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Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg


Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg war ein Krieg zwischen den Dreizehn Kolonien in Nordamerika und der britischen Kolonialmacht. Jener Konflikt begann 1775, dauerte acht Jahre und endete 1783. Am Ende des Krieges waren die Dreizehn Kolonien unabhängig, woraus die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) hervorgingen.

Die Gründung der USA wurde 1788 vollzogen, nachdem im Vorjahr die US-Verfassung unterzeichnet wurde. Doch die Unabhängigkeitserklärung der USA wurde während des Krieges verfasst und bereits am 4. Juli 1776 unterzeichnet. Dieses Ereignis gilt als ideologische Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Unterzeichner dieser Erklärung werden als Gründungsväter der USA zusammengefasst.

Das Unabhängigkeitsstreben der Dreizehn Kolonien zeichnete sich ab 1763/64 ab. Jene Vorphase des Krieges wird als Amerikanische Revolution bezeichnet. Und schon im Vorfeld des eigentlichen Krieges wurde auf dem Ersten Kontinentalkongress im September 1774 eine gemeinsame Strategie der Dreizehn Kolonien gegen die Briten beschlossen. Dieser Kongress markierte das erste Mal ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Kolonisten, woraus im anschließenden Krieg eine gemeinsame Identität entstehen konnte.

Außerdem wurde auf dem Kontinentalkongress das Aufstellen einer Kontinentalarmee beschlossen, welche dann im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Armee zum Einsatz kam. Angeführt wurde die Kontinentalarmee von George Washington, welcher ab 1789 zum ersten Präsidenten der USA ernannt wurde.

Steckbrief

American Revolutionary War Yankee Doodle

Yankee Doodle gespielt von drei Patrioten (1776)


Amerikanische Unabhänigigkeitskrieg
Beginn:19. April 1775
Ende:3. September 1783
Dauer:8 Jahre, 4 Monate und 15 Tage
Bedeutung:Unabhängigkeitskampf der englischen Kolonisten (Dreizehn Kolonien Nordamerikas) gegen die britische Kolonialmacht
Eingebettet:Amerikanische Revolution (seit 1763/64), Bourbonenkrieg (1778–1783), Englisch-Spanischer Krieg (1779–1783), Vierte Englisch-Niederländische Krieg (1780-1784)
Ursachen:-Steuerpolitik ohne Mitbestimmung ("No taxation without representation")
-Einschränkung kolonialer Selbstverwaltung
-Bevormundung durch die Briten
Auslöser:Militärische Eskalationen in der Nähe von Boston (Gefecht bei Lexington und Concord, 1775)
Kriegsparteien:Dreizehn Kolonien Nordamerikas vs. Großbritannien
Unterstützer:Koloniale Unterstützung durch Frankreich, Spanien und Niederlande

Britische Unterstützung durch hessische Söldner
Kriegsschauplätze:Nordamerika, Karibik, Küsten Europas, Vorderindien, Afrika
Oberbefehlshaber:Kontinentalarmee: George Washington

Britische Armee: Thomas Gage, William Howe, Henry Clinton, Charles Cornwallis
Persönlichkeiten:Amerikanische Seite: Benjamin Franklin, John Adams, Marquis de Lafayette

Britische Seite: König George III. von England
Truppenstärke:Kolonien: 110.000 Soldaten,
Großbritannien: 200.000 Soldaten
Verluste:Amerikanische Verluste: etwa 15.000,
Britische Verluste: etwa 70.000,
schätzungsweise weitere 70.000 Verluste in Übersee, bei Indigenen und Söldnern,
Folgen:-Unabhängigkeit der Dreizehn Kolonien von Großbritannien
-Vorbild für andere Staaten (Beginn des Revolutionszeitalters)
Wichtigsten Ereignisse
177519. April: Gefecht bei Lexington und Concord eröffnet den Krieg
177517. Juni: Schlacht von Bunker Hill
17764. Juli: Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung durch die Gründerväter
177626. Dezember: Washington überquert den Delaware-Flusses, überrascht die hessischen Soldaten und landet einen entscheidenden Überraschungssieg
177717. Oktober: Zweite Schlacht von Saratoga endet mit Sieg der Kontinentalarmee
17786. Februar: Frankreich steigt als Verbündeter der Kolonisten in den Krieg ein
178119. Oktober: Britische Armee kapituliert in Yorktown
17833. September: Frieden von Paris

George Washington Crossing the Delaware, Abend vor der Schlacht von Trenton, 25. Dezember 1776, Bildnachweis: Rawpixel/shutterstock.com

George Washington Crossing the Delaware, Abend vor der Schlacht von Trenton, 25. Dezember 1776

Was war der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg?

Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg war eine Weiterführung der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung, welche ab 1763/64 begann.

Zunächst äußerte sich dieses Unabhängigkeitsstreben als Protest auf den Straßen und in den Parlamenten der Dreizehn Kolonien. Einen ersten Höhepunkt hatte die Revolution 1773 als Aktivisten der Sons of Liberty über dreihundert Kisten englischen Tees in den Hafen von Boston schmissen. Dieses Ereignis wurde als Boston Tea Party bekannt.

Danach verhängte die britische Regierung in London die sogenannten Zwangsgesetze (Coercive Acts), was zu weiterer Empörung führte. Ab 1775 eskalierten die Unruhen in einen offenen Krieg zwischen Kolonisten und britischer Kolonialmacht. Am Ende dieses Krieges wurden die Dreizehn Kolonien gegenüber Großbritannien unabhängig bzw. souverän.

Illustration der Boston Tea Party

Illustration der Boston Tea Party

Im Krieg wurden die Dreizehn Kolonialstaaten von Rivalen der Briten unterstützt. Denn im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) waren die Briten zur Weltmacht geworden (British Empire).

Um britischen Einfluss auf der ganzen Welt zurückzudrängen, unterstützten einige europäische Großmachte das Freiheitsstreben der Kolonisten. Dadurch verlagerten sich die Kriegsschauplätze auch in andere Kolonialgebiete, so etwa nach Asien, Afrika, in die Karibik, auf die Balearen, auf den Atlantik und den Indischen Ozean.

Demnach war der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg auch ein globaler Konflikt mit Weltkriegscharakter.

Welche Ursachen führten zum Unabhängigkeitskrieg?

Die Ursachen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges wurden spätestens am Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) gelegt. In Nordamerika wurde dieser Krieg als Kolonialkrieg zwischen Franzosen und Engländern ausgetragen (French and Indian War).

Nach dem Krieg waren alle europäischen Großmächte verschuldet. Die Briten wollten ihre Staatskasse füllen, indem sie Steuergesetze für die Kolonien erließen. So sollten die Kolonisten am Krieg, aber auch an der Friedenssicherung beteiligt werden.

