Gründerväter der USA
Die Gründerväter der USA waren ein Personenkreis, welche am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung und am 17. September 1787 die US-Verfassung verabschiedeten. Es handelt sich demnach um zwei verschiedene Personenkreise mit unterschiedlichen Personen. Mitunter werden die Personen, welche die Konföderationsartikel von 1777 verabschiedeten, ebenfalls zum Kreis der Gründerväter gezählt.
Der einzige Gründervater, welcher sowohl bei der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung als auch bei der Unterschreibung der US-Verfassung dabei war, ist Benjamin Franklin gewesen.
Die Gründerväter spielen eine herausragende Rolle bei der Entstehung der USA, waren US-Patrioten, Anführer der amerikanischen Revolution, dienten mitunter im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und entwarfen den Regierungsrahmen für die neu geschaffene Nation. In der US-amerikanischen Geschichte werden sie als Volkshelden verehrt. Vielen von ihnen werden besondere intellektuelle Fähigkeiten nachgesagt.
Inhalt
- 1 Steckbrief
- 2 Wer waren Gründerväter?
- 3 Warum heißen sie Founding Fathers?
- 4 Was ist der Unterschied zu den Framers of the Constitution?
- 5 Wie viele Gründerväter gibt es?
- 6 Wer gilt als wichtigster Gründervater?
- 7 Gab es auch Gründermütter (Founding Mothers)?
- 8 Hatten die Gründerväter Sklaven?
- 9 Waren alle Gründerväter sich einig?
- 10 Welche Ideen der Aufklärung beeinflussten die Gründerväter?
- 11 Wie entwickelten die Gründerväter die US Verfassung?
- 12 Warum entwickelten die Gründerväter die Checks and Balances?
- 13 Welche Debatten wurden zwischen Federalists und Anti Federalists geführt?
- 14 Warum entwickelten die Gründerväter die Bill of Rights?
- 15 Warum gelten die Gründerväter als so wichtig?
- 16 Wie werden die Gründerväter in den USA verehrt?
- 17 Gibt es Kritik an den Gründervätern?
- 18 Welche Mythen werden über die Gründerväter erzählt?
- 19 Namen der Gründerväter, geordnet nach Kolonie und Verdienst
Steckbrief
| Bedeutung: | Personen, welche bei der Gründung der USA, eine Schlüsselrolle hatten. |
| Personenkreise: | -Befürworter der US-Unabhängigkeitserklärung (56 Personen) -Unterzeichner der US-Verfassung (39 Delegierte) |
| Wichtigsten: | George Washington: Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee im US-Unabhängigkeitskrieg, Präsident des Verfassungskonvents von 1787, erster Präsident der Vereinigten Staaten Benjamin Franklin: höchster Diplomat der Dreizehn Kolonien, organisierte durch gezielte Propaganda den Widerstand in Zeitungen während der US-Revolution, schuf die Allianz mit Frankreich während des Krieges, verhandelte den Frieden von Paris (1783) Alexander Hamilton: Stabschef von G. Washington während des Krieges, Delegierter beim Verfassungskonvent von 1787, Autor der Federalist Papers, erster Finanzminister der USA John Jay: Präsident des Kontinentalkongresses (1778-1779) und somit defacto das Staatsoberhaupt der Kolonien, Mitautor der Federalist Papers, Erster Oberster Richter der USA Thomas Jefferson: Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung, Mitgestalter der Verfassungsideen, Erster Außenminister der USA, zweiter Vizepräsident der USA, dritter Präsident der USA James Madison: Co‑Autor der Federalist Papers, Vater der Bill of Rights, vierter Präsident der USA |
| Schlüsselereignisse: | Stempelgesetz (1765), Boston Tea Party (1773), Coercive Acts (1774), Unabhängigkeitskrieg (ab 1775), Lee-Resolution (1776), Unabhängigkeitserklärung (1776), Vertrag von Paris (1783), US-Verfassung (1787) Bill of Rights (1789) |
Wer waren Gründerväter?
Die Gründerväter der USA waren bedeutende Personen, welche einen wichtigen Beitrag rundum die Gründung der USA geleistet hatten. Die Liste der Gründerväter wird stets erweitert. So betrachten einige Historiker alle Delegierten der Verfassungskonvention als Gründerväter, ganz gleich ob sie die US-Verfassung genehmigt hatten oder nicht.
Auch diverse militärische Anführer und Helden des Unabhängigkeitskrieges werden von einigen Historikern als Gründerväter bezeichnet. Selbst Philosophen, Autoren, Redner und andere Männer oder Frauen werden in die Liste aufgenommen, wenn ihr Beitrag zur amerikanischen Unabhängigkeit als bedeutend erscheint.
