghöchster Centurio) stationiert. Er kommandierte 800 Mann, bestehend aus fünf Doppel-Zenturien zu jeweils 160 Mann. In den Kohorten zwei bis zehn waren jeweils 480 Mann stationiert. Jede dieser neun Kohorten bestand aus sechs Zenturien, in denen zwischen 80 und 100 Mann integriert waren.

Vier Reiterabteilungen (Turmae) mit bis zu 30 Mann verstärkten eine Legion. Diese dienten zur Aufklärung und hatten Meldefunktionen. Hinzu kamen etwa 250 Stabsoffiziere, welche normalerweise nicht an der Front kämpften, sondern für die Lagerverwaltung verantwortlich waren. Der Legat war Kommandeur der ganzen Legion und wurde vom römischen Kaiser ernannt.

Warum waren die römischen Legionen so erfolgreich?

Die römische Armee war kein Haufen von Soldaten, sondern ein lebendiges System mit klarer Führung, eiserner Disziplin und festen Strukturen (Manipel, Kohorten, Legionen). Die Römer haben ein Gefecht nicht als reine Auseinandersetzung sondern als Kunstform begriffen. Und zu dieser Kunstform gehörten Feinabstimmung zwischen den Truppenteilen, Einbindung fremder Kompetenzen (Auxiliartruppen) und die Versorgung auf besten Nachschubwege.

Aufgrund ihrer Ausdehnung und ständigen Kriege waren die Römer nicht nur Meister des Krieges sondern auch Meister der Logistik. Keine andere Macht der Antike investierte so systematisch in Infrastruktur. So wurden überall Nachschubwege, Straßen und Militärlager errichtet. Wollte man den Feind umzingeln, baute man Straßen um den Feind herum.

An diesen Straßen entstanden Zwischenlager und Militärstützpunkte. Und so hatte man schnell neue Aufmarschgebiete mit einer stetigen Truppenstärke aufgebaut. So konnte die Armee über weite Strecken operieren, dauerhaft versorgt werden und selbst in Wintermonaten eine Belagerung halten. Die einzelnen Taktiken (Kohorte, Manipel) ließen Möglichkeiten zur Veränderung und Anpassung zu, wodurch sie schnell und flexibel auf dem Schlachtfeld reagieren konnten.

Wie stark waren die Legionen unter Augustus?

Die Mannstärke einer Legion betrug während der Regierungszeit von Kaiser Augustus etwa 5.500 Soldaten. Als Augustus im Jahr 14 n. Chr. starb, gehörten zur römischen Armee mehr als 20 Legionen und 20 Auxiliar. Demnach dienten etwa 250.000 Soldaten in der Armee.

Die meisten Legionen unterstanden dem Kaiser direkt und wurden von Geldern, welche aus den Kaiserprovinzen flossen – bezahlt. Dies war möglich, da die augusteische Finanzordnung eine klare Trennung zwischen der Senatskasse (Aerarium Saturni) und der kaiserliche Kasse (Fiscus Caesaris) vorsah.

Der Senatsschatz wurde dazu verwendet, um die Senatsprovinzen zu verwalten, während der Kaiserschatz dazu verwendet wurde, Militär zu bezahlen, Wohltaten zu demonstrieren und Sakralbauten zu errichten.

Die Anzahl der Legionen des Senats waren deutlich geringer. Der römische Senat konnte sich eine solche Mannstärke auch kaum leisten, da die Senatsprovinzen weniger Geld abwarfen und handels- bzw. militärpolitisch weitaus unbedeutender waren. Demnach waren Senatsprovinzen immer auf kaiserlichen Schutz angewiesen und die Verwaltung in diesen Provinzen musste sich dementsprechend den kaiserlichen Wünschen fügen.

Das Prinzipat, welches Augustus errichtete, war eine Monarchie im republikanischen Gewand. Der Kaiser und seine Armee traten als Hegemonialmacht über alle Provinzen auf.