Die erste Steuer, welche erhoben wurde – war 1764 der Sugar Act. Diese Zuckersteuer trieb viele Rumbrennereien in Nordamerika fast in den Ruin. Ein Jahr später wurde der Stamp Act verabschiedet. Jenes Stempelsteuergesetz betraf sämtliche Papierprodukte in den Kolonien, auf denen zukünftig eine Steuer anfiel. Somit wurde jedes Buch, jeder Brief, jede Spielkarte, jede Zeitung und jedes offizielle Dokument besteuert. Man kann sagen, dass das Alltagsleben der Kolonisten besteuert wurde.

Dieses Stempelgesetz ließen sich die Kolonien nicht gefallen. Es entstand eine Ideologie, wonach das britische Parlament nicht legitimiert sein sollte, die Kolonisten zu besteuern.

Ein Schlachtruf dieser Zeit lautete: „No taxation without representation“. Dies bedeutet: keine Steuern ohne gesetzliche Vertretung. Die Kolonisten sahen sich im britischen Parlament nicht vertreten, da sie diese Volksvertreter niemals selbst gewählt hatten. Stattdessen hatten sie Volksvertreter in Virginia, New York oder in einer anderen Kolonie gewählt. Und nur diese Abgeordneten waren legitimiert, Steuern zu erheben.

Aus dieser Ideologie entstand ein Wunsch nach Unabhängigkeit von Großbritannien, welche dann in die Revolution und schließlich in den Unabhängigkeitskrieg führte.

Wie begann der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg?

Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg begann am 19. April 1775. Es gab keine Kriegserklärung oder Ähnliches, da die Kolonien kein offizieller Staat waren. Stattdessen verschärfte die britische Regierung aus London die Gangart in den Kolonien, indem sie härter gegen Aufständische vorging.

Etwa 700 britische Soldaten marschierten an diesem Tag auf die Ortschaft Concord nordwestlich von Boston zu. Dort vermuteten die Soldaten ein Waffenlager der Aufständischen, welches zerstört werden sollte.

Bei der Ortschaft Lexington stellten sich den britischen Truppen einige Milizionäre in den Weg. Es kam zu einem Schusswechsel. Wenig später eskalierte die Gewalt. Bei den Gefechten von Lexington und Concord starben 74 britische Soldaten und 50 Milizsoldaten. Nach diesem Gefecht ließ sich die Gewaltspirale nicht mehr zurückdrehen, weshalb es zum offenen Krieg kommt.

Illustration des Gefechts von Concord

Illustration des Gefechts von Concord

Wer kämpfte gegen wen?

Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpften britische Kolonisten aus den Dreizehn Kolonien gegen die britischen Kolonialtruppen aus dem Mutterland.

Unterstützt wurden die Kolonisten von Frankreich, Spanien, der Niederlande, sowie verschiedenen indianischen Gruppen. Unterstützer der Briten waren Loyalisten, deutschen Truppen (Hessen, Braunschweig) und ebenfalls indigene Völker.

Patrioten vs. Loyalisten

Die Menschen in den Kolonien teilten sich in zwei ideologische Lager. Zum Einen waren dort die Loyalisten, welche die englische Krone und das englische Mutterland verteidigten. Diese waren meist höhere Beamte des englischen Staates oder profitierten auf andere Weise von einer kolonialen Weiterführung. Gegner der Krone bezeichneten sich als Patrioten.

Heute wird Patriotismus mit Vaterlandsliebe oder mit kulturellen Nationalismus gleichgesetzt. Der US-amerikanische Patriotismus meint heute auch Vaterlandsliebe, allerdings ist diese Hingabe aus anderen Gründen entstanden. Die Patrioten von damals fühlten sich nicht zu einer Nation hingezogen, sondern zu einer Lebensweise in Freiheit, Gleichheit und souveräner Selbstbestimmung. Jene Lebensmaxime waren Ideale der Aufklärung.

Demnach waren die Patrioten von damals, diejenigen – welche nach einer bestimmten Lebensweise strebten, die sie für die beste der Welt hielten. Patriotismus war demnach eine philosophische Strömung.

Die Kontinentalflagge (1775–1777)

Die Kontinentalflagge (1775–1777)

Noch heute wird die amerikanische Lebensweise zwischen den Zeilen als patriotisch bezeichnet. Und als unamerikanisch wird jede Lebensweise bezeichnet, welche Freiheit einschränkt. Demnach haben patriotisch und amerikanisch im heutigen Kontext eine ganz ähnliche Bedeutung.

Warum kämpften die Europäer im Unabhängigkeitskrieg?

Dem Unabhängigkeitskrieg der Dreizehn Kolonien unterstützten einige europäische Staaten, welche den Einfluss des britischen Kolonialreichs zurückdrängen wollten.

Frankreich

Frankreich war traditionell der Erzfeind von Großbritannien. Diese Feindschaft geht zurück aufs 11. Jahrhundert als Wilhelm der Eroberer (Herzog der Normandie) die britische Insel eroberte und englischer König wurde. Seitdem besaßen englische Könige immer diverse Ländereien in Frankreich.

Diese territorialen Gegebenheiten führten zu zahlreichen anglo-französischen Kriegen im Hochmittelalter. Während des Spätmittelalter gab es sogar einen Hundertjährigen Krieg (1337-1453) zwischen Engländern und Franzosen.

Als beide Staaten zu Kolonialmächten wurden, setzte sich die Feindschaft fort. Am Ende des Siebenjährigen Krieges erhielten die Briten sämtliche Kolonien in Nordamerika, welche zuvor französisch waren. Darunter auch Kanada. Dass Frankreich nun die Dreizehn Kolonien im Kampf gegen die englische Krone unterstützen würde, war demnach selbstverständlich.

Spanien

Spanien war ein direkter Verbündeter Frankreichs. Auch diese Freundschaft war traditionell gewachsen. Denn am 9. Juni 1660 heirate Maria Teresa von Spanien den Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich. Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) erhob sich der Enkelsohn von Ludwig XIV., namens Prinz Philipp von Anjou, zum spanischen König. Unterstützt wurde er dabei von den Franzosen.

Ein weiterer Grund für die Spanier, die Kolonisten in Nordamerika zu unterstützen, war die Rivalität zu England. Denn auch das spanische Kolonialreich hatte Besitztümer in Nordamerika, aber vor allem in Mittelamerika. Einen direkten Konkurrenten vom Kontinent zu drängen, war demnach auch für Spanien attraktiv genug.

Niederlande

Die Niederlande waren im 18. Jahrhundert eine See- und Handelsmacht. Ihr Geld verdienten die Niederländer über den Schiffsverkehr. Und so fuhren sie Waffen und Munition von Europa nach Übersee. Dabei wurde die Karibikinsel Sint Eustatius zu einem echten Hotspot und wurde auch als Supermarkt der Revolution bezeichnet.

Dass die Niederländer die Kolonisten mit Waffen versorgten, sah die britische Krone als feindlichen Akt an, weshalb die Royal Navy niederländische Schiffe stoppte und deren Waren beschlagnahmte. So wurden die Niederländer ein Teil des Konflikts, was letztlich in den Vierten Englisch Niederländischen Krieg (1780-1784) mündete.