Einig sind sich Historiker darüber, dass die Delegierten – welche die Unabhängigkeitserklärung verabschiedeten – zu den Gründervätern gezählt werden müssen. Denn diese Personen verabschiedeten die Erklärung mit dem Wissen, dass sie von der britischen Regierung als Hochverräter verurteilt werden würden.
Ihnen drohte demnach Verfolgung, Folter und Tod. Dennoch haben sie für die Unabhängigkeit gestimmt und persönliche Risiken hinten angestellt. Diese heroische Tat war so wertvoll, dass für diese Beteiligten der Titel der Gründerväter erfunden wurde.
Warum heißen sie Founding Fathers?
Founding fathers ist die englische Bezeichnung für Gründervater. Erstmals wurde der Begriff vom US-Senator Warren G. Harding bei einer Grundsatzrede auf dem Republikanischen Nationalkonvent 1916 verwendet.
Als Harding am 4. März 1921 zum 29. Präsidenten der USA vereidigt wurde, verwendete er den Begriff in seiner Antrittsrede noch einmal. Es wird davon ausgegangen, dass Judson C. Welliver, der Redenschreiber des Präsidenten, der eigentliche Erfinder des Wortes war. Damit war Harding der erste Präsident, welcher den Begriff verwendete.
Spätere Präsidenten verwendeten den Begriff weiterhin, wodurch er in den allgemeinen Sprachschatz der amerikanischen Bevölkerung einsickerte.
Was ist der Unterschied zu den Framers of the Constitution?
Framers of the constitution sind jene Personen, welche am US-Verfassungskonvent von 1787 teilnahmen. Dabei wird zwischen den Verfassern (Framers) und denen unterschieden, welche die Verfassung unterzeichnet haben. Letztere umfasst einen Personenkreis von 39 Delegierten.
Diese 39 Unterzeichner werden normalerweise den Gründungsvätern zugerechnet. Der Personenkreis der Verfasser (Framers) umfasst hingegen fünfundfünfzig Delegierte. Manche Historiker bezeichnen alle Framers als Founding Fathers (Gründerväter). Andere beschränken die Liste auf die Unterzeichner.
Wie viele Gründerväter gibt es?
Wie bereits beschrieben, ist die Liste vage und unterscheidet sich je nach Autor. Einig sind sich Historiker darüber, dass die 56 Delegierten – welche die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben hatten – dazu gezählt werden. Die US-Verfassung wurde von 39 Delegierten unterschrieben. Demnach beträgt die Mindestanzahl fünfundneunzig Gründerväter.
Wer gilt als wichtigster Gründervater?
George Washington wird in den USA als Vater der Nation verehrt. Denn er war Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten. Nach dem Krieg war er Präsident des Verfassungskonvents und schließlich wurde er am 30. April 1789 als erster US-Präsidenten vereidigt.
Der Historiker Richard B. Morris identifizierte 1973 sieben Persönlichkeiten als Schlüsselgründer. Diese sieben Personen hatten einen dreifachen Test bestanden, welchen Morris eigens entwickelt hatte. Für diesen Test schrieb Morris drei Schlüsselqualifikationen fest: Führungsstärke, Dienstdauer und Einfluss aufs Staatswesen.
Laut Morris sind John Adams, Benjamin Franklin, Alexander Hamilton, John Jay, Thomas Jefferson, James Madison und Washington diese sieben Schlüsselgründer.
Gab es auch Gründermütter (Founding Mothers)?
Founding Mothers gibt es nicht offiziell. Denn in der Liste der Gründerväter sind tatsächlich nur Männer verzeichnet. Aber es gab durchaus Frauen, welche während der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung eine wichtige Rolle spielten.
So eine mögliche Founding Mother wäre bspw. Abigail Adams, die Frau von John Adams. Sie war Beraterin ihres Mannes und eine frühe Stimme der Frauenbewegung. Ebenfalls von Bedeutung war Martha Washington, die Ehefrau von George Washington. Sie unterstützte die Truppen im Unabhängigkeitskrieg.
Mercy Otis Warren war eine Historikern der amerikanischen Revolution, Schriftstellerin und Kommentatorin. Im Jahr 1805 erschien ihr dreibändiges Geschichtswerk über die Amerikanische Revolution.
Ebenfalls von Bedeutung für die amerikanische Sache war Phillis Wheatley, die erste afroamerikanische Dichterin. Ihr Werk stärkte die revolutionäre Idee. Deborah Sampson kämpfte als Mann verkleidet direkt an der Front.
Hatten die Gründerväter Sklaven?
Zwölf Gründerväter besaßen, verwalteten oder erbten Sklavenplantagen bzw. große Farmen. Dieser waren:
- Richard Bassett
- John Blair Jr.