Welche Taktik verwendeten die Legionen im Kampf gegen die Germanen?

Die Römer nutzten meist eine geschlossene Schlachtformation (Kohortentaktik) im Kampf gegen die Germanen. Wie üblich in der Kohorte gab es eine dreifache Schlachtlinie (Triplex acies) mit Hastati (Lanzenkämpfer), Principes (Schwertkämpfer) und Triariern als Reserve. Begleitet wurden diese Formationen von Auxilia (Hilfstruppen). In diesen waren Reiter, Bogenschützen und Schleuderer organisiert.

Die übergeordnete Taktik der Römer gegen die Germanen war Teile und Herrsche. So statteten sie einige germanische Stämme mit besonderen Privilegien aus, wodurch sie zu Feinden der anderen Stämmen wurden. Diese Taktik des Teilens und gegenseitigen Aufhetzens verfolgten die Römer bereits in den Gallischen Kriegen. Und diese Taktik hatte bereits dort funktioniert.

Zudem bauten die Legionen diverse Kastelle, Marschlager, Wachtürme und Straßen. Diese dienten nicht nur als Rückzugspunkte, sondern auch als Aufmarschgebiete gegen abtrünnige Germanenstämme. Die Straßen und Infrastruktur ermöglichten schnelle Nachschubwege und eine bessere Versorgung im Feindgebiet. In den Marschlagern wurden täglich Gräben und Wälle gebaut, um Überraschungsangriffe zu verhindern.

Ein wichtiger Baustein der römischen Taktik gegen die Germanen sollte die kulturelle und wirtschaftliche Dominanz sein. So versuchte man über Handel und Bündnisse, ganz gezielt militärisch wichtige Stämme zu kontrollieren. Mittels Entführungen, Umsiedlungen oder Geiselnahmen gelang dies ebenfalls. Die Stämme wurden dadurch zu Verbündeten der Römer und zu Feinden nichtfügsamer Stämme.

Mittels der römischen Marine (z. B. Ems und Nordsee unter Drusus) wurden gezielt ganz bestimmte Stämme angegriffen. Das Ziel der Römer in Germanien war es, die verschiedenen germanische Stämme zu isolieren und dann nacheinander schlagen. Diese Isolation erfolgte entweder durch gezielte militärische Angriffe gegen einzelne Stämme oder durch die Bündnispolitik mit Nachbarn, wodurch der Germanenstamm politisch isoliert wurde.

Welche Legionen waren in der Schlacht im Teutoburger Wald?

Publius Quinctilius Varus führte in Germanien ein Heer von drei Legionen: Legio XVII, Legio XVIII und Legio XIX. Alle drei Legionen waren für Verwaltungsaufgaben und zur Sicherung gedacht und ausgestattet wurden. Diesen Umstand nutzte Arminius aus, versammelte mehrere germanische Völker unter seiner Führung und konnte die Römer schlagen.

Nach der Varusschlacht waren alle drei Legionen verloren. Die Namen bzw. Bezifferung der Legionen wurden nie wieder vergeben. Denn man begriff diese Ziffern als Symbol der Schande und vermutete, dass es sich um Unglückzahlen handelte. Gleichzeitig wollte Kaiser Augustus, dass diese drei Legionsziffern in Erinnerung bleiben und als Mahnung dienen. Die Streichung der Ziffern aus dem Legionskatalog war also auch ein Akt der staatlichen Symbolpolitik.

Welche Legionen kämpften in Germanien?

Die römische Armee in Germanien war in ein obergermanisches und ein niedergermanisches Heer unterteilt. Das obergermanische Heer war in Mogontiacum (Mainz) stationiert, während die Legionen des niedergermanischen Heeres in Köln, Vetera und Xanten lagen.

