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Staaten

Amerikanische Revolution

New York 1773: Aufruf an die Sons of Liberty, sich im Rathaus zu treffen, Bildnachweis: Everett-Sammlung/Shutterstock.com

Die Amerikanische Revolution (1765–1783) umfasst eine Reihe von Ereignissen, welche zur Unabhängigkeit der Dreizehn Kolonien gegenüber Großbritannien führte. Zunächst begann die Bewegung als Rebellion, welche Reformen von britischer Seite einforderte. Letztlich führte die Revolution aber zu einer vollständigen Trennung der britischen Kolonien in Nordamerika vom englischen Mutterland. Bedeutende Ereignisse der Revolutionszeit waren die Boston Tea […]

John Rolfe

Illustration von 1874 zeigt, wie John Rolfe den Tabak anbaut

John Rolfe war ein Tabakpflanzer und Unternehmer in Jamestown, Virginia. Durch den Anbau seines Tabaks wurde Jamestown wirtschaftlich erfolgreich und zur ersten dauerhaften englischen Kolonie in Nordamerika. Bekannt war Rolfe außerdem, aufgrund seiner Ehe zu Pocahontas. Beide hatten einen gemeinsamen Sohn, namens Thomas Rolfe. Vom Sohn stammen namhafte Männer und Frauen der englischen Elite ab. […]

John Smith

John Smith Denkmal in der historischen Siedlung Jamestown, Bildnachweis: Michael Gordon / Shutterstock.com

John Smith war ein Abenteurer und einer der ersten Siedler von Jamestown im heutigen Virginia (USA). Bedeutend sind seine Berichte über Zusammentreffen mit der Powhatan-Föderation und der jungen Pocahontas. Ausschnitte seines Lebens wurden im Zeichentrickfilm Pocahontas und in „The New World“ verfilmt. Seine Berichte wurden herangezogen, um den Alltag in der Jamestown-Kolonie zu rekonstruieren. Dennoch […]

Jamestown

Rekonstruktion des Holzforts in der historischen Siedlung Jamestowne, Bildnachweis: Steve Heap/shutterstock.com

Jamestown in Virginia war die erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Demnach war die Siedlung höchst bedeutend für die Gründungsgeschichte der USA. Der Ort wurde nach dem englischen König James I. (Jakob I.) benannt. Er gilt als Keimzelle des Britischen Kolonialismus und des Britischen Empire. Obwohl es die erste Siedlung in Nordamerika war, wird der […]

Virginia Company

Illustration und Siegel der Virginia Company

Als Virginia Company werden zwei englische Aktiengesellschaften bezeichnet, welche 1606 mit einer Lizenz vom englischen König James I. gegründet wurden: die London Company und die Plymouth Company. Beide Gesellschaften sollten Siedlungen in Nordamerika errichten, versorgen und unterhalten. Ziel war es, den nordamerikanischen Kontinent für England, zu kolonisieren. Beide Companies hatten unterschiedliche Gebiete für ihren Siedlungsanspruch […]

Pocahontas

Pocahontas Statue in Jamestown, Bildnachweis: Michael Gordon / Shutterstock.com

Pocahontas war eine amerikanische Indigene vom Stamm der Powhatan. Ihr Vater war Wahunsonacock bzw. Wahnsenacaw, der Häuptling der Powhatan. Jener Stamm wird aufgrund, von sprachlichen Gemeinsamkeiten mit anderen Stämmen, zu den Algonkin gezählt.

Während der Kolonisierung Nordamerikas soll Pocahontas als Vermittlerin zwischen den Algonkin-Indianern und den weißen Kolonisten von Jamestown aufgetreten sein. Dadurch wurde sie zur Symbolfigur einer angeblich friedlichen Besiedlung Nordamerikas und Vermittlerin der Kulturen. Jener Geschichtsmythos einer Edlen Wilden wurde in Filmen zahlreich aufgegriffen und immer wieder bestätigt. Laut indigenen Quellen wurde Pocahontas vergewaltigt und zur Ehe mit John Rolfe gezwungen.

SPQR

Sockelinschrift auf dem Kapitolinischen Platz in Rom, Bildnachweis: Sergieiev/shutterstock.com

S.P.Q.R. oder SPQR ist eine lateinische Abkürzung und steht für: „Senatus Populusque Romanus„. Übersetzt bedeutet dies: „Senat und Volk von Rom“. Im Römischen Reich war diese Abkürzung das Hoheitszeichen des Imperiums, welches auf Banner getragen und auf öffentlichen Gebäuden graviert wurde. Die Träger eines solchen Banners demonstrierten damit die Zugehörigkeit zur Römischen Republik und später […]

Bethlehem

Karte Israels und die Palästinensergebiete

Bethlehem ist eine Stadt im Westjordanland, welche zu den Palästinensischen Autonomiegebieten gehört und in der circa 30.000 Einwohner leben. Historisch bedeutend ist Bethlehem, da die Stadt, laut Neuem Testament der Bibel, als Geburtsstätte von Jesus Christus genannt wird. In der Spätantike wurde Bethlehem, neben Jerusalem, zum wichtigsten Pilgerort des Christentums. Im Altertum war das Bethlehemer […]

Gadara

Kolonnadenstraße in Gadara, Bildnachweis: Kathryn Sullivan/shutterstock.com

Gadara war in der Antike eine griechisch-römische Stadt auf dem Gebiet des heutigen Jordanien. Unter den Römern wurde der Ort zur Dekapolisstadt. Die Stadt lag auf einem Hochplateau in der Nähe der heutigen Kleinstadt Umm Qais. Heute sind nur noch die Ruinen der Stadt erhalten, welche touristisch besucht werden können.

Gerasa

Ruinen von Gerasa und das moderne Jerasch im Hintergrund, Bildnachweis: MilaUg/shutterstock.com

Gerasa bzw. Gadara oder Jerasch ist eine Stadt im Norden Jordaniens. Sie befindet sich etwa 40 km nördlich von Amman (Haupstadt Jordaniens). In Gerasa beherbergt mehr als 40.000 Einwohner. Gegründet wurde die Stadt von den Griechen als sogenannte Dekapolisstadt. Inschriften belegen, dass die Stadt von Alexander dem Großen und seinem General Perdikkas gegründet wurde. Damals wurde die Stadt auch als Antiochia am Goldenen Fluss bezeichnet. Im 19. Jahrhundert wurden die antiken Stadtruinen von der modernen Stadt überbaut.