- William Blount
- Pierce Butler
- Charles Carroll
- Daniel of St. Thomas Jenifer
- George Mason
- Charles Cotesworth Pinckney
- Charles Pinckney
- Edward Rutledge
- Richard Dobbs Spaight
- George Washington

Mount Vernon in Virginia ist das Anwesen von George Washington gewesen, Auf seiner Plantage beschäftigte er versklavte Arbeiter
Waren alle Gründerväter sich einig?
Nein ganz und gar nicht. Denn die Delegierten, welche später zu Gründervätern ernannt wurden, kamen aus ganz unterschiedlichen Kolonien. Und in New York hatte man ganz andere Vorstellungen von Politik als im Süden. Als dann die US-Verfassung in den Dreizehn Kolonien ratifiziert wurde, bildeten sich zwei Lager: Federalists und die Democratic Republicans. Während die Federalists einen starken Zentralstaat wollten, trat die Gegenseite für mehr Macht der Bundesstaaten ein.
Als sich die Delegierten auf die Unabhängigkeitserklärung oder die Verfassung einigen mussten, trafen unterschiedliche wirtschaftliche Interessen und politische Ideologien aufeinander. So bevorzugte bspw. James Madison eine starke Regierung, deren Macht aber klar begrenzt wird. Alexander Hamilton bevorzugte eine Zentralregierung und Thomas Jefferson lehnte jegliche Zentralmacht ab.
Die nördlichen Kolonien waren Handelsstaaten mit wichtigen Exporthäfen und Industrien. Der Süden war agrarwirtschaftlich geprägt. Doch der größte Konfliktherd war die Sklaverei. Thomas Jefferson wollte die Sklaverei schon in der Unabhängigkeitserklärung verurteilen. Die Südstaaten, deren Wirtschaftsmodell auf Plantagenökonomie basierte, lehnten dies strikt ab.
Die ganzen Kongresse waren ein Ringen um die beste Lösung und die Bereitschaft zum Kompromiss. Der Erfolg stellte sich in ähnlicher Weise ein, wie in heutigen demokratischen Prozessen. Nämlich langsam und mühsam. (Siehe Abschnitt: Federalists und Anti-Federalists)
Welche Ideen der Aufklärung beeinflussten die Gründerväter?
Die Grundannahme der Aufklärer war, dass staatliche Ordnung auf menschlicher Vernunft basieren muss. Insbesondere Thomas Jefferson und Benjamin Franklin waren überzeugte Rationalisten, welche an die Daseinsberechtigung von Wissenschaft glaubten. Besonders populär waren die Ideen von Locke, Montesquieu, Rousseau und Voltaire.
Naturrechte
Die Existenz eines Naturrechts ist die Grundlage der Argumentation in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Thomas Jefferson war der Hauptautor und argumentiert, dass jeder Mensch natürliche Rechte besitzt. Diese Rechte sind das Recht auf Leben, Freiheit und das Recht auf Glück („Life, Liberty and the pursuit of Happiness“).
Jene Rechte sind Naturrechte und demnach unveräußerlich. Diese Naturrechtsphilosophie hat er insbesondere von John Locke übernommen. Andere Naturrechtsphilosophen, wie Francis Hutcheson oder Jean-Jacques Burlamaqui, übten ebenfalls Einfluss auf.
Gesellschaftsvertrag
Auch das Prinzip des Gesellschaftsvertrages übernahmen die Gründerväter zu großen Teilen von John Locke. Laut dessen Vertragstheorie gibt es Staatlichkeit nur deshalb, damit die Rechte des Einzelnen geschützt werden.
Ein Individuum unterwirft sich staatlichen Strukturen und gibt damit persönliche Freiheit auf. Da Freiheit ein Naturrecht ist, macht dies der Einzelne nur, wenn diese Unterwerfung einen gewissen Nutzen verspricht.
Wenn der Nutzen ausbleibt, verliert der Staat seine Daseinsberechtigung und der Einzelne wird seine Freiheit zurückfordern. Deshalb ist die Absetzung einer alten Regierung und die Schaffung einer neuen durchaus legitim. Jenes Argument war Bestandteil der Unabhängigkeitserklärung
Gewaltenteilung
Das Prinzip der Gewaltenteilung übernahmen die Gründerväter von Montesquieu. In der US-Verfassung wird Montesquieus Modell einer Teilung der Staatsgewalt lehrbuchhaft angewendet.
Die Dreiteilung sieht vor, dass es eine gesetzgebende Gewalt (Legislative, US-Kongress), eine richterliche Gewalt (Judikative, Supreme Court) und eine ausführende Gewalt (Exekutive, US-Präsident) geben muss. Dadurch wird die Macht einer Regierung auf drei Säulen verteilt, demnach beschränkt und intern überwacht. In der US-Verfassung wird jenes Prinzip als Checks and Balances bezeichnet.