Zum Heer in Mainz gehörten vier Legionen:

  • Legio II Augusta
  • Legio XIII Gemina
  • Legio XIIII Gemina
  • Legio XVI Gallica

Das Niedergermanische Heer hatte ebenfalls vier Legionen:

  • Legio I Germanica (Köln)
  • Legio XX Valeria Victrix (Köln)
  • Legio V Alaudae (Vetera/Xanten)
  • Legio XXI Rapax (Vetera/Xanten)

Hinzu kamen die drei Legionen, welche durch die Varusschlacht (9 n. Chr.) verloren gingen.

  • Legio XVII
  • Legio XVIII
  • Legio XIX

Nach der verlorenen Varusschlacht wurden drei Legionen an den Rhein verlegt, um dort die Grenze zu sichern. Diese waren:

  • Legio II
  • Legio XIII
  • Legio XX

Weitere Artikel zum römischen Reich

Im Folgenden findest du eine Tabelle mit den wichtigsten Stichworten zum römischen Reich bzw. zur römischen Antike. Die hier verlinkten Artikel haben alle einen Steckbrief in Tabellenform, in welchem die wichtigsten Fakten zu jedem Begriff zusammengestellt sind. Dies eignet sich besonders gut für Schüler, welche Daten und Fakten für den Geschichtsunterricht lernen müssen. Nach dem Steckbrief folgt im jeweiligen Artikel der Abschnitt mit Fragen und Antworten zum Thema. Dort werden Hintergründe zu den Begriffen kurz und einfach erklärt. Diese Erklärungen sind leicht verständlich und wurden für Schüler und Kinder geschrieben.
Zeit:Antike
Symbole:SPQR, Legionsadler (Aquila), Signum, Vexillum, Draco‑Standarte
Phasen der Römischen Geschichte
Gründung Roms (753 v. Chr.),
Römische Königreich (753-510 v.Chr.),
Römische Republik (510-27 v.Chr.),
Römische Kaiserzeit (27 v.Chr.- 284),
Spätantike (284-630)
Weströmisches Reich (395-476),
Oströmisches Reich (330-1453),
Untergang des Römischen Reiches und Untergang der antiken Welt
Römische Expansionskriege
Erster Latinerkrieg (498–493 v. Chr.),
Vejischer Krieg (406–396 v. Chr.),
römisch-gallische Kriege (390–387 v. Chr.),
Zweiter Latinerkrieg (340–338 v. Chr.),
Samnitenkriege (343–275 v. Chr.),
Pyrrhischer Krieg (280–275 v. Chr.)
Erster Punischer Krieg (264–241 v. Chr.),
Zweiter Punischer Krieg (218–201 v. Chr.),
Zweiter Makedonischer Krieg (200–197 v. Chr.),
Keltiberischer Krieg (197–179 v. Chr.),
Römisch-Syrischer Krieg (192–188 v. Chr.),
Dritter Makedonischer Krieg (171–168 v. Chr.),
Spanischer Krieg (154–133 v. Chr.),
Dritter Punischer Krieg (149–146 v. Chr.),
Jugurthinischer Krieg (111–105 v. Chr.),
Kimbernkriege (113–101 v. Chr.),
Mithridatische Kriege (88-63 v. Chr.),
Gallischer Krieg (58–51 v. Chr.),
Alexandrinischer Krieg (48–47 v. Chr.),
Mutinensischer Krieg (44–43 v. Chr.),
Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.),
Ptolemäischer Krieg (32–30 v. Chr.),