Welche Bedeutung hatten die hessischen Söldner im Krieg?

Die Briten bezeichneten alle Söldner aus den deutschen Ländern als Hessen. Denn die ersten 12.000 Soldaten kamen aus Hessen-Kassel. Doch spätere deutsche Soldaten kamen auch aus Anhalt-Zerbst, Bayreuth, Hessen-Tanau oder Braunschweig-Wolfenbüttel. Demnach sind die hessischen Söldner ein Synonym für deutsche Söldner.

Insgesamt kämpften etwa 30.000 deutsche Soldaten im Amerikanischen Bürgerkrieg mit. Und zwar sowohl auf britischer als auch auf amerikanischer Seite. Die größte Anzahl kam aus Hessen-Kassel, gefolgt von Braunschweig-Lüneburg, Hessen-Hanau und Ansbach-Bayreuth.

In seinem Drama „Kabale und Liebe“ kritisierte Friedrich Schiller den Soldatenhandel der deutschen Fürsten für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. So vermieteten die deutschen Fürstentümer ihre Soldaten an Großbritannien oder Frankreich und erhielten im Gegenzug hohe Subsidienzahlungen. Soldaten wurden so zum Exportgut. Von dem sogenannten Blutdollar finanzierten die Fürsten dann ihren Hof und ihren Luxus. Die einfache Bevölkerung hatte kaum Mitspracherecht.

Uniform eines Hessischen Soldaten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, ausgestellt im Hessian Museum in Pennsylvania, Bildnachweis: gemeinfrei - keine Änderungen

Uniform eines Hessischen Soldaten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg

Ein bekannter Deutscher auf Seiten der Amerikaner war Friedrich Wilhelm von Steuben. Der preußische Offizier galt als wichtigster Organisator des amerikanischen Heeres. Johann von Kalb war ein deutscher General aus Bayreuth, welcher im Süden der USA für die Kontinentalarmee kämpfte. Er fiel in der Schlacht Camden.

Das Regiment Royal Deux-Ponts (Zweibrücken) war ein deutsches Regiment, welches ins französische Heer eingegliedert wurde. Bei der Schlacht in Yorktown spielte es eine Schlüsselrolle.

Mitunter wird die Schlacht von Yorktown sogar als Deutsche Schlacht bezeichnet, eben weil so viele deutsche Söldner beteiligt waren. Dort kämpften die deutschen Regimenter (Hessen, Ansbach-Bayreuth) auf britischer Seite gegen die deutschen Regimenter (Royal Deux-Ponts) auf französisch-amerikanischer Seite.

Wo wurde der amerikanische Unabhängigkeitskrieg ausgetragen?

Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde in den Dreizehn Kolonien von Nordamerika, in der Karibik, in Afrika, in Vorderindien und Europa ausgetragen. Die einzelnen Regionen werden nun separat beschrieben.

Dreizehn Kolonien

Karte der Dreizehn Kolonien

Karte der Dreizehn Kolonien

Neuengland (Nordkolonien)
Beschreibung
MassachusettsIn Massachusetts Bay fanden die ersten Gefechte des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (Lexington und Concord, 1775) statt. Anschließend erfolgte die Belagerung von Boston (1775-1776), bei der George Washington die Kontrolle über die Kontinentalarmee übernahm.

Die Schlacht von Bunker Hill (17. Juni 1775) war eine der blutigsten Schlachten des gesamten Krieges. Des Weiteren war Massachusetts geopolitisch sehr wichtig, da in Boston der größte Hafen von Neuengland war.
New HampshireNew Hampshire war die erste Kolonie, welche eine eigene Verfassung verabschiedete (Januar 1776). Obwohl New Hampshire nicht Hauptschauplatz großer Schlachten war, diente es als Versorgungs- und Rekrutierungsgebiet. Die Nähe zu Kanada machte es zur Grenzregion (Kanada= Stationierungsgebiet der Briten). Hinzu kam, dass wichtige Offiziere (z.B. John Stark) aus New Hampshire kamen.
Rhode IslandRhode Island war die erste Kolonie, welche dauerhaft von den Briten besetzt wurde. Die Einnahme von Newport war wichtig, da der Hafen der Stadt ein wichtiger Kontrollpunkt für den Handel Neuenglands war.

Die Besetzung dauerte fast drei Jahre und die Schlacht von Rhode Island (1778) war die erste gemeinsame französisch‑amerikanische Operation. Im Oktober 1779 verließen die Briten die Hafenstadt Newport, weil sie ihre Truppen im Süden benötigten.
ConnecticutWährend des Krieges wurde Connecticut als "The Provision State" bezeichnet. Denn die Kontinentalarmee bekam aus dieser Kolonie sämtliche Kleidung, Lebensmittel, Munition und Pferde. Schon vor dem Krieg verfügte Connecticut über zahlreiche Werkstätten, Schmieden und Mühlen. Diese Produktionskraft machte Connecticut zu einem Versorgungszentrum der Revolution.

Aus Connecticut kamen Israel Putnam (Held von Bunker Hill), Nathan Hale (berühmter Spion) und Benedict Arnold (General und späterer Verräter).
Mittelkolonien
Beschreibung
New YorkNew York war geostrategisch wichtig, da es die Verbindung zwischen Neuengland im Norden und den restlichen Kolonien im Süden war. Die Briten wollten deshalb New York unbedingt einnehmen, um den Hudson-River zu kontrollieren, den Norden vom Süden zu trennen und New York-City als Hauptquartier nutzen.

Die Amerikaner verloren 1776 die Kontrolle über New York. Die Kolonie blieb bis 1783 in britischer Hand. Während der Besatzung war New York ein Epizentrum der Geheimdienste. George Washington gründete den Culper Ring, ein Spionagenetzwerk - welches die britischen Aktivitäten und Vorhaben direkt in New York überwachte.

Rund um New York fand die Schlacht von Long Island (1776), die Schlacht von White Plains (1776) und die Schlachten von Saratoga (1777) statt. Nur in der letzten Schlacht konnten die Amerikaner siegen, was aber ein Wendepunkt des Amerikanischen Krieges war - da fortan die Franzosen mitkämpften.
New JerseyNew Jersey war Durchzugsgebiet beider Armeen. Deshalb kam es dort zu zahlreichen Gefechten, Überfällen und Spionageaktionen. George Washingtons Armee verbrachte zwei Winter in New Jersey (1777 und 1779/80).

In der Schlacht von Connecticut Farms (1780) stoppt die Kontinentalarmee einen britischen Vorstoß. Die Schlacht von Springfield (1780) war der letzte große Versuch der Briten, New Jersey zurückzuerobern.
PennsylvaniaPennsylvania war politisches Zentrum der Dreizehn Kolonien. Die Stadt Philadelphia war Tagungsort der ersten beiden Kontinentalkongresse (1774, 1774) und Geburtsort der Unabhängigkeitserklärung.