Volkssouveränität
Dass die ganze politische Macht vom Volk ausgehen muss, findet sich bei Locke und Jean-Jacques Rousseau gleichermaßen. Deshalb beginnt die Präambel der US-Verfassung mit dem Satz: We the People.
Religionsfreiheit
Voltaire war Befürworter, dass Staat und Kirche klar voneinander getrennt werden sollten. Denn das Dilemma in Europa bestand darin, dass es staatliche Kirchen gab, welche religiöse Intoleranz förderten. In der US-Verfassung setzen Jefferson und Madison das Prinzip einer Trennung von Kirche und Staat um. Somit sollte im neuen Staat keine Staatskirche existieren und freie Religionsausübung ein Grundrecht sein.
Machteinschränkung
Die Aufklärung kritisierte absolute Macht und Monarchie. Denn dies verhindere, dass der Mensch sein ganzes Potential entfalten könne. Und die Potentialentfaltung war oberstes Ziel der Aufklärer, weshalb sie eine zentrales Machtorgan klar ablehnten. Damit in den USA der Machtmissbrauch verhindert werden könne, entwickelten die Gründerväter ein System der Checks and Balances.
Wie entwickelten die Gründerväter die US Verfassung?
Die Ausarbeitung der US-Verfassung begann am 25. Mai 1787 und endete am 17. September 1787. Zuvor wählte jede Kolonie bestimmte Delegierte, welche für das Verfassungskonvent abgestellt werden sollten. Insgesamt waren es fünfundfünfzig Personen.
George Washington wurde zum Präsidenten des Verfassungskonvents gewählt. Jede Kolonie stellte dann ihren Plan für die Strukturierung der Bundesregierung vor.
Connecticut-Kompromiss
Der Virginia-Plan sah vor, dass es einen starken Zentralstaat geben und das Parlament über eine Verhältniswahl zusammengesetzt werden sollte. Im New-Jersey-Plan warb man für Staatengleichheit und der Hamilton-Plan setzte auf eine stark zentralisierte Regierung.
Man einigte sich letztlich auf den Connecticut-Plan. Dieser sah vor, dass es ein Zweikammerparlament mit Verhältniswahl im Repräsentantenhaus und gleicher Vertretung im Senat geben soll. Am 16. Juli wurde der Connecticut-Kompromiss zur Abstimmung vorgelegt und schließlich genehmigt.
Drei-Fünftel-Kompromiss
Die Sklaverei blieb ein Streitpunkt. Sklavenstaaten wollten, dass die Sklaven als Bevölkerung mitgezählt werden. Dies hätte Auswirkungen auf die Anzahl der Sitze im Repräsentantenhaus, die Anzahl der Wahlmännerstimmen und die Anzahl des Steuergeldes gehabt, welches die Bundesstaaten zahlen müssen.
Sklavenfreie Staaten wollten die Sklaven ganz aus der Zählung ausschließen, da diese sowieso kein Wahlrecht hatten. Man einigte sich am 12. Juli 1787 auf einen Drei-Fünftel-Kompromiss.
Der Kompromiss zählte drei Fünftel der Sklavenbevölkerung jedes Bundesstaates zur Gesamtbevölkerung dieses Bundesstaates. Dies brachte für den Süden mehr politische Macht als für den sklavenfreien Norden. Freie Schwarze und Vertragsarbeiter unterlagen diesem Kompromiss nicht und wurden als volle Person zur Vertretung hinzugezählt.
Verfassungsvorschlag
Mehrere Ausschüsse (Committee of Detail, Committee of Style) formen den endgültigen Text. Der Entwurf wird am 14. September von Jacob Shallus vorgelesen.
Am 15. September erhält der Verfassungsentwurf die einstimmige Zustimmung der Landesdelegationen. Und am 17. September 1787 unterschreiben neununddreißig Delegierte aus zwölf Bundesstaaten (alle außer Rhode Island) die neue Verfassung der USA.
Als erster unterschrieb George Washington, da er Präsident des Verfassungskonvent war.
Ratifizierungsprozess
Am 18. September wird die vorgeschlagene US-Verfassung veröffentlicht und der Verfassungsvorschlag wird am 20. September vom Kongress empfangen. Dieser stimmt dem Verfassungsvorschlag zu. Daraufhin wird die vorgeschlagene Verfassung an die dreizehn Bundesstaaten geschickt.
Die Ratifizierungskonvention beginnt am 20. November in Pennsylvania und am 3. Dezember in Delaware. Letztere Bundesstaat ist der erste, welche die neue Verfassung am 7. Dezember ratifiziert. Pennsylvania ratifiziert zehn Tage später.
Bis zum 25. Juni 1788 ist die US-Verfassung in zehn Bundesstaaten ratifiziert. New York wird der elfte Bundesstaat sein, welcher am 26. Juli ratifiziert. Nur North Carolina ratifiziert erst 1789 und Rhode Island erst 1790.