Kantabrischer Krieg (29–19 v. Chr.),
Augusteische Germanenkriege (12 v. Chr. – 16 n. Chr.),
Chattenkrieg (83 n. Chr.),
Dakerkrieg des Domitian (85-89),
Dakerkriege des Trajan (101–105),
Erster Partherkrieg (114–117),
Zweiter Partherkrieg (162–165),
Erster Markomannenkrieg (167–175),
Zweiter Markomannenkrieg (178–180),
Dritter Partherkrieg (197–199),
Römische Bürgerkriege
Tarquinianische Verschwörung (509 v.Chr.),
Ständekämpfe (500-286 v. Chr.),
Samnitenaufstand (269 v.Chr.),
Picenti-Aufstand (269 v. Chr.),
Falisci-Aufstand (241 v. Chr.),
Erster Sklavenkrieg (136-132 v. Chr.),
Revolutionszeit (133-30 v.Chr.),
Zweiter Sklavenkrieg (103–100 v. Chr.),
Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Chr.),
Sullas Bürgerkrieg (83–81 v. Chr.),
Sertorianischer Krieg (80–72 v. Chr.),
Lepidus Aufstand (77 v. Chr.),
Dritter Sklavenkrieg (73–71 v. Chr.),
Caesars Bürgerkrieg (49–45 v. Chr.),
Bürgerkrieg der Befreier (44–42 v. Chr.),
Bellum Siculum (42–36 v. Chr.),
Perusinischer Krieg (41–40 v. Chr.),
Krieg von Actium (32–30 v. Chr.),
Jüdischer Krieg (66–73),
Bataveraufstand (69–70),
Diasporaaufstand (115–117),
Bar-Kochba-Aufstand (132-135),
Kriegerische Einfälle zum Ende des Römischen Reiches
Kriege gegen die Alamannen (237-271),
Gotensturm (249–269),
Krieg gegen die Westgoten (376–382),
Vandalenkriege (429–534),
Hunnenkriege (430–470),
Justians Kriege gegen die Ostgoten (535–555),
Politische Geschichte
Verfassung:Römische Verfassung, Verfassung der römischen Republik, Prinzipat
Institutionen:Auctoritas, Cursus honorum, Imperium, Kollegialität, Römische Staatsbürgerschaft
Versammlungen:Kuriat, Plebejischer Rat, Stammesversammlung, Volksversammlung, Zenturiat
Ämter:Aedile, Decemviri, Diktator, Gouverneur, Interrex, Konsul, Korrektor, Prätor, Prokonsul, Promagistrat, Quästor, Rex, Tribune, Triumviri, Zensor,
Vollmachten:Tribunicia potestas, Imperium proconsulare maius, Censoria potestas, Cura morum
Recht:Mos maiorum, Ius, Leges Iuliae, Lex de imperio, Senatus consultum, Senatus consultum ultimum, Quaestio perpetua,
Titel:Augustus, Caesar, Dominus, Dux, Imperator, Legatus, Lictor, Magister militum, Officium, Pater Patriae, Praeses, Praefectus, Princeps, Princeps Senatus, Pontifex maximus, Tetrarch, Triumvir monetalis, Vicarius, Vigintisexviri,
Römische Kultur
Bildung, Blütezeit (Pax Romana), Essen, Kunst, Kulte, Literatur, Mythologie, Philosophie, Religion, Sprache, Sport, Wissenschaft
Römische Mythologie und Religion
Hauptgötter: Juno, Vesta, Minerva, Ceres, Diana, Venus, Mars, Mercurius, Iovis, Neptunus, Vulcanus, Apollo
Trias:Kapitolinische Trias: Jupiter, Juno und Minerva