Die Briten eroberten Philadelphia (Schlacht von Brandywine, 1777) und hielten die Hauptstadt bis 1778 besetzt. In der Stadt lebten viele Quäker, welche entweder die Patrioten oder die Loyalisten unterstützten. Während des ganzen Krieges blieb die Region ein Konfliktfeld zwischen Patrioten, Loyalisten und indigenen Gruppen.
DelawareDie Kolonie Delaware war geostrategisch wichtig, da das Gebiet zwischen Pennsylvania, New Jersey und Maryland lag. So wurde es zum Aufmarschgebiet für sämtliche Kämpfe der Region genutzt.

Aus Delaware kam eine Spezialeinheit der Kontinentalarmee, welche als Delaware-Line bezeichnet wurde. Ihr Kommandant war John Haslet, welcher zwar 1777 fiel - aber die hochdisziplinierte Truppe nachhaltige prägte.

Die Delaware-Line kämpfte in vielen großen Schlachten (Long Island, Princeton, Camden, Brandywine) und gehörte zu den besten Einheiten der ganzen Kontinentalarmee.
Südkolonien
Beschreibung
MarylandDie Provinz Maryland lag zwischen Pennsylvania (politisches Zentrum) und Virginia (militärisches Zentrum). So war die Kolonie ein Durchmarschkorridor. In der Provinz gab es verschiedene Gruppen, wie Katholiken, Anglikaner oder Presbyterianer. Deshalb gab es viele Loyalisten in Maryland. Dennoch blieb die Kolonie insgesamt klar patriotisch.

Aus Maryland kam eine Spezialeinheit, welche als Maryland Line bezeichnet wurde. Während der Schlacht von Long Island sicherte ein Regiment der Maryland Line den Rückzug von George Washington. In diesem Regiment dienten 400 Soldaten, weshalb diese auch als Maryland 400 bezeichnet wurde.

Legendär war, dass diese 400 Soldaten sich immer wieder den Briten in den Weg stellten, dabei selbst hohe Verluste in Kauf nahmen, aber dadurch den Rückzug von George Washington ermöglichten. Der heutige Bundesstaat Maryland wird, in Gedenken an diese heroische Tat, auch als Old Line State bezeichnet.
VirginiaVirginia war militärisches Zentrum des Unabhängigkeitskrieges im Süden. Oberbefehlshaber George Washington kam aus Virginia, war vor dem Krieg ein Pflanzer gewesen und trat als Delegierter Virginias beim ersten Kontinentalkongress auf (1774).

In der Frühphase des Unabhängigkeitskrieges kämpfte Virginias Armee in Schlachten des Nordens (Neuengland). Die Kolonie stellte große Kontingente an Soldaten bereit. Ab 1780 war Virginia der Hauptschauplatz der britischen Südstrategie. Denn die Briten erhofften sich, mehr Loyalisten im Süden zu finden.

Letztlich wurde der amerikanische Bürgerkrieg in Virginia entschieden als die Briten bei der Belagerung von Yorktown (1781) aufgaben. Die Kapitulation von Yorktown beendete faktisch den Krieg.
North CarolinaNorth Carolina war eine der ersten Südkolonien, in denen die britische Südstrategie scheiterte. Denn am 27. Februar 1776 besiegten rund 800 Patrioten etwa 1.500 Loyalisten.

Damit verhinderten die Patrioten, dass die Loyalisten eine britische Landung in North Carolina unterstützen konnten. Dieser Erfolg beflügelte die Unabhängigkeitsbewegung im ganzen Süden. So wurde North Carolina ziemlich früh zu einem patriotischen Bollwerk.

Bei der Schlacht von Guilford Court House (1781) gewannen die Briten zwar taktisch, verloren aber so viele Soldaten - dass der Sieg wertlos war. Daraufhin mussten sich die Briten nach Virginia zurückziehen, wo sie dann in Yorktown endgültig geschlagen wurden.
South CarolinaSouth Carolina wurde ab 1780 britisch. Denn im Mai 1780 konnten die Briten die Stadt Charleston erobern. Etwa 5.000 amerikanische Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Danach kontrollierten die Briten fast die gesamte Kolonie. Für die Amerikaner blieb nur noch der Ausweg eines erbitterten Guerillakrieges.

Herausragend war die Vorgehensweise von Francis Marion, welcher im Sumpfland und Wäldern schnelle Überfälle auf britische Konvois organisiert und deshalb den Spitznamen "Swamp Fox" (deutsch: Sumpffuchs) erhielt.

Ebenso erfolgreich waren die Überfälle von Thomas Sumter, welcher den Spitznamen "Gamecock" (deutsch: Kampfhahn) erhielt. Letztlich machte die Guerillataktik die Provinz South Carolina unregierbar für die Briten.

Aber in South Carolina entflammten auch Bürgerkriege zwischen Patrioten und Loyalisten. Das Gebiet an der Küste war loyalistisch, während das Hinterland eher patriotisch war. Diese Spaltung führte zu Massakern, Vergeltungsaktionen und Familienfehden.
GeorgiaGeorgia war anfangs eine Kolonie, welche fast nur aus Loyalisten bestand. Denn die Kolonie war noch recht jung (Gründung 1732) und auf britische Unterstützung angewiesen. Im Dezember 1778 nahmen britische Truppen die Stadt Savannah ein. Fortan stand die Kolonie unter britischer Kontrolle bis 1782.

Ein großangelegter Versuch aus einer Allianz von Amerikaner und Franzosen, Savannah zurückzuerobern, scheiterte 1778.

Wie auch in Carolina entwickelten sich in Georgie mehrere Kleinkriege zwischen Loyalisten und Patrioten. Hinzu kamen indigene Verbündete der Briten (Creek, Cherokee), welche die Kriege zusätzlich befeuerten.

Letztlich waren aber die Briten durch die Bürgerkriege im Süden so gebunden, dass ihnen die Truppenstärke im Norden fehlte. Im Backcountry führten Guerillakriege zudem zu einer dauerhaften Destabilisierung, welche verhinderte, dass die Briten nachhaltig erfolgreich sein konnten.

Geostrategisch war Georgie für die Briten wichtig, da ein Zugang zum britischen Florida bestand. Somit war die Kolonie immer eine Pufferzone zwischen britischen Hoheitsgebiet und der Rebellenregion. Ohne diese Pufferzone hätte der Krieg auch nach Florida getragen werden können.

Europa

Vor den Küsten Europas kam es zu drei großen Seeschlachten während des Amerikanischen Bürgerkriegs. Die Seeschlacht bei Ouessant fand am 27. Juli 1778 etwa 130 km vor der Küste von Quessant (Nordwestfrankreich) statt. Diese endete ohne klaren Sieger. Doch in Großbritannien löste das Versagen gegen die Franzosen eine heftige Debatte aus.