Dennoch bestätigt der Kongress der Konföderation am 13. September 1788, dass die neue Verfassung ordnungsgemäß ratifiziert wurde. Gleichzeitig wird das Datum für das erste Treffen der neuen Bundesregierung und die erste Präsidentschaftswahl festgelegt.
Zwischen dem 5. Dezember 1788 und dem 10. Januar 1789 wird die erste vierjährliche Präsidentschaftswahl unter der neuen Verfassung abgehalten. Am Ende wird George Washington zum ersten Präsidenten der USA gewählt.
Warum entwickelten die Gründerväter die Checks and Balances?
Das Prinzip der Checks and Balances wurde von Montesquieu 1748 in seinem Werk „Vom Geist der Gesetze“ aufgegriffen. Auf Deutsch bedeutet es: „Überprüfung und Ausgleich“.
Dieses Prinzip setzten die Gründerväter 1787 in der US-Verfassung um. Damit wollten sie verhindern, dass in ihrem neu gedachten System einzelne Machtzentren mit zu großer Machtfülle entstehen können. Abschreckendes Beispiel waren die Monarchien in Europa.
Im politischen System der USA gibt es verschiedene Machtzentren, welche in ihrer Machtfülle beschränkt sind. Der US-Kongress ist die gesetzgebende Gewalt und besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Die Exekutive (ausführende Gewalt) ist der US-Präsident und die richterliche Gewalt (Judikative) geht vom Supreme Court aus.
Alle drei Staatsgewalten sollen sich gegenseitig kontrollieren oder auch blockieren und somit ein Machtmonopol eines Einzelnen verhindern. Dadurch kann eine einzelne Institution niemals mehr Macht gewinnen, als ihr von der US-Verfassung zugesichert wurde.
Die Checks and Balances sehen vor, dass eine Gewaltenteilung nicht nur räumlich stattfindet, sondern auch institutionell. Deshalb wurden alle drei Gewalten mit Machtmitteln ausgestattet, welche es erlauben, die eigene Gewalt gegen die andere Gewalt zu verteidigen.
So kann bspw. der US-Präsident ein Vetorecht gegen bestimmte Gesetze des Kongresses einlegen und der Supreme Court kann Gesetze als verfassungswidrig erklären und verbieten. Der Kongress kann Richter und selbst den US-Präsidenten von seinem Amt entheben oder Untersuchungsausschüsse einrichten.
Selbst innerhalb der Legislative gilt das Prinzip der Checks and Balances, da zwei Kammern über ein neues Gesetz entscheiden müssen.
Die Checks and Balances als Modell der staatlichen Gewaltenteilung wurden von Demokratien des Westens übernommen. Nur mit einem solchen System kann sichergestellt werden, dass die Demokratie in einem Land geschützt wird.
Welche Debatten wurden zwischen Federalists und Anti Federalists geführt?
Die Auseinandersetzungen zwischen Federalists (Föderalisten) und Anti Federalists begannen direkt nach der Fertigstellung der US-Verfassung. Sie prägten den gesamten Ratifizierungsprozess. Es ging in diesen Debatten um die zentrale Frage, wie viel Macht die neue Bundesregierung haben sollte.
Die Federalists (Föderalisten) standen für einen starke Zentralregierung, während die Democratic Republicans (Anti-Federalists) für eine Wahrung der Macht der Einzelstaaten einstanden. Die Bezeichnungen sind irreführend, da Föderalismus eigentlich eine Machtverteilung auf mehrere Bundesstaaten bedeutet. Hier stehen die Bezeichnungen für das Gegenteil.
Argumente der Federalists
Hauptargument der Federalists war, dass es eine starke Regierung brauche, um wirtschaftliche Stabilität zu schaffen und die Union beisammen zu halten. Sie waren Befürworter des US-Verfassungsvorschlags.
Abschreckendes Beispiel für viele Federalists waren die Konföderationsartikel, welche ein Vorläufer der US-Verfassung waren. In dieser Protoverfassung wurde die Bundesregierung schwach gehalten, was dazu führte – dass weder Steuern erhoben noch der Handel reguliert werden konnte. Und genau diese Schwäche hatte ab 1783 (Unabhängigkeit von Großbritannien) zu Chaos, Schuldenkrisen und Handelskriegen zwischen den Bundesstaaten geführt.
Ein weiteres Argument der Federalists war, dass die Checks and Balances geschaffen wurden, um Machtmissbrauch zu verhindern. Von den Anhängern wurde die Verfassung als ein Kompromiss verstanden, welcher nationale und staatliche Interessen zusammenführe.
Wichtige Vertreter des Federalist-Lagers waren Alexander Hamilton, James Madison und John Jay. Zusammen verfassten sie die Federalist Papers, um die Verfassung zu verteidigen.