Aventinische Trias: Ceres, Liber und Libera
Helden:Aeneas, Ascanius, Gaius Mucius Scaevola, Herkules, Horatius Cocles, Lucretia, Rhea Silvia, Romulus und Remus,
Praktiken:Bestattungspraktiken, Feste, Kulte, Ludi, Mysterien, Tempel, Trunkenheit, Votum
Priestertum:Auguren, Epulone, Fetiale, Flamines, Fratres Arvales, Pontifices, Vestales,
Sonstiges:Christenverfolgung in Rom, Christentum wird römische Staatsreligion, Simon Petrus als erster Bischof von Rom (Papst)
Römische Armee
Aufteilung:Legion, Manipel, Kohorte, Zenturie, Contubernium, Auxiliartruppen
Einheiten:Accensus (Leichtinfanterist), Aktuar (Verteiler von Lohn), Adjutor (Assistent), Aeneator (Militärmusiker), Agrimensor (Vermesser), Aquilifer (Träger des Legionsadlers), Ala (Verbündete), Alaris (Kavallerist einer Ala-Einheit), Auxilia (Nichtrömer), Architecti (Ingenieur), Armicustos (Waffenlieferant), Ballistarius (Artilleriebediener), Beneficiarius (Militärpolizei), Bucellarii (Geleittruppe), Buzinator (Trompeter), Cacula (Sklave eines Soldaten), Capsarior (Sanitäter), Causarius (entlassen wegen Verwundung), Celeres (königlicher Gardist), Clinicus (Sanitäter), Cohors amicorum (Leibwächter eines hohen Beamten), Comes (Kommandeur), Draconarius (Träger der Kavallerie-Standarte), Equites (römische Kavellerie), Foederati (barbarische Söldner), Hastatus (Soldat der ersten Kampflinie), Imaginifer (Fahnenträger), Medicus (Arzt), Numerus (Einheit ausländischer Verbündeter), Palatini (Eliteeinheit), Prätorianer (Leibwächter des Kaisers), Rorarii (letzte Linie bzw. Reserve der Manipeltaktik), Scholae Palatinae (Eliteeinheit von Kaiser Konstantin dem Großen), Signifer (Standartenträger der Legion), Triarii (Speerträger), Urbanae (Polizeitrupp), Vexillarius (Träger einer Vexillum-Standarte),
Treueid:Sacramentum
Dienstränge:Centurio (Kommandooffizier einer Hundertschaft), Comes (Kommandeure), Decurion (Anführer einer Kavallerietruppe), Decanus (Anführer eines Contubernium), Discens (Mannschaftsdienstgrad), Dux (General), Katepano (Militärbeamter im oströmischen Reich), Legatus (Legionsführer), Legatus legionis (Legionsführer im Senat), Legionär (Standardeinheit der schweren Infanterie), Magister militum (General im spätrömischen Reich), Miles (einfacher Fußsoldat), Prätorianerpräfekt (Kommandeur der Prätorianer), Primus Pilus (ranghöchster Centurio), Strategos (General in der oströmischen Armee), Tiro (Rekrut)
Auszeichnungen:Graskrone (Corona obsidionalis), Bürgerkrone (Corona civica), Marinekrone (Corona navalis), Goldkrone (Corona aurea), Mauerkrone (Corona muralis), Lagerkrone (Corona vallaris), Torques (Armreif), Armilla (goldenes Armband), Phalerae (Gold-, Silber- oder Bronzescheiben), Hasta pura (Ehrenlanze), Honesta missio (ehrenvolle Entlassung), Spolia opima (reiche Beute), Tropaion
Strafen:Auspeitschung, Fustuarium (Prügelstrafe), Bastinado (Prügeln der Fußsohlen), Pecunaria multa (Geldstrafe), Decimatio (Tötung jedes Zehnten), gradus deiectio (Degradierung),
Waffen:Gladius (Kurzschwert), Pilum (Wurfspeer), Hasta (Stoßlanze), Pugio (Dolch), Ballista (Torsionsgeschütz), Onager (Schleudergeschütz),
Schutzrüstung:Galea (Helm), Scutum (Schild), Lorica hamata (Kettenhemd), Lorica squamata (Schuppenpanzer), Lorica segmentata (Segmentpanzer), Ocreae (Beinschienen), Caligae (Sandalen)
Römische Philosophie
Strömungen:Stoizismus, Epikureismus, Skeptizismus, Neuplatonismus, Christliche Philosophie
Philosophen:Marcus Tullius Cicero, Titus Lucretius Carus (Lukrez), Lucius Annaeus Seneca, Epiktet, Mark Aurel, Plotin, Augustinus von Hippo
Römische Literatur
Phasen:Römische Archaik, Goldene Latinität, Silberne Latinität
Vertreter:Lucius Livius Andronicus, Titus Maccius Plautus, Publius Terentius Afer (Terenz), Quintus Ennius, Marcus Porcius Cato Censorius, Marcus Tullius Cicero, Gaius Iulius Caesar, Publius Vergilius Maro (Vergil), Quintus Horatius Flaccus (Horaz), Publius Ovidius Naso (Ovid), Lucius Annaeus Seneca, Titus Petronius Arbiter, Marcus Annaeus Lucanus, Decimus Iunius Iuvenalis, Marcus Valerius Martialis (Martial),