Bei der Seeschlacht bei Kap St. Vincent vor der Küste Portugals am 16. Januar 1780 kämpfte die britische Flotte gegen eine spanische. Diese Seeschlacht endete mit einem britischen Sieg. Für die britische Marine war dieser Erfolg prestigeträchtig, da im Mutterland die ausbleibenden Erfolge in Nordamerika eine zunehmende Unruhe erzeugten.

Bei der Schlacht auf der Doggerbank (Nordsee) am 5. August 1781 konnte die Briten nicht über die niederländische Marine siegen. Auch dies blieb nicht ohne Folgen. Zwar hatten die Niederländer die Schlacht in der Heimat als Sieg verbucht, ließen ihre Kriegsschiffe aber für den Rest des Krieges in den Heimathäfen. Dadurch konnte England den Welthandel weiter dominieren, indem es die Handelsrouten niederländische Handelsschiffe entscheidend störte.

Karibik

In der Karibik gab es zwischen 1779 und 1782 drei anglo-französische Seegefechte. Die Seeschlacht von Grenada am 6. Juli 1779 endete mit einem französischen Sieg. In der Seeschlacht bei St. Kitts am 26. Januar 1782 gingen die Briten als Sieger hervor. Schließlich siegten die Briten erneut in der Seeschlacht von Les Saintes am 12. April 1782.

Afrika

Ab 1782 besetzten die Briten in Westafrika die Niederländische Goldküste. Um den britischen Seehandel nach Indien zu stören, landeten die Franzosen in Südafrika, um in der niederländischen Kapkolonie einen gemeinsamen Angriff auf die Briten vorzubereiten.

Asien

In Vorderindien gab es zwischen 1782 und 1783 insgesamt fünf anglo-französische Seeschlachten. Deren Ausgang trug aber nicht entscheidend zur Schwächung der Briten als Seemacht bei.

Wer waren die wichtigsten Anführer?

Die wichtigsten Personen des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges auf amerikanischer Seite waren: George Washington, Peyton Randolph, John Hancock, Benjamin Franklin, John Adams, Nathanael Greene und der Franzose Marquis de La Fayette.

Wichtige Personen auf britischer Seite waren der englische König George III., sowie die britischen Oberbefehlshaber Thomas Gage, William Howe, Henry Clinton und Charles Cornwallis.

George Washington

George Washington wurde am 15. Juni 1775 einstimmig zum Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee gewählt. Die Armee der Dreizehn Kolonien war zunächst nur eine Miliz, welche schlecht bzw. überhaupt nicht organisiert war. Dennoch siegte die Milizarmee bei der Belagerung von Boston, weshalb die Briten im März 1776 abzogen.

Dieser Sieg war entscheidend für die Moral und das Zusammengehörigkeitsgefühl der neu aufgestellten Kontinentalarmee.

1776 verlor die Kontinentalarmee, unter Führung Washingtons, die Stadt New York an die Briten. Beim Rückzug überquerte die Kontinentalarmee am 26. Dezember 1776 den Delaware-Fluss. Bei Trenton wurde die hessische Armee besiegt und kurz darauf die Briten bei Princeton. Beide Siege halfen beim Glauben an die amerikanische Sache.

1777 und 1778 waren Krisenjahre der Amerikanische Unabhängigkeitssache. Zuerst verlor Washington bei Brandywine und später auch bei Germantown. Daraufhin zog sich die Kontinentalarmee nach Valley Forge zurück. Hunger, Kälte und Krankheit dezimierten die Truppe.

Schon während des Krieges baute George Washington ein Geheimnetzwerk auf, den sogenannten Culper Ring. Der Ring hatte die Aufgabe, sämtliche Aktivitäten der Briten in New York zu dokumentieren und über militärische Absichten zu berichten.

George Washington führte letztlich die Kontinentalarmee nach Yorktown (1781). Die Belagerung von Yorktown endete am 19. Oktober 1781 mit der Kapitulation von Cornwallis. Dies war der Endpunkt des Krieges. Nach dem Krieg wurde George Washington der erste Präsident der USA.

Porträt von George Washington

Porträt von George Washington

Peyton Randolph

Peyton Randolph war eine wichtige politische Figur, während der Revolutions- und Kriegsjahre. Er war der erste Präsident des Ersten Kontinentalkongresses (1774) vor dem Krieg und Präsident des Zweiten Kontinentalkongresses zu Beginn des Krieges (1775). Damit war er der politische Führer der Dreizehn Kolonien, bevor es einen Präsidenten der USA gab.

John Hancock

John Hancock war ein Kaufmann aus Massachusetts Bay. Während des Unabhängigkeitskrieges wurde er zu einer politischen Führungsfigur der Amerikaner, da er der Präsident des Dritten Kontinentalkongresses wurde (1776). In diesem Amt unterschrieb er die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung als erster.

Porträt von John Hancock

Porträt von John Hancock

Benjamin Franklin

Benjamin Franklin war, neben George Washington, die wichtigste Figur der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Vom Beruf war Franklin ein Drucker und Verleger. Während George Washington direkt an der Front kämpfte, war Benjamin Franklin als Diplomat tätig. Ohne ihn hätte es die Unterstützung der Franzosen nicht gegeben.

Weiterhin nutzte Franklin seine Kontakte als Zeitungsverleger und Drucker, um die Unabhängigkeitsbewegung propagandistisch aufzubereiten. So glaubten durch Zeitungsartikel immer mehr Kolonisten an diese Sache und wurden zu Patrioten der Unabhängigkeitsbewegung.

Ohne Benjamin Franklin hätten die Amerikaner den Krieg höchstwahrscheinlich genauso verloren, wie ohne George Washington. Benjamin Franklin war der einzige Gründervater, welcher sowohl die US-amerikanische Verfassung als auch die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben hat.

Porträt von Benjamin Franklin

Porträt von Benjamin Franklin

John Adams

John Adams war Delegierter auf dem ersten und zweiten Kontinentalkongress. Er war einer der lautesten Befürworter der Unabhängigkeitsbewegung.

Während der Unabhängigkeitskrieges leitete er das Board of War, welches sich mit Fragen zur Rekrutierung, Bewaffnung und Nachschub auseinandersetzte. Demnach war er so etwas wie ein Kriegsminister der Dreizehn Kolonien.

Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde er unter George Washington zum Vizepräsidenten und ab 1801 zweiter Präsident der USA.

Nathanael Greene

Nathanael Greene war, nach George Washington, der zweitbedeutendste General des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Ab 1780 übernahm er das Kommando der Südarmee. In dieser Rolle reorganisierte er die Armee gemeinsam mit Friedrich Wilhelm von Steuben.

Mittels Guerilla-Milizen zwang die Südarmee die Briten dazu, das Binnenland aufzugeben. Ihnen blieb nur noch der Rückzug in Küstenstädte. Die Taktik unter Greene setzte auf kleine Siege anstelle von großen Schlachten. Dies schwächte aber die Briten dauerhaft, weshalb sie den Süden nicht halten konnten.