Argumente der Anti-Federalists
Die Anti Federalists waren der Meinung, dass die neue Bundesregierung zu mächtig sei und damit die Freiheit der Bürger auf lange Sicht gefährden könne. Viele von ihnen befürchteten, dass die US-Verfassung irgendwann dazu genutzt werden könne, um eine neue Form der Tyrannis zu schützen.
In ihrer Befürchtung sahen sie, dass besonders kleine US-Bundesstaaten kaum Macht ausüben konnten und die Interessen von ländlichen Regionen irgendwann nicht mehr gehört werden würden. Die Anti-Federalists misstrauten einer zu starken Regierung und glaubten, dass der US-Präsident irgendwann zu mächtig werden könne.
Ein weiteres Argument war, dass das große Territorium zu unüberschaubar für eine Republik als Staatsform sei.
Wichtige Vertreter des Anti-Federalist-Lagers waren Patrick Henry, George Mason, Thomas Jefferson und Richard Henry Lee. Zu ihren wichtigsten Schriften gehörten Brutus, Cato und Federal Farmer.
Warum entwickelten die Gründerväter die Bill of Rights?
Die Bill of Rights waren in der US-Verfassung von 1787 noch nicht enthalten. Sie wurden erst 1789 beschlossen und bis zum 15. Dezember 1791 in den einzelnen Bundesstaaten ratifiziert. Die Bill of Rights sind zehn Zusatzartikel zur US-Verfassung und geben den Befürchtungen der Anti-Föderalisten nach.
Jene zehn Artikel sind unveräußerliche Grundrechte, welche jedem US-Bürger zustehen. Bei Verletzung dieser Grundrechte, hat jeder Bürger das Recht, seine Grundrechte einzuklagen. In letzter Instanz sind diese Grundrechte sogar vor dem Supreme Court, also dem Obersten Gerichtshof der USA, einklagbar.
Zu diesen Grundrechten gehören bspw. das Recht auf Waffenbesitz, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schutz vor Willkür, das Recht eines ordentlichen Geschworenengerichts oder dass jegliche Macht – welche nicht ausdrücklich per Verfassung der Bundesregierung übertragen wurde – immer beim Volk oder den Bundesstaaten liegt.
Wenn ein US-Präsident gegen diese Rechte verstößt, kann ein Einzelner, ein Gericht oder ein Bundesstaat gegen den Präsidenten rechtlich vorgehen. Sobald das Gericht entscheidet, dass dieses Vorgehen verfassungswidrig ist, muss der Präsident zur Rechenschaft gezogen werden bzw. diese Handlungen einstellen. Kein US-Präsident kann sich über die Verfassung stellen.
Da die Anti-Föderalisten eine zu starke Macht bei der Bundesregierung befürchteten, wird durch die Bill of Rights die Macht des US-Präsidenten deutlich beschnitten. Die Bill of Rights sind schriftlich garantierte Rechte, welche den einzelnen Bürger aber auch die Bundesstaaten vor einen übermächtigen Präsidenten schützen.
Ohne Bill of Rights hätten einige kleinere Bundesstaaten die US-Verfassung niemals ratifiziert. Erst mit dem Versprechen, dass ein Grundrechtskatalog nachgereicht werden würde – waren sie dazu bereit.
Warum gelten die Gründerväter als so wichtig?
Die Gründerväter stellten den politischen Rahmen für die USA. Sie entwarfen die Unabhängigkeitserklärung, die US-Verfassung und erweiterten Letztere um zehn Zusatzartikel (Bill of Rights). Damit erschufen die Gründerväter eine Grundlage für einen höchst freiheitlichen Staat, welcher zur damaligen Zeit seines Gleichen suchte.
Für viele Staatstheoretiker, Staatsmänner und auch Revolutionäre wurde die USA zu einem Vorbildstaat, welcher Menschenrechte schützt und diesen Schutz explizit in seiner Verfassung verankert. Die Gewaltenteilung, welche die Gründerväter entwarfen, ist bis heute beispielhaft und schützt die amerikanische Demokratie vor Machtmissbrauch.
Durch die Arbeit der Gründerväter wurden die USA zum ersten modernen Staat der Geschichte, welcher auf Ideen der Volkssouveränität, Naturrechte, Föderalismus und dem Gesellschaftsvertrag basierte. Jene Ideen wurden in Europa aufgegriffen und führten ins Zeitalter der Revolutionen. Am Ende dieses Revolutionszeitalters verschwanden die absolutistischen Monarchien aus Europa und wurden durch parlamentarische Monarchien ersetzt.
Wie werden die Gründerväter in den USA verehrt?
Bis heute sind die Gründerväter in den USA nahezu unangreifbar. In sämtlichen politischen Debatten werden die Federalist Papers oder die Schriften von Jefferson zitiert, um die eigene Position zu untermauern. Noch im 19. Jahrhundert wurde ein Kult um sämtliche Gründerväter veranstaltet und sie wurden zu Halbgöttern stilisiert.