Geschichtsschreiber:Gaius Sallustius Crispus (Sallust), Titus Livius, Tacitus
Römische Sprache (Latein)
Phasen:Altlatein, Klassisches Latein, Vulgärlatein, Spätlatein, Mittellatein, Mittellatein
Römische Könige
Romulus (753–716 v. Chr.),
Numa Pompilius (716–673 v. Chr.),
Tullus Hostilius (673–642 v. Chr.),
Ancus Marcius (642–617 v. Chr.),
Lucius Tarquinius Priscus (616–579 v. Chr.),
Servius Tullius (578–535 v. Chr.),
Tarquinius Superbus (535–509 v. Chr.)
Politiker der Römischen Republik
Lucius Junius Brutus (Erster Konsul),
Publius Valerius Publicola (brachte republikanische Gesetze auf den Weg),
Gaius Marius (führte Heeresreform mit Berufsarmee durch),
Lucius Cornelius Sulla (Diktator zur "Neuordnung des Staates"),
Gnaeus Pompeius Magnus (Feldherr und Konsul),
Marcus Licinius Crassus (reichster Mann Roms),
Gaius Julius Caesar (Diktator auf Lebenszeit),
Marcus Tullius Cicero (politischer Redner),
Marcus Antonius (Gegner im letzten Bürgerkrieg),
Gaius Octavius (Sieger im letzten Bürgerkrieg, erster Kaiser und Erbe Caesars),
Römische Kaiser
31 v. Chr. - 14Augustus: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 31 v. Chr. bis 19. August 14
14 - 37Tiberius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 14 bis 16. März 37
37 - 41Caligula: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 37 bis 24. Januar 41
41 - 54Claudius: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 24. Januar 41 bis 13. Oktober 54
54 - 68Nero: römischer Kaiser, Julisch-Claudische Dynastie , reg. 54 bis 68
68 - 69Galba: römischer Kaiser , reg. 68 bis 69
69 - 69Otho: römischer Kaiser , reg. 15. Januar 69 bis 16. April 69
69 - 69Vitellius: römischer Kaiser , reg. 16. April 69 bis 21. Dezember 69
69 - 79Vespasian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 1. Juli 69 bis 23. Juni 79
79 - 81Titus: römischer Kaiser, Flavier , reg. 24. Juni 79 bis 13. September 81
81 - 96Domitian: römischer Kaiser, Flavier , reg. 14. September 81 bis 18. September 96
96 - 98Nerva: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 19. September 96 bis 27. Januar 98
98 - 117Trajan: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 27. Januar 98 bis 8. August 117
117 - 138Hadrian: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 8. August 117 bis 10. Juli 138
138 - 161Antoninus Pius: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 10. Juli 138 bis 7. März 161
161 - 180Mark Aurel: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 7. März 161 bis 17. März 180
180 - 192Commodus: römischer Kaiser, Antoninische Dynastie , reg. 17. März 180 bis 31. Dezember 192
193 - 193Pertinax: römischer Kaiser , reg. Januar 193 bis 28. März 193
193 - 193Didius Julianus: römischer Kaiser , reg. 28. März 193 bis 2. Juni 193
193 - 211Septimius Severus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 193 bis 4. Februar 211
211 - 217Caracalla: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 4. Februar 211 bis 8. April 217
217 - 218Macrinus: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 11. April 217 bis 8. Juni 218
218 - 222Elagabal: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 16. Mai 218 bis 11. März 222
222 - 235Severus Alexander: römischer Kaiser, Severer-Dynastie , reg. 13. März 222 bis März 235
235 - 238Maximinus Thrax: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 235 bis 238
238 - 238Gordian I.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 238
238 - 244Gordian III.: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 238 bis 244
244 - 249Philippus Arabs: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 244 bis 249
249 - 251Decius: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 249 bis 251
253 - 260Valerian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 253 bis 260