Marquis de Lafayette

Marquis de La Fayette war ein französischer Freiheitskämpfer und Verfechter der Aufklärung. Er gilt als der entscheidende Verbindungsmann zwischen den USA und Frankreich.

Während des Krieges entwickelten Lafayette und George Washington eine tiefe Freundschaft. Nach dem Krieg wurde ihm in den USA in mehreren Bundesstaaten die Ehrenbürgerschaft verliehen. Für die Amerikaner ist er ein Nationalheld und wichtigster Akteur des Befreiungskampfes hinter Washington und Franklin.

König George III.

König George III. war Monarch des britischen Empire. In diesem Amt blieb er während der ganzen Revolutionszeit und die Zeit des Unabhängigkeitskrieges.

In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung üben die Gründervater scharfe Kritik an seiner Person. So werfen sie ihm vor, königliche Macht zu missbrauchen und die koloniale Selbstverwaltung aus Machtgründen unterdrücken zu wollen.

Während des Krieges war der britische Monarch stets das Symbol für Unterdrückung, Machtmissbrauch, Tyrannei und Korruption. Diese Symbolik wurde von Zeitungen immer wieder propagandistisch aufgeladen, um den Glauben und den Mut an der eigenen Sache hochzuhalten.

Thomas Gage

Thomas Gage war ein britischer General und Gouverneur von Massachusetts. Von der britischen Krone erhielt Gage im April 1775 den Auftrag, die Aufständischen bei Boston aufzuspüren und zu stellen. Daraufhin marschierten seine Truppen nach Concord – und lösten damit die Gefechte von Lexington und Concord aus. Diese gelten als Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs.

Im Juni 1775 gewann Thomas Gage die Schlacht von Bunker Hill aber nur mit großen Verlusten. Daraufhin wurde er von der britischen Regierung scharf kritisiert. Wenig später wurde er abgesetzt. Sein Nachfolger war William Howe.

William Howe

William Howe war zwischen 1776 und 1778 der Oberbefehlshaber der britischen Armee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Unter seinem Kommando gewannen die Briten mehrere große Schlachten, wie auf Long Island oder White Plains. Dennoch wurde ihm vorgeworfen, dass er George Washington immer wieder entkommen ließ.

Henry Clinton

Henry Clinton war Nachfolger von William Howe ab 1778. Unter ihm wurden in Neuengland die Stellungen gehalten, während sich seine Offensivbemühungen nach Süden richteten. Denn dort lebten mehr Loyalisten, weshalb Clinton glaubte, dass der Süden besser zu kontrollieren sei.

So eroberten die Briten die Stadt Savannah (1779) und Charleston (1780). Letztere war der größte Sieg der Briten während des ganzen Krieges. Denn dadurch brach die Position der Kontinentalarmee im Süden zusammen.

Sein Stellvertreter war Lord Cornwallis. Mit diesem verstand sich Clinton überhaupt nicht. So machte Cornwallis oft Alleingänge ohne sich abzusprechen, korrespondierte mit London – ohne dafür eine Zusprache zu haben. Dieses Missverhältnis sorgte dafür, dass die britische Armee in Nordamerika keinen Erfolg haben würde.

Charles Cornwallis

Charles Cornwallis war Stellvertreter von Henry Clinton und später General der britischen Armee. Am 5. Juni 1780 übergab Clinton den Oberbefehl an Cornwallis über die britischen Truppen im Süden. Fortan handelte er oftmals eigenmächtig, hielt sich nicht an Absprachen und verfolgte eine viel zu aggressive Strategie, wodurch die britischen Streitkräfte militärisch überdehnt wurden.

Nach einigen Erfolgen im Süden marschierte Cornwallis nach Virginia, wurde von der Kontinentalarmee in Yorktown eingeschlossen. Die französische Flotte blockierte den Seeweg und britische Unterstützung blieb aus.

Am 19. Oktober 1781 kapitulierte Cornwallis in Yorktown. Nach dieser Niederlage war der Krieg entschieden. Der General wurde abberufen und der Frieden von Paris (1783) bestätigte die Unabhängigkeit der USA.

Was waren die wichtigsten Schlachten?

Lexington und Concord (1775)

Der Amerikanische Bürgerkrieg begann am 19. April 1775 mit den Gefechten von Lexington und Concord. Etwa 700 britische Berufssoldaten waren an diesem Tag auf dem Vormarsch nach Concord, nordwestlich von Boston.

Ziel war es, ein Waffenarsenal der Aufständischen zu zerstören. Auf dem Weg zum Arsenal stellen sich ihnen militante Aufständische in den Weg. Es kommt zum Feuergefecht und der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg beginnt. Daraufhin müssen sich die Briten zurückziehen. Die Aufständischen errichten danach einen Belagerungsring um Boston.

Bunker Hill (1775)

Die Schlacht von Bunker Hill am 17. Juni 1775 ist das erste große Gefecht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Ort der Schlacht ist eine Halbinsel gegenüber von Boston. Zwar gewinnen die Briten die Schlacht, aber nur mit hohen Verlusten. Insgesamt gibt es 1.500 Tote oder Verletzte.

Obwohl die Briten zahlenmäßig weit überlegen sind, schaffen sie es nicht, die Blockade von Boston zu brechen. Demnach haben die Briten zwar die Schlacht gewonnen, aber ihr Ziel dennoch verfehlt.

Bunker Hill Monument in Charlestown, Bildnachweis: Grindstone Media Group / Shutterstock.com

Bunker Hill Monument in Charlestown

Trenton (1776)

Die Schlacht von Trenton fand am 26. Dezember 1776 statt und endete mit einem Sieg der Kontinentalarmee. In den frühen Morgenstunden überquert die Nordamerika unter Führung von George Washington den Delaware-Fluss nach New Jersey. Dort überrumpeln die Amerikaner mehrere Regimenter der hessischen Armee und schlagen diese vernichtend.

Der Sieg hatte symbolische Bedeutung für die Stellung von George Washington. Denn nach einigen Niederlagen wurde er von einigen rebellischen Wortführern schon in Zweifel gezogen. Dieser Sieg lässt seine Widersacher verstummen.

Princeton (1777)

Von Trenton geht es weiter nach Princeton, wo General George Washington am 3. Januar 1777 ein weiterer Überraschungsangriff auf hessische und britische Truppen gelingt.

Saratoga (1777)

Die Schlacht von Saratoga war eigentlich eine Doppelschlacht am 19. September und am 17. Oktober. Im ersten Gefecht (Schlacht von Freeman’s Farm) können die Amerikaner siegen und damit den Vormarsch der Briten stoppen. Diese hatten versucht, die Streitkräfte der Amerikaner zu teilen – was eben durch den Sieg nicht gelang.

Bei der zweiten Schlacht von Saratoga (Schlacht von Bemis Heights) siegen die Amerikaner abermals, wodurch die Briten es nicht schaffen, die Stellungen auf den Bemis-Höhen einzunehmen.