Auf US-Banknoten und Münzen sind die Gesichter von Washington, Jefferson, Hamilton und Franklin abgebildet. Nach ihnen wurden einige Monumente in Washington, D.C. benannt, so etwa das Washington Monument oder das Jefferson Memorial. Auch viele Schulen, Countys oder Städte haben irgendeinen Gründervater im Namen.
Der Geburtstag von George Washington war der 22. Februar. An diesem Tag wird heute in den USA der Presidents Day gefeiert. Viele Orte der Gründerväter sind zudem Pilgerstätten heutige Amerikaner. So etwa Mount Vernon, das einstige Anwesen von George Washington oder Monticello, das Anwesen von Thomas Jefferson.
Gibt es Kritik an den Gründervätern?
Mittlerweile gibt es nicht wenige Stimmen, welche der Idealisierung der Gründerväter, entgegentreten. Hauptargument ist und bleibt, dass sowohl die Unabhängigkeitserklärung als auch US-Verfassung gewisse Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen haben.
So blieben auch nach der Unabhängigkeit die Afroamerikaner versklavt, Frauen hatten immer noch keine Rechte und arme Menschen blieben in der Unterschicht. Das Amerika, welches die Gründerväter entworfen haben, war für weiße privilegierte Männer gedacht. Das ganze politische System wurde so erschaffen, dass es Besitz und Eigentum zementierte.
Jene Zementierung war logisch. Denn alle Gründerväter waren selbst privilegiert. Ihnen ging es vornehmlich darum, ihre eigenen Werte und Besitztümer zu schützen. Viele von ihnen waren Anwälte, Kaufleute oder gehörten zur Pflanzerelite. Die Folge war eine Mehrklassengesellschaft- welche bis heute existiert.
Der Patriotismus, welchem die Gründerväter so vehement nachgingen, förderte eine Expansionskultur. Die US-amerikanische Lebensweise sollte in den Westen transportiert werden. Eine Folge dieser US-Westexpansion war, dass indigene Bevölkerungsgruppen ermordet, vertrieben und verschleppt wurden.
Die USA setzen sich erst seit wenigen Jahren kritisch mit ihrer eigenen Geschichte auseinander. Dabei gerieten auch die Gründerväter ins Visier der Kritiker. Die MAGA-Bewegung (Make America great again) steuert gegen solche Kritiker. Sie betonen immer wieder, dass patriotische Amerikaner sich nicht einreden lassen sollen, dass ihre Geschichte schlecht gewesen sei.
Doch bei MAGA geht es um weitaus mehr. Es geht um Angst, die eigenen Privilegien zu verlieren. Denn, wenn erst einmal viele Amerikaner kritisch auf ihre eigene Geschichte schauen, schauen sie auch kritisch auf die Folgen in der Gegenwart. Sehr viele Amerikaner müssen dann erkennen, dass dieses System niemals für sie erschaffen wurde – da sie nicht zur weißen privilegierten Oberschicht gehörten bzw. gehören. Und dies wiederum führt wohlmöglich zum Wunsch nach Veränderungen, was MAGA unbedingt verhindern will.
Welche Mythen werden über die Gründerväter erzählt?
Die Mythen über die Gründerväter entstanden im 19. Jahrhundert, als man versuchte – eine gemeinsame nationale Identität in den USA zu formen. In der modernen Forschung werden die Gründerväter weder glorifiziert noch verdammt. Stattdessen versucht man, sie historisch besser einzuordnen.
Halbgötter
Im 19. Jahrhundert wurden die Gründerväter der USA auf übertriebene Weise idealisiert. Sie wurden zu Halbgöttern gemacht, welche außergewöhnlichen Intellekt hatten, großen Mut bewiesen und heroische Taten aus innerer Überzeugung vollbrachten. Das Halbgott-Attribut wurde ihnen übergestülpt, da man sie als fehlerlose Menschen darzustellen versuchte, welche die Ideale des Humanismus und der Aufklärung verkörperten.
Patriotische Freiheitskämpfer
Die Gründerväter werden in der amerikanischen Kunst und in diversen Fernsehfilmen als Freiheitskämpfer gezeigt, welche sich mutig der britischen Besatzung entgegenstellten.
Tatsächlich waren die Gründerväter keine Philanthropen, welche einen besonderen Dienst an der Menschheit leisten wollten. Viele von ihnen hatten Sklavenplantagen, wodurch sich der moralische Widerspruch ergab – welchen die US-amerikanische Geschichte komplett ignorierte. Die Sklaven wurden durch die Unabhängigkeit der USA nicht befreit.