260 - 268Gallienus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 260 bis 268
268 - 270Claudius Gothicus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 268 bis 270
270 - 270Quintillus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 270 bis 270
275 - 276Aurelian: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 275 bis 276
276 - 276Florianus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 276
276 - 282Probus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 276 bis 282
282 - 283Carus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 282 bis 283
283 - 285Carinus: römischer Kaiser, Soldatenkaiser , reg. 283 bis 285
286 - 305Maximian: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 1. März 286 bis 1. Mai 305
286 - 305Diokletian: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 286 bis 305
305 - 306Constantius I.: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 306
305 - 311Galerius: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 305 bis 311
306 - 337Konstantin I.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 306 bis 22. Mai 337
306 - 307Severus: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 306 bis 16. September 307
308 - 324Licinius: römischer Kaiser im Westen, Römische Tetrarchie , reg. 308 bis 324
310 - 313Maximinus Daia: römischer Kaiser im Osten, Römische Tetrarchie , reg. 310 bis 313
337 - 340Kaiser Konstantin II.: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 340
337 - 361Constantius II.: römischer Kaiser im Osten, Konstantinische Dynastie , reg. 337 bis 3. November 361
360 - 363Julian Apostata: römischer Kaiser im Westen, Konstantinische Dynastie , reg. 360 bis 26. Juni 363
364 - 375Valentinian I.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 17. November 375
364 - 378Flavius Valens: römischer Kaiser im Osten, Valentinianische Dynastie , reg. 364 bis 9. August 378
375 - 383Gratian: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 25. August 383
375 - 392Valentinian II.: römischer Kaiser im Westen, Valentinianische Dynastie , reg. 375 bis 15. Mai 392
379 - 395Theodosius I.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 379 bis 17. Januar 395
395 - 423Flavius Honorius: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 15. August 423
395 - 408Flavius Arcadius: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 395 bis 1. Mai 408
408 - 450Theodosius II.: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 408 bis 28. Juli 450
425 - 455Valentinian III.: römischer Kaiser im Westen, Theodosianische Dynastie , reg. 425 bis 16. März 455
450 - 457Markian: römischer Kaiser im Osten, Theodosianische Dynastie , reg. 450 bis 27. Januar 457
457 - 474Leo I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 7. Februar 457 bis 18. Januar 474
457 - 461Majorian: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 457 bis 7. August 461
467 - 472Anthemius: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 467 bis 11. Juli 472
474 - 480Julius Nepos: römischer Kaiser im Westen, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 480
474 - 474Leo II.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 17. November 474
474 - 491Zenon: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 474 bis 9. April 491
491 - 518Anastasios I.: römischer Kaiser im Osten, Thrakische Dynastie , reg. 491 bis 10. Juli 518
518 - 527Justin I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 518 bis 1. August 527
527 - 565Justinian I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 527 bis 14. November 565
565 - 578Justin II.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 565 bis 5. Oktober 578
578 - 582Tiberios I.: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 578 bis 13. August 582
582 - 602Maurikios: römischer Kaiser im Osten, Justinianische Dynastie , reg. 582 bis 27. November 602

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