Yorktown (1781)

Die Schlacht bei Yorktown ist die letzte Schlacht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Am 28. September 1781 begann die Belagerung von Yorktown und am 19. Oktober kapitulieren die Briten. Etwa 7.000 britische Soldaten gehen in Gefangenschaft, weshalb sich die Briten zu Friedensverhandlungen bereiterklären.

Warum war die Schlacht von Saratoga so wichtig?

Die Schlacht von Saratoga war aus zweierlei Hinsicht wichtig. Zum einen wollten die Briten von Kanada auf den Hudson-River vorrücken, um Neuengland vom Rest der Kolonien abzuschneiden. Der Saratoga-Feldzug scheiterte, nachdem die britische Armee in den Schlachten von Saragota verloren. (Schlacht von Freeman’s Farm am 19. September 1777, Schlacht von Bemis Heights am 17. Oktober 1777).

Dadurch konnte Neuengland nicht vom Süden getrennt werden, was es für die amerikanischen Truppen einfacher machte.

Der zweite Punkt ist genauso wichtig. Denn nach den beiden gewonnenen Schlachten erkannte Frankreich offiziell die Dreizehn Kolonien als unabhängige Staaten an. Daraufhin schlossen diese 1778 einen Handels- und Freundschaftsvertrag mit den Kolonien.

Drei Jahre später siegten die Franzosen gemeinsam mit den Amerikanern in der Schlacht bei Yorktown, wodurch der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg zu Gunsten der Kolonisten entschieden wurde. Jener Sieg wäre ohne ausländische Unterstützung sicherlich nicht möglich gewesen. Demnach war der Sieg von Saragota ein strategischer Wendepunkt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Welche militärische Strategie verfolgte George Washington?

George Washington war ein Meister des Untertauchens, des Rückzuges und des plötzlichen Wiederauftauchens. Und genau diese Strategie setzte die Kontinentalarmee um. Washingtons Kernidee lautete: die Armee am Leben halten. Aus dieser Kernidee leitete sich seine ganze Kriegsstrategie ab: Überleben statt glänzen – zermürben statt zerstören.

Die Washington-Armee vermied offene Schlachten. Denn die Briten waren ihnen zahlenmäßig weit überlegen. Er setzte auf Lauern, schnelles Vorpreschen und schnelle Rückzüge, um einer Einkesselung zu entgehen. Die Briten konnten ihn nie fangen, egal welcher Oberbefehlshaber es versuchte.

Um diese Überraschungsmomente kreieren zu können, musste Washington über Routen seiner Gegner Bescheid wissen. Deshalb baute er ein professionelles Spionagenetzwerk (Culper Ring) auf. Auf Grundlage der gewonnenen Informationen wurden dann kleinere Überfälle auf britische Versorgungslinien oder Vorposten geplant.

Die britische Armee sollte zermürbt werden. Alle Soldaten der Briten sollten es einfach nur satt haben, dort zu kämpfen. Denn sie sollten ihre Gegner erst sehen, wenn sie zuschlagen. Und falls sie diese verfolgen, sollten sie ihre Gegner nicht fangen können. Diese psychologische Kriegsführung zeigte Wirkung, weshalb Washington seine Armee so lange am Leben hielt, bis französische Unterstützung ab 1778 eintraf.

Welche Rolle spielten indigene Völker?

Indigene Völker kämpften auf beiden Seiten. Je nach Volk erhofften sich die Indigenen irgendwelche Privilegien der Engländer und Franzosen.

Direkt nach Ende des Siebenjährigen Krieges gab es in Ohio den Pontiac-Aufstand. Daraufhin haben die Briten den Kolonisten verboten, ihr Siedlungsgebiet nach Westen auszudehnen. Dies empfanden die Kolonisten als Bevormundung, was zu einem weiteren Grund für die Unabhängigkeitsbewegung wurde. Aber die Indigene Bevölkerung sah die königliche Proklamation von 1763 mit Wohlwollen.

Demnach hatten diese Völker auch kein Interesse daran, dass die Kolonien unabhängig werden und dann eine aggressivere Siedlungspolitik umsetzen würden. Demnach waren mit den Briten einige indigene Völker verbündet, welche daran glaubten, dass ein britischer Sieg ihre Territorien sichern würde. Zu diesen Völkern gehörten die Cayuga, Seneca, Onondaga, Cherokee, Shawnee, Odawa, Muskogee und Mi’kmaq.

Einige indigene Stämme unterstützten aber auch die amerikanische Seite. Denn es gab Handelsbeziehungen zu den Dreizehn Kolonien oder die Stämme erhofften sich, später anerkannt zu werden. Oftmals waren auch Rivalitäten zum Nachbarn entscheidend, um sich auf die Gegenseite zu stellen. Die Verbündeten der Kolonisten waren die Oneida, Tuscarora, Catawba, Lenape, Abenaki, Mahican, Cheraw, Seminolen und Lumbee.

Auf beiden Seiten wurden die Indigenen als Führer, Kundschafter oder als Hilfssoldaten in der Grenzsicherung eingesetzt.

Wie endete der Krieg?

Die Schlacht bzw. Belagerung von Yorktown endete am 19. Oktober 1781 mit einer britischen Kapitulation. Nach Yorktown kam es nur noch zu vereinzelten Kämpfen, welche aber nicht abgestimmt waren.

Die Waffenruhe zwischen Amerikanern und Briten mündete in einen Vorfrieden, welcher am 30. November 1781 geschlossen wurde. Damit schieden die Amerikaner aus dem Krieg aus, ohne sich vorher mit ihren europäischen Verbündeten abzustimmen.

Der Frieden von Paris am 3. September 1783 besiegelte das endgültige Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Im Friedensvertrag erkannten die Briten die Dreizehn Kolonien als unabhängige Staaten (USA) an.

Welche Folgen hatte der Krieg für Amerika?

Großbritannien verzichtete auf alle Gebiete bis zum Mississippi-River. Dies bedeutete, dass das Gebiet der Dreizehn Kolonien fortan amerikanisch war. Aber auch das Gebiet, welches Großbritannien im Siebenjährigen Krieg von den Franzosen errungen hatte, wurde amerikanisch. Das Gebiet nördlich der Großen Seen (Kanada) blieb britisch.

Jenes Gebiet, welches unmittelbar östlich des Mississippis lag – wurde von den Briten 1763 noch als Pontiac- oder Indianergebiet bezeichnet, auf welchen nicht gesiedelt werden durfte (Königliche Proklamation von 1763). Durch die Abtretung des östlichen Mississippi-Gebietes an die Amerikaner wurde dieses Gebiet für die Besiedlung freigegeben. Fortan begann eine aggressive Siedlungspolitik der Amerikaner in den Westen, wodurch die dort lebende indigene Bevölkerung unter Druck geriet.