Stattdessen wurden durch die neu geschaffenen staatlichen Strukturen ein Sklavenhaltersystem (Plantagenökonomie) zementiert und beschützt. Den Gründervätern ging es um wirtschaftliche Interessen, nicht um die Befreiung der Menschheit. Sie wollten ihre Lebensweise beschützen, indem sie die Einmischung der Briten zurückdrängen wollten.
Der Stamp Act und der Sugar Act waren zwei Steuergesetze der Briten, welche die Wirtschaft in den Dreizehn Kolonien stark belasteten. Der Erlass dieser Gesetze gilt als Auslöser bzw. Ursache der Amerikanischen Revolution. Es ging demnach weniger um die Freiheit jedes Kolonisten, sondern vielmehr um wirtschaftliche Interessen einzelner Personen bzw. der individuellen Freiheit einer Elite.
Moralische Vorbilder
Die Gründerväter wurden in den USA immer als herzensreine Menschen dargestellt, welche moralisch makellos waren. Tatsächlich gab es moralische Widersprüche, was die Sklavenplantagen zeigen.
Hinzu kamen rassistische Weltbilder, welche eine Sklavenbefreiung unmöglich machen sollten. Auch die US-Westexpansion, welche nach der Unabhängigkeit der USA begann, war rassistisch untermauert. Die amerikanischen Patrioten glaubten, dass die Eroberung des Westens gleichzusetzen sei mit der Verbreitung der Glorreichen Amerikanischen Idee. Demnach sollten auch die Westgebiete jenseits des Mississippis von Amerikanern befreit werden.
Dass dort Indigene lebten, interessierte Niemanden, da man sich einredete, dass auch diese von der Glorreichen Sache profitieren würden. Demnach ging man davon aus, dass die Kultur der Indigenen minderwertig sei und die amerikanische Kultur deshalb Vorrang hätte. In der Konsequenz bedeutet dies, dass es völlig legitim schien, die sogenannten Wilden zu vertreiben, notfalls zu ermorden, zu verschleppen und unter Zwang zu kultivieren. Genau mit diesen Denkweisen provozierte man die Indianerkriege.
Viele der Gründerväter nahmen zwar nicht mehr an diesen Kriegen teil. Dennoch setzten sie mit der Philosophie des überlegenen amerikanischen Patriotismus den Rahmen.
Namen der Gründerväter, geordnet nach Kolonie und Verdienst
| Unabhängigkeitserklärung: | Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott |
| US-Verfassung: | William Samuel Johnson, Roger Sherman |
| Unabhängigkeitserklärung: | Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean |
| US-Verfassung: | George Read, Gunning Bedford Jr., John Dickinson, Richard Bassett, Jacob Broom |
| Unabhängigkeitserklärung: | Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton |
| US-Verfassung: | William Few, Abraham Baldwin |
| Unabhängigkeitserklärung: | Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll |
| US-Verfassung: | James McHenry, Daniel of St. Thomas Jenifer, Daniel Carroll |
| Unabhängigkeitserklärung: | John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry |
| US-Verfassung: | Nathaniel Gorham, Rufus King |
| Weitere: | William Eustis, Levi Lincoln senior, |
| Unabhängigkeitserklärung: | Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton |
| US-Verfassung: | John Langdon, Nicholas Gilman |
| Unabhängigkeitserklärung: | Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark |
| US-Verfassung: | William Livingston, David Brearley, William Paterson, Jonathan Dayton |
| Unabhängigkeitserklärung: | William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris |
| US-Verfassung: | Alexander Hamilton |
| Weitere: | Aaron Burr, George Clinton, John Jay, Robert R. Livingston, Thomas Paine |
| Unabhängigkeitserklärung: | William Hooper, Joseph Hewes, John Penn |
| US-Verfassung: | William Blount, Richard Dobbs Spaight, Hugh Williamson |
| Unabhängigkeitserklärung: | Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross |
| US-Verfassung: | Benjamin Franklin, Thomas Mifflin, Robert Morris, George Clymer, Thomas Fitzsimons, Jared Ingersoll, James Wilson, Gouverneur Morris |
| Unabhängigkeitserklärung: | Stephen Hopkins, William Ellery |
| US-Verfassung: | Rhode Island hat keinen Delegierten geschickt |
| Unabhängigkeitserklärung: | Edward Rutledge, Thomas Heyward Jr., Thomas Lynch Jr., Arthur Middleton |
| US-Verfassung: | John Rutledge, Charles Cotesworth Pinckney, Charles Pinckney, Pierce Butler |
| Unabhängigkeitserklärung: | George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton |
| US-Verfassung: | George Washington (Präsident des Verfassungskonvents), John Blair, James Madison Jr. |
| Weitere: | Patrick Henry, Henry Lee III., John Marshall, George Mason, Edmund Randolph, Peyton Randolph |