Nordamerika 1775: Die Dreizehn Kolonien (rot), das zugewonnene Gebiet der Briten nach dem Franzosen- und Indianerkrieg (rosa) und das spanische Gebiet (orange), Bildlizenz: gemeinfrei - keine Änderungen

Nordamerika 1775: Die Dreizehn Kolonien (rot), das zugewonnene Gebiet der Briten nach dem Franzosen- und Indianerkrieg (rosa) und das spanische Gebiet (orange)

Die USA verabschiedeten 1788 ihre Verfassung, wodurch der Staat offiziell existierte. Diese Verfassung wurde 1787 durch die Gründungsväter verfasst und unterschrieben. Der erste Präsident der neu gegründeten USA wurde George Washington.

Welche Bedeutung hatte der amerikanischen Unabhängigkeitskriegs für Europa?

Die Amerikaner zeigten, dass man das britische Weltreich besiegen kann. Außerdem zeigten die Amerikaner mit der Gründung der USA auch eine Möglichkeit auf, dass ein moderner Staat keine Monarchie sein musste. Die amerikanische Verfassung ist die älteste niedergeschriebene Verfassung der Welt, die in anderen Ländern als Modell diente.

Frankreich, ein Verbündeter der Amerikaner, gewann durch den Sieg eigenes Prestige zurück. Dieses hatte Frankreich durch die Niederlage im Siebenjährigen Krieg verloren. Doch dieser Prestige-Gewinn war teuer erkauft. Denn die Staatsverschuldung, welche bereits nach dem Siebenjährigen Krieg enorm war, wuchs weiter.

Letztlich brach die Volkswirtschaft in Frankreich immer weiter zusammen, was dann zur Französischen Revolution von 1789 führte. Die amerikanischen Ideale von Freiheit und Gleichheit inspirierten die französischen Revolutionäre.

Spanien, ein weitere Verbündeter der Amerikaner, konnte Florida zurückgewinnen. Dennoch reichten jetzt die amerikanischen Gebiete bis zu den spanischen Gebieten in Nordamerika heran. Da das spanische Gebiet Nordamerikas relativ unverteidigt war, förderten die Spanier zukünftig mehrere Initiativen. So verhängten die Spanier einen hohen Zoll auf amerikanische Produkte und blockierten den Hafen von New Orleans für amerikanische Siedler.

Weiterhin unterstützten die Spanier einen Krieg innerhalb der USA durch indianische Stellvertreter in ihrem Südwestterritorium.

Das Spanische Kolonialreich brach dennoch zusammen. Denn viele lateinamerikanischen Staaten nahmen sich die USA zum Vorbild. Und so setzten auch dort Unabhängigkeitsbewegungen ein.

Ab 1809 begannen dann die Unabhängigkeitskriege in Spanisch-Südamerika. Erstes Land, welches unabhängig wurde, war Ecuador (1809) gefolgt von Bolivien. Venezuela wurde 1810/1811 unabhängig und Kolumbien ebenfalls. Danach folgten Argentinien, Chile, Peru und Paraguay.

Mit der Amerikanischen Revolution bzw. dem Unabhängigkeitskrieg begann das Zeitalter der Revolutionen, welches bis zur Deutschen Revolution von 1848 reicht. In vielen Staaten entstand ein neues Verständnis vom Staatsaufbau, weshalb die absolutistischen Monarchien durch gemäßigtere (parlamentarische Monarchien) ersetzt wurden.

Welche Folgen hatte der Unabhängigkeitskrieg für indigene Gemeinschaften?

Da die Briten den Krieg verloren hatten, verlor die königliche Proklamation von 1763 an Bedeutung. Das bedeutet, dass das Gebiet östlich des Mississippi-Rivers für amerikanische Siedler freigegeben wurde.

Zwischen 1783 und 1890 nahmen die Indianerkriege, in Folge der Siedlungspolitik, massiv zu. Erst nach dem Massaker von Wounded Knee vom 29. Dezember 1890 war der Widerstand der Prärie-Indianer endgültig gebrochen. Zu diesem Zeitpunkt waren die US-Amerikaner schon über ganz Nordamerika verbreitet.

Die US-amerikanische Ideologie einer kulturellen Missionierung setzte sich bis nach Westen durch. Diese als Manifest Destiny bezeichnete Ideologie sah vor, dass die Ideale einer freiheitlichen Nation nach Westen getragen werden müssen. Dadurch wurden die Grenzen der USA stück für stück erweitert.

In Fortführung der Manifest Destiny glaubten die Pioniere daran, dass es ihr göttlicher Auftrag gewesen sei, die USA über den gesamten nordamerikanischen Kontinent auszudehnen.

Die Indianerpolitik ordnete sich in die Manifest Destiny ein, weshalb es zur Zwangsumsiedlung der östlich des Mississippi lebenden Indianerstämme kam. Es entstanden erste Reservate, in denen Indigene verbracht wurden.

Christliche Zwangsmissionierung und Umerziehung waren gängige Methoden und ließen sich wunderbar mit Aufklärung, Menschenrechten oder Humanismus verknüpften. Denn die weißen Siedler glaubten daran, dass sie die Seelen der indigenen Völker retten müssten – weshalb sie diese verschleppten und zum Christentum zwangen.

Wie beeinflusste der Unabhängigkeitskrieg die Menschenrechte?

Die Bill of Rights wurden 1689 in England verabschiedet. Diese Gesetze regeln den Umgang des britischen Parlaments mit dem englischen Königtum. Jene Gesetze gelten als Geburtsstunde des Parlamentarismus. In der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung bezogen sich die Revolutionäre auf die Bill of Rights und argumentierten, dass die Steuererhebung in den Kolonien gegen diese Gesetze verstoßen würden, da die Kolonisten das englische Parlament niemals gewählt hatten.

Auf Grundlage der englischen Bill of Rights beschlossen die Amerikaner am 25. September 1789 eigene Bill of Rights in die US-Verfassung aufzunehmen. In diesen Zusatzartikeln stehen diverse Grundrechte, wie das Tragen von Waffen, Religionsfreiheit, Schutz vor Willkür, Recht auf ein Geschworenengericht und dass die politische Macht entweder bei den Bundesstaaten oder beim Volk liegt.

Jene Bill of Rights waren eine Erweiterung der amerikanische Verfassung. Doch bereits in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 waren universell geltende Menschenrechte (Recht auf Freiheit, Streben nach Glück) vereinbart wurden. Die US-Verfassung von 1788 nahm diese formulierten Grundrechte und goss diese in spezifische Gesetze. Demnach wurden nach 1788 jedem US-Amerikaner diverse Menschenrechte durch die Verfassung garantiert. Und der Staat hatte die Aufgabe, diese Rechte zu schützen.

Für die Europäer waren diese Menschenrechte derart attraktiv, dass diese Ideen nach Europa exportiert wurden. So war bspw. Marquis de La Fayette als Offizier im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg tätig und ging danach zurück nach Frankreich. Seine Ideen und Eindrücke aus Amerika nahm er mit und wurde in Frankreich zu einer Führungsfigur der Französischen Revolution.